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    22. Juni 2015

    Gastbeitrag: YOGA meets CROSS TRAINING - Jelena Lieberberg

    Hi! Ich bin Jelena und stelle mich Dir kurz vor: Ich bin 33 Jahre alt, Zweifach-Mama, seit
    10 Jahren Grossstadt-Yogini und unterrichte leidenschaftlich gerne anstrengende
    Yogaklassen. Und das nicht, weil ich gerne Leute quäle oder von jedem Schüler ein
    perfektes Hanumanasana, aka Spagat sehen möchte!

    Power- Vinyasa -Flow macht mir persönlich einfach wahnsinnig viel Spass: in fliessenden
    Bewegungen meinem Körper Auslauf zu geben, gleichzeitig Cardio aka Sonnengrüsse zu
    trainieren - nur eben spannender als auf einem Laufband auf der Stelle zu treten, Asanas
    zu probieren, die mir leicht fallen und die, die mir schwer fallen anzunehmen und zu
    erarbeiten.

     

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    Warum Yoga?
    Weil es keine andere ,Sportart‘ geschafft hat mich so lange zu fesseln, zu begeistern und
    obwohl ich durch anstrengende Sequenzen gleite, mich danach leichter und befreiter zu
    fühlen und wohler in meiner eigenen Haut. Nach einer Yoga-Stunde kann ich durch das
    Konsum-Mekka Berlin Mitte laufen, an allen hippen Designerläden vorbei, ohne auch nur
    ein Mal daran zu denken in diese Geschäfte rein zu gehen, geschweige denn etwas zu
    kaufen, weil mich das Yoga, zur Freude meines Geldbeutels, auf magische Weise für
    einen Moment zufrieden und satt macht.

     

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    Was ist Cross Training?
    Cross Training bedeutet das gleichzeitige Trainieren von mehreren Sportarten. Daher wollte ich gerne ein Yoga-Retreat veranstalten, das eine Brücke schlägt für alle, denen eine Yoga-Reise zu langweilig klingt, zu unanstrengend, zu esoterisch. Das bedeutet, dass ich nicht
    nur Sunrise Yoga und Yoga- Workshops zu spezifischen Themen anbieten werde, sondern
    auch abwechselnd jeden zweiten Morgen eine Stunde Intervall-Training, zB Hiit oder
    Tabata mit Körpergewichstübungen. Die Verbindung aus intensiven Kraftübungen mit
    Yogaeinheiten schafft so ein rundum Paket, um endlich regelmässig zu schwitzen, heraus
    zu finden wo die Schwächen, Stärken, Grenzen liegen und so auch vielleicht auf Dauer
    ein Trainingsziel zu setzen anstatt einfach nur lange irgendwas zu wiederholen.

     

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    Bei Yoga meets Cross Training mit Jelena Lieberberg Vom 26.09.-03.10.2015 geht es für 8 Tage nach Zadar in Kroatien, um sich die letzten warmen Sonnenstrahlen auf den Bauch scheinen zu lassen und jeden Tag 2 sportliche Yoga Einheiten und einen gemeinsam Segeltörn zu geniessen.

    Gleich Morgens beginnt der Tag mit einer 60 minütigen Sunrise Yoga Stunde und jeden zweiten Tag gibt es als Erstes ein Intervall-Training mit dem eigenen Körpergewicht. So kombinieren wir das Fliessende, Verlängernde aus dem Yoga mit Kraftübungen wie Kniebeugen, Pushups und Burpees. Nachmittags erarbeiten wir uns in 90-120 Minuten verschiedene wichtige Themen aus dem Yoga, um sie so präzise und effizient wie möglich zu praktizieren. Dazu gehören Rückbeugen, Umkehrhaltungen und Vorbeugen. An einem Nachmittag kommt noch ein extra Workshop zum grossen Hypethema Faszien hinzu: Was hat es damit auf sich und wie hilft Yoga dabei.

    Dieser Fitness-Urlaub ist für abenteuerlustige Anfänger und sportliche Fortgeschrittene gedacht, die gern schwitzen, laufen gehen um sich frei zu fühlen, Liegestütze lieben (oder lieben lernen wollen) und dazu noch in den Genuss von kraftvollen und gleichzeitig ausgleichenden Yoga-Vinyasa-Flow Klassen kommen wollen. Alles kann, nichts muss! Auch wenn es bei mir gerne mal fordernder wird, ist dies ein grundlegender Leitsatz, vor allem um Verletzungen zu vermeiden. Deshalb werden die Sessions so aufgebaut, dass wirklich für jeden etwas dabei ist und sich niemand unter- oder überfordert fühlt!

     

    Mehr Informationen findet ihr unter Yoga Travel and Friends http://www.yogatravel-friends.de/reisen/kroatien/yoga-meets-crosstraining/

  • Bee

    07. Juni 2015

    Clemens Frede: Dran bleiben... Geduld und Ausdauer kultivieren.

    Clemens Frede ist Berater und Yogi. Seine Erfahrung in der Berufswelt, im Yoga und im Sport ermöglichen ihm, diese Themen bedachtsam zu kombinieren. In seinem Studium der Performance Psychology befasst er sich eingehend mit Motivation, Selbstvertrauen, Attribution, und Achtsamkeit. www.clemensfrede.com

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    Inzwischen ist das Jahr halb rum und man kann froh sein, wenn man sich noch an zumindest einen der guten Vorsätze fürs Jahr erinnern kann. Was ist daraus geworden? Im schlimmsten Fall sind alle guten Vorsätze nach drei Wochen schon vergessen gewesen und es hat sich gar nichts geändert. Im besten Fall waren wir diszipliniert und haben die guten Vorsätze schon vollkommen verinnerlicht.

    Woran liegt es, dass einige Vorhaben im Sande verlaufen und man einfach nicht dran bleibt? Die Antwort liegt in manchen Fällen näher als man denkt: Vielleicht war es einfach nicht wichtig genug. Und das ist okay. Es gibt Dinge, die muss man nicht unbedingt umsetzen - auch wenn es schön wäre. Man kann nicht alles machen und muss eben Prioritäten setzen.

    Es gibt aber auch Ziele, von denen wir wissen, dass sie wichtig sind. Dazu gehört ‚gesund zu leben‘. Leider sind diese Ziele so weit entfernt oder so abstrakt, dass wir sie kaum greifen können. Dazu gehört zum Beispiel auch, den ersten Marathon zu laufen. Das ist schon ein klar definiertes Ziel und trotzdem wissen wir erst, wie es sich anfühlt, wenn wir auf der Strecke sind oder über die Ziellinie laufen. Also: Wie bleibt man im Training auch wenn’s mühsam wird?

    Die Stolpersteine:

    Die größte Falle, in die wir nur zu gerne hineintappen, ist, dass wir uns sagen ‚Ach, jetzt habe ich es schon so lange durchgehalten, jetzt kann ich auch mal ein Training sausen lassen.’ Und schon dreht sich das Rad wieder rückwärts. Zu einer Ausnahme kommt die nächste… und eh man sich versieht, sitzt man wieder mit Chips auf der Couch. Eine andere, beliebte Falle ist, sich einzureden, dass man‚ ja eh schon super im Training ist.’ Die Beinübung lass ich jetzt mal weg – ich weiß ja, dass ich’s kann. Disziplin gehört zum Training; auch wenn einem Elemente unwichtig erscheinen oder keinen Spaß machen. Der Kopf ist fauler als der Körper.

    Lauf um dein Leben.

    Genau diese Durststrecken, die Tage an denen man nachlässig wird, die Tage an denen man aussetzen, an denen man hinschmeißen möchte - das sind die Tage auf die man sich gut vorbereiten muss. Denn dann man sagen: ‚Schweinehund, ich hab Dich kommen sehen und ich bin stärker als Du.’ Dann dreht man die Musik auf und läuft um sein Leben. Mach’ Deine Motivation nicht abhängig vom Wetter. Lerne zu unterscheiden, welche Signale der Körper und welche Signale der Kopf sendet. Wenn das Training leicht von der Hand geht, hat der Kopf Pause. Wenn das Training mental anstrengend wird, dann ist der Kopf gefordert. Und er braucht sein Training genauso wie der Körper.

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    Dran bleiben.

    Die schwierigen Zeiten kommen bestimmt und je besser man auf sie vorbereitet ist und durchsteht, desto gestärkter kommt man aus ihnen heraus.

     

    P.S. Im September unterrichtet Clemens ein Achtsamkeit & Yoga Retreat in der Schweiz

    Inmitten der Schweizer Berge werden bei dem Retreat verschiedene Techniken vermittelt, den eigenen Fokus zu finden. Wir erforschen den Willen, die Aufmerksamkeit und den Weg zu einem erfüllten Leben. Das Grand Bellevue in Gstaad bietet dafür den perfekten Ort: sein erstklassiger Spa lädt zum genießen ein und im Restaurant wird man mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt.

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    Weitere Informationen: http://www.clemensfrede.com/yoga-retreat-awakening-the-self

    Tags: Clemens Frede, Retreat, Gastbeitrag, Motivation, Just Run

  • Bee

    08. Mai 2015

    Weizengras-Guacamole Superbowl

    Hand auf's Herz. Immer nur grüne Smoothies oder Weizengras in Wasser oder Juice gerührt ist auch keine Lösung, oder? Manchmal muss es eben doch herzhaft sein und wenn es sich dann noch als wahres Superfood entpuppt, ist das Healthfood-Junkie-Heaven.

    Avocados alleine sind ja schon rundherum gesund, denn ihr gesundes Fett senkt den Cholesterinspiegel und die Vitamine A, C und E wirken Wunder für Haut und Haare. In Kombination mit Basen bildendem Weizengrass aber ist es bombe. Eine echte Gesundheitsbombe sozusagen, denn Weizengras kann noch mehr als nur entsäuern. Es ist reich an Antioxidantien, hat viel Calcium und Magnesium und liefert das gerade für Vegetarier und Veganer so wichtige Eisen.

    Vereint in leckerer Guacamole, können die beiden grünen Stars vom Frühstück bis zum Dinner genossen werden und peppen so die Nährstoffbilanz ganz nebenbei mächtig auf.

     

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    Was du brauchst:

    - 1 reife Avocado (ich nehme am liebsten Hass)
    - 1 kleine oder halbe rote Zwiebel
    - 1 kleine Tomate
    - 1 Esslöffel Weizengraspulver
    - ein paar Zweige Koriander
    - Saft 1/2 Zitrone oder Limette
    - 1/2 Knoblauchzehe, wenn du es magst (ich nicht)
    - Salz, Pfeffer, Chilli (getrocknet oder frisch)
    - Salat und Gemüse nach Saison und Geschmack / zum Dippen eignen sich Karotten, Bleichsellerie, Paprika, grüner Spargel

     

    Und so geht's:

    1. Avocado halbieren, entkernen und mit einem Löffel aus der Schale heben und in einem kleinen Bowl mit einer Gabel zerdrücken. Zitronensaft sofort hinzugeben, damit es nicht braun wird.

    2. Tomate, Zwiebel und Koriander sehr klein schneiden und unterheben, Knoblauch pressen und ebenfalls dazugeben.

    3. Beim Weizengras erstmal vorsichtig mit 1 Teelöffel anfangen, da nicht jedes Pulver gleich intensiv schmeckt. Für mich ist 1 Esslöffel perfekt.

    4. Mit Salz, Pfeffer und Chilli abschmecken und in ein kleines rundes Schälchen umfüllen (sieht einfach schöner aus :))

    5. Salat und Gemüse auf einem großen tiefen Teller drapieren, Schälchen in die Mitte und fertig.

    ENJOY...

    Deine Bee

    Tags: Superfoods, vegan, Rohkost, leicht

  • KatrinS

    18. April 2015

    What goes around comes around

    Ich war schon immer der Typ, der Wettkämpfe braucht, um sich zu motivieren. Getreu dem Motto: Erst anmelden, dann denken. 2014 habe ich mein Halbmarathontraining in 6 Wochen runtergerissen. Das habe ich mit einer Plantarfasziitis bezahlt, 6 Monate und diverse Wettkämpfe lang.

    In diesem Jahr soll alles anders werden und somit gehen wir es auch schon einmal anders an. In diesem Jahr gibt es einen strickten Plan. Den gab es zwar im letzten Jahr auch, aber daran gehalten habe ich mich weniger.

    Dieses jahr sollen alle Einheiten strikt nach Plan verlaufen. Aber natürlich gibt es immer wieder Momente, in denen es mich aus dem Takt wirft. Wie zum Beispiel vor ein paar Tagen, als die Nase plötzlich lief und der Hals kratzte. Die Enttäuschung war groß, als feststand, dass der so lieb gewonnen lange knapp 3 stündige Sonntagslauf ausfallen musste. Keine Trails für Katrin.

    Dennoch hat diese Woche meiner Motivation keinen Abbruch getan, denn ich habe meine kleine Geheimwaffe... MEINEN MOTIVATIONSBOOSTER... mein persönliches kleines Herzensprojekt, das mich stets und ständig in meinen Gedanken begleitet.

    Ich laufe nicht mehr nur für mich allein, sondern jeder einzelne meiner Kilometer bewirkt etwas.

     

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    Schon seitdem ich 2012 mit Sport anfing, habe ich nach etwas gesucht, womit ich ein Stück zurückgeben kann. Etwas wirklich sinnvolles zu finden, mit dem man sich auch wirklich identifizieren kann, ist gar nicht so leicht. Nun, manchmal sieht man auch den Wald vor lauter Bäumen nicht und so hat es tatsächlich bis Januar 2015 gedauert, bis mir die zündende Idee kam.

    Mein Cousin, mit dem ich in meiner Kindheit jeden Tag verbrachte, ist in diesem Jahr bereits 10 Jahre tot. 10 Jahre in denen ich nicht überwunden habe, dass er mit 19 Jahren ums Leben kam. Wir sind so verdammt privilegiert, dass wir tun können, was wir tun können.

    Dass wir schwimmen können und radeln und laufen. Dass wir wandern können, auf Berge klettern, in den Urlaub fliegen usw.

    Es gibt viele unter uns, die können das nicht, mit denen hat es das Leben nicht ganz so gut gemeint.  Kinder mit lebensverkürzenden Diagnosen. Und genau die sind es, die mein Herz erobert haben. Das mag vielleicht makaber klingen, aber nein, ist es nicht.

    Und genau für diese Kinder gibt es ein Hospiz. Was dort nicht unbedingt sterben heisst. In das Kinderhospiz Mitteldeutschland können Familien mit ihren kranken Kinder für ein paar Wochen im Jahr gehen, um mehr Zeit gemeinsam für sich zu haben. Die Pflege wird Ihnen abgenommen und man kümmert sich liebevoll um all ihre Belange.

    Was Eltern und diese totkranken Kinder leisten, wofür sie kämpfen, was ihr Leben ausmacht, all das kann man wohl nicht beschreiben. Aber man kann etwas für sie tun, denn das Hospiz finanziert sich größtenteils durch Spenden.

    Mit jedem meiner Kilometer erhöht sich meine Spendensumme.

    http://www.kinderhospiz-mitteldeutschland.de/jetzt_spenden.html?laufen-fuer-das-kinderhospiz

    Ich bin sehr stolz auf mein kleines Projekt und es verleiht mir unglaublich viel Kraft. Die Saison wird großartig, denn sie gehört den Kids.

    Und ihr könnt mich gerne hier ein Stück des Weges begleiten.

    In Dankbarkeit.

    Alles Liebe, Eure Katrin

  • Bee

    29. März 2015

    Run and Om - unser Yogaretreat im mama thresl Hotel

    Glücklich. Dankbar. Und auch ein kleines bisschen stolz.

    Endlich ist einer meiner großen Herzenswünsche Realität geworden. BeeAthletica wird in Kooperation mit Yogadelight zum ersten Mal ein Yogaretreat veranstalten. Ein bisschen athletischer als die meisten Yogawochenenden und auch ein bisschen lifestyliger und bunter, denn schließlich muss ich ja authentisch bleiben :).

    Wir werden die Berge und Täler ums wunderschöne mama thresl Hotel mit der ehemaligen Profisportlerin Larissa Kleinmann erlaufen, restoratives Yin-Yoga mit Tanja Seehofer praktizieren und vielleicht for fun ein bisschen Modenschau mit 'real people' machen.

     

    collage-retreat-1 Die Mädels Tanja, Larissa, Claudia und Bee

     

    Wir alle sind mega gespannt auf unsere Frauen-Power-Combo, bei der geballte Leidenschaft und Liebe für den gesunden Lifestyle zusammenkommt.

    Wann: 22. - 25. Oktober 2015

    Wo: mama thresl Hotel, Leogang/Österreich

     

    collage-retreat-2 Foto-Credit: mama thresl Hotel

     

    Weitere Infos und Buchung über Yogadelight unter folgendem folgendem Link: http://www.yogadelight.de/690-yoga-und-laufen-im-mama-thresl-mit-larissa-kleinmann-und-tanja-seehofer-im-oktober-2015.html

    Magst du mitkommen? Wir würden uns sehr freuen.

    Namasté.

    Bee mit Claudia, Tanja und Larissa

    Tags: Retreat, Asana, Yoga, Balance, Just Run

  • Bee

    19. März 2015

    Clemens Frede: Schlechte Angewohnheiten loswerden

     

     clemens

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    Schluss damit. Rauchen. Andere unterbrechen. Dinge aufschieben. Jeder hat so seine schlechten Angewohnheiten, die er lieber abgeben würde. Und irgendwie hängt man auch an ihnen. Sie sind so vertraut. In meinem letzten Beitrag habe ich erklärt, wie man Vorsätze umsetzt. Dinge, die man gerne tut. Lagerfeld hat angeblich mit dem Rauchen aufgehört, weil seine Mutter gesagt habe, es lenke die Aufmerksamkeit zu sehr auf seine hässlichen Finger. Was macht man, wenn man nicht so eine Mutter hat? Wie wird man schlechte Angewohnheiten los?

     

    Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung

     

    Der erste Schritt ist immer, Bewusstsein zu entwickeln. Ist man sich der Angewohnheiten, die man ablegen möchte, erstmal bewusst, kann man sie auch verändern. Klar, merkt man, wenn man eine Rauchen geht. Klar, weiß jeder, dass Rauchen krank macht. Dann versucht man aufzuhören; klappt nicht - auch egal. Damit ist der Drops gelutscht. Vielleicht gehört zur Einsicht aber mehr.
    Ein wichtiger Schritt ist, die Aufmerksamkeit auf den Moment zu legen bevor man diese Dinge tut,  nicht auf die Schuldgefühle und Frustration danach.
    Zur Einsicht gehört, die Entschuldigungen aufzudecken, die man sich zurechtlegt. Es gehört die Achtsamkeit dazu im Moment der Schwäche, wenn man zu den Zigaretten greift. Genau wie bei dem Vorsatz etwas neues anzufangen gehört zu dem Vorsatz ein Verhalten abzulegen eine verbindliche Verpflichtung sich selbst gegenüber.
    Wenn man ein Verhalten ablegen möchte hat man leider oft wenig, worauf man sich freuen kann. Statt eine zu rauchen macht man… nichts? Statt jemanden zu unterbrechen… muss man seine Meinung für sich behalten?

     

    Strategien

     

    Eine Strategie ist Ablenkung. Ich glaube nicht an das Kaugummi als Alternative zum Rauchen, denn wie geil ist schon Kaugummikauen? Allerdings will man ja auch nicht die eine Sucht mit der nächsten ablösen. Am besten hält man sich zwei bis drei Alternativen bereit, die Spaß machen und nicht gesundheitsschädlich sind. Wir lieben Belohnungen. Also belohne Dich mit etwas, wenn Du eine schlecht Angewohnheit umgehst.
    Eine weitere Strategie schlechte Angewohnheiten abzulegen – wenn man das Vorhaben ernst nimmt – ist es wie ein Spiel zu sehen. Wenn man es als eine unterhaltsame Herausforderung betrachtet, geht es einem viel leichter von der Hand. Ist Rauchen wirklich sooo wichtig? Muss ich dem Gegenüber jetzt wirklich ins Wort fallen? Oder kann ich mit einem inneren Grinsen schauen, ob mein Wille nicht doch etwas stärker ist? Wer gewinnt?
    Die dritte Strategie ist für Könner. Wer echt gut drauf ist, kann sich einfach mit seinem Verlangen hinsetzen und die Gedanken beobachten. Es ist schon sehr faszinierend, was sich da so abspielt. Als Menschen sind wir schon extrem konditioniert. Ich bin nervös, also muss ich Nägel kauen oder eine Rauchen. Ist das wirklich so? Natürlich nicht.

     

    Wie stark ist dein Wille?

     

    Letztendlich ist die Frage: Kann ich es aushalten? Kann ich es aushalten nicht zu rauchen? Kann ich jemanden ausreden lassen? Kann ich es aushalten, die Arbeit anzugehen und sie nicht aufzuschieben? Die Antwort ist eigentlich immer: Ja, du kannst.
    Also: Schluss. Jetzt.

     

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    Clemens Frede
    Clemens Frede ist Berater und Yogi. Seine Erfahrung in der Berufswelt, im Yoga und im Sport ermöglichen ihm, diese Themen bedachtsam zu kombinieren. In seinem Studium der Performance Psychology befasst er sich eingehend mit Motivation, Selbstvertrauen, Attribution, und Achtsamkeit. www.clemensfrede.com

     

    Dies ist der zweite Teil einer Serie von vier Beiträgen, die erklären, wie man sportliche und andere Ziele mittel- und langfristig umsetzen kann.
    1) Los geht’s. - Vorsätze fassen und umsetzen.
    2) Schluss damit. - Schlechte Angewohnheiten loswerden.
    3) Dran bleiben. - Geduld und Ausdauer kultivieren.
    4) Feiern. - Erfolge und Misserfolge anerkennen.

    Tags: Vorsätze, Clemens Frede, Gastbeitrag, Yoga

  • Bee

    02. Februar 2015

    CLEMENS FREDE: Gute Vorsätze für’s neue Jahr

    Clemens Frede
    Clemens Frede ist Berater und Yogi. Seine Erfahrung in der Berufswelt, im Yoga und im Sport ermöglichen ihm, diese Themen bedachtsam zu kombinieren. In seinem Studium der Performance Psychology befasst er sich eingehend mit Motivation, Selbstvertrauen, Attribution, und Achtsamkeit.
    www.clemensfrede.com

    Clemens_Frede

    (Foto von Yvonne Schmedemann - http://yvonneschmedemann.com)

    Der Januar ist gerade vorbei und die meisten guten Vorsätze wurden inzwischen schon wieder über Bord geworfen: Das Schwimmbad wird wieder leerer, genauso wie die Yoga Klassen und Fitness Studios. Dafür sieht man wieder mehr Leute auf der Straße mal eben kurz eine Zigarette rauchen. Und spätestens ab Februar geht alles wieder seinen gewohnten Gang. Lang vergessen, der rauschende Silvesterabend, an dem man sich hoch und heilig geschworen hat: dieses Jahr!

    Ziele beinhalten ein Ereignis in der Zukunft. Man möchte x Kilo abnehmen oder einen Marathon laufen. Nach zwei, drei Wochen merkt man dann, dass das alles nicht so einfach ist, wie man sich das vorgestellt hat, verliert das Interesse und wird wieder bequem.
    Tatsächlich ist das, was eigentlich verändert werden soll, der Weg zum Ziel - nämlich ein Verhalten. Zum Beispiel soll die Ernährung umgestellt oder regelmässig Sport getrieben werden. Zu einem langfristigen Ziel mit einem bestimmten Ergebnis gehört eine Verhaltensänderung und mehrere kleine Ziele auf dem Weg. Es sind die einzelnen Schritte, die einen von Köln zum Challenge nach Roth oder auf dem Laufband bzw. der Waage das gewünschte Ergebnis bringen.

    Ein verbindliches Versprechen

    Man sagt es dauert drei Wochen um eine Gewohnheit zu entwickeln. Und doch braucht es nur einen einzigen Augenblick, um ein Verhalten zu ändern. Im Yoga wird dies Sankalpa genannt. Es ist der Entschluss, sich auf diese Reise zu begeben. Es ist die willentliche Verpflichtung sich selbst gegenüber, eine Veränderung umzusetzen. Dieser Wille ist der Antrieb. Manchmal reicht ein einziger Augenblick der Realisierung aus. Manchmal muss man sich den Vorsatz immer wieder bewusst machen.

    Der Unterschied liegt darin, ob ein Entschluss oberflächlich vom Kopf („ich sollte“) oder vom Herzen („ich will“) gefasst wird. Der Verstand findet genauso viele Gründe etwas zu tun, wie etwas nicht zu tun. Je nachdem in welchem Muster man steckt, hat er sich schon entschieden - im Zweifelsfall für das Gewohnte, für die Bequemlichkeit.

    Was begeistert dich?

    Mein Tipp: suche Dir in dem, was Du tun möchtest, etwas das Dich begeistert. Es mag schwer fallen, morgens um 6:30 Uhr aus dem Bett zu rollen und zur kalten Schwimmhalle zu radeln. Aber wenn man erstmal im Wasser ist, hat man das alles vergessen. Ich liebe es, morgens im Freibad meine Bahnen zu ziehen, während ein Nebel über dem Becken liegt und langsam die Sonne aufgeht. Dafür lohnt es sich aufzustehen.
    Es kann das wohlige Kribbeln im Körper nach dem Sport sein, oder die Gesellschaft, die man durch einen Sportpartner hat. Die Anreize können so unterschiedlich sein, wie Kaffeebecher im Küchenregal.
    Vielleicht hilft es, sich eine Erinnerung an das positive Gefühl - ein Bild oder ein Wort - irgendwo hinzuhängen, wo man oft daran erinnert wird. Nicht als Mahnung sondern als Motivation. Als nächstes nimm den Druck raus - geh’ es entspannt an und habe Geduld. Denn dann gehen die drei Wochen los, die es dauert, bis es einfacher wird.

    Der Februar ist übrigens auch eine hervorragende Zeit für Veränderungen. Also: Los geht’s.

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    Dies ist der erste Teil einer Serie von vier Beiträgen, die erklären, wie man sportliche und andere Ziele mittel- und langfristig umsetzen kann.
    1) Los geht’s. - Vorsätze fassen und umsetzen.
    2) Schluss damit. - Schlechte Angewohnheiten loswerden.
    3) Dran bleiben. - Geduld und Ausdauer kultivieren.
    4) Feiern. - Erfolge und Misserfolge anerkennen.

    Tags: Ziele, Gastbeitrag, Motivation, Yoga

  • Bee

    08. Januar 2015

    Homemade Falafel

    Gestern war so ein unglaublich ambivalenter Tag. Einerseits die Freude über total positive mediale Aufmerksamkeit für BeeAthletica und andererseits die Trauer über den unfassbaren Hass auf unserer Welt. Wenn es dann näher kommt, fühlt man es ja doch irgendwie noch ganz anders. Stärker.

    Zur Beruhigung und auch um mich irgendwie abzulenken, habe ich mir erstmal was gekocht. Etwas arabisches. Als klitzekleines Zeichen. Gekaufte Falafel sind nicht so mein Ding, denn ich frage mich immer in welchem und in wieviel Fett die frittiert wurden, aber hausgemacht hat man dies ja schön selbst unter Kontrolle. Klassischerweise aus Kichererbsen, aber da ich sie nicht vertrage, habe ich weisse Bohnen genommen, was sich als perfekte Alternative herausgestellt hat. Vegan, Low GI und mit einer beachtlichen Portion an pflanzlichem Protein sind sie das perfekte Topping für einen Berg Grünzeug oder auch ein prima Snack on it's own wenn es schnell gehen  muss.

     

    Falafel

    Zutaten:

    - 1 400g Dose Weisse Bohnen / Kichererbsen, abgetropft
    - Saft einer halben Zitrone
    - 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
    - 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
    - 1 TL gemahlener Koriander
    - 1/2 TL Cayennepfeffer
    - 1 rote Chillischote
    - 1 EL Tahini
    - 1/2 TL Salz
    - 1 TL Backpulver
    - 50g Buchweizenmehl (anderes geht auch)
    - 2 EL gehackte Petersilie
    - 1 EL gehackte Minze
    - Öl nach Belieben ( ich habe Kokos und Raps gemischt)

    Zubereitung:

    1. Bohnen, Zitronensaft, Knoblauch, Gewürze, Chili, Tahini und Salz im Mixer pürieren. Geht mit Blender, Vitamix oder Thermomix.

    2. Mehl, Backpulver und die Kräuter hinzufügen und mit einem Löffel vermengen.

    3. Aus dem Püree mit feuchten Händen ca. 3 cm große Bällchen formen und diese 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen.

    4. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Bällchen vorsichtig anbraten und ein wenig flachdrücken. Nach ca. 5 Minuten von jeder Seite sollten sie eine goldene Kruste haben.

    5. Auf Küchenpapier legen und das überschüssige Öl abtupfen.

    6. Von nun an ist alles deiner Kreativität überlassen. Sie schmecken mir am besten laufwarm mit einem grünen Salat mit schlichtem Essig-Öl-Dressing in das du noch ein wenig Tahini geben kannst.

    HappBee Appetit.

    Tags: veg, Comfort Food, vegetarisch, Protein

  • Bee

    17. Dezember 2014

    (Last-Minute) Laufgeschenke

    In Sachen Eigenwerbung bin ich ja bekanntermaßen nicht so begabt, aber wenn es darum geht coole Dinge von anderen zu promoten, bin ich vorne dabei. Also... los geht's.

     

    laufgeschenke

     

    Ich habe nämlich einen richtig lässigen Online-Shop entdeckt, der nur Geschenke für Läufer und die, die es noch werden wollen, führt. Wie cool ist das? Da gibt es von kleinen Helferlein über Motivatoren bis hin zur Belohnung wirklich alles, was du dir nicht hättest denken können.

    Mir hat es vor allem der RunRunRun Kalender angetan, auf dem du wie bei einem Adventskalender an jedem Tag, an dem du gelaufen bist, ein Feld freirubbeln kannst. So entsteht DEIN einzigartiges Muster und du siehst gleichzeitig was du geschafft hast. Wenn das mal keine Motivation ist :).

    Ausserdem mag ich das Poster City Runs total, weil es so schön gestaltet eine wunderbare Infografik zu sämtlichen bedeutenden City-Läufen liefert.

    Noch ganz viel mehr für's Läuferherz findest du unter www.laufgeschenke.de

    Na, schon jemanden im Kopf, den du damit glücklich machen könntest? Dann renn am besten gleich los :)...

    Run happy,

    Eure Bee

    Tags: Marathon, Motivation, Just Run, Triathlon, Halbmarathon

  • Bee

    16. Dezember 2014

    Yoga-Workshop mit David Regelin aus NYC

    WORKOUT.YOGA.LOVE.

     

    Dies ist nicht nur das Credo des gastgebenden Studios Turnraum München, sondern gleichzeitig eine sehr treffende Beschreibung des 2-Tages Workshop mit David Regelin am vergangenen Wochenende. Wer unseren Blog schon ein wenig länger verfolgt, hat ja schon einige meiner Lobeshymnen auf David Regelin gelesen, aber noch nie zuvor hatte ich Gelegenheit, ihn so intensiv (2x 5h) und in so angenehmer Atmosphäre zu erleben.

     

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    Der Turnraum ist ein herrlich frisches und modernes Studio für den urbanen Warrior mit Liebe für Stil UND Schwitzen. Und das mitten in der City. Also genau meins :)... und der Workshop sowieso - aufgeteilt in 4 klare Themen: Aufbau und Rythmus des Sonnengruß, Physical Origami (mein Favorit), Handstand und Architektur der Vor-und Rückbeuge. Das es anstrengend und zum Teil auch mental richtig fordernd würde war offensichtlich und somit das Wort WORKOUT auch fix geklärt.

     

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    Und nun zum YOGA: Davids Unterrichtsstil ist besonders. SEHR besonders. Er turnt nicht in Yogaklamotten mal mit und mal nicht, sondern steht und geht in Jeans und T-Shirt durch den Raum und führt mit einer Präzision in, durch und aus den Asanas, die ihresgleichen sucht. Ich frage mich ja schon lange, warum ich gerade IHN als 'meinen' Yogahelden ausgewählt habe und am Wochenende ist dieses eine Puzzleteil zur Antwort hinzugekommen. Man ist nie überfordert durch die Tatsache zuschauen UND gleichzeitig zuhören zu müssen, sondern kann sich auf das eine ODER das andere konzentrieren. Wenn die Gruppe die Asanas relativ einfach meistert wird geübt, wenn er aber Probleme sieht, wird demonstriert. Und zwar an einem Schüler, damit er erklären und ausrichten und die Gruppe sehen und verstehen kann. Ich liebe das.

    Der PHYSICAL ORIGAMI Workshop ist meine Lieblings-Session. Dieses präzise Aufrichten und wieder Zusammenfalten in Anlehnung an Leonardo da Vinci gibt Licht im Dunkel der Körperproportionen und macht mir einfach unglaublich viel Spass, da es so aufgeräumt und logisch ist.

     

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    Die HANDSTAND-Session hingegen ist meine Angststunde. An Kraft fehlt es nicht, aber an Mut. Und zwar ordentlich. Ich habe solch eine Panik mir die Schulter zu verletzen und dann nicht mehr schwimmen zu können, dass ich schon verkrampfe bevor es überhaupt losgeht. Diesen Workshop hatte ich mit David noch nie gemacht und war demnach mehr als gespannt, wie er sein 'Schweben anstatt Drücken' vermitteln würde. Mit einem Wort: RUHIG. Ich kriege ja schon Herzklopfen, wenn ich Dinge wie #handstand-club, #instahandstand und #30days handstand-challenge nur lese, aber mit ihm ist es anders. Die Vorarbeit bildet eine richtig gute Basis - auch für den Kopf - und die Tatsache, dass er es ok findet erstmal an der Wand zu üben, macht es um einiges einfacher. Lange Rede - kurzer Sinn. Ich kam hoch an der Wand und habe es tatsächlich eine volle Minute geschafft oben zu bleiben. Mit der richtigen Beinarbeit... denn das die auch eine unglaublich große Rolle dabei spielt, war mir bis dahin nicht bewusst.

    Insgesamt war es, wie nicht anders erwartet, ein tolles Workshop-Wochenende mit vielen Aha-Momenten und einer neu geschriebenen To-Do-Liste. Ein ganz herzliches DANKE an Angéla Sirtlan vom Turnraum und David. Namasté!

     

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    Eine very LOVE-ly Begegnung gab es eher am Rande. Schön länger liebäugel ich damit für euch und mich Malaketten einer sehr besonderen kleinen Marke zu kaufen und wollte es nach dem Wochenende angehen. Aber es kam anders. Eine sehr liebe Kundin und mittlerweile Fast-Freundin trug eine der Ketten und sagte mir auf meine Begeisterung hin, dass es ihre Freundin ist, die hinter dem Label steht... ist das Zufall?? Ich glaube nicht, denn am Sonntagabend hatte ich MEIN Modell schon in den Händen und ihr dürft euch auf Ende der Woche freuen.

    Alles Liebe!

    Eure Bee

    Tags: München, Yoga-Workshop, David Regelin, Asana, Yoga

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