Botschafterinnen

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    29. März 2015

    Run and Om - unser Yogaretreat im mama thresl Hotel

    Glücklich. Dankbar. Und auch ein kleines bisschen stolz.

    Endlich ist einer meiner großen Herzenswünsche Realität geworden. BeeAthletica wird in Kooperation mit Yogadelight zum ersten Mal ein Yogaretreat veranstalten. Ein bisschen athletischer als die meisten Yogawochenenden und auch ein bisschen lifestyliger und bunter, denn schließlich muss ich ja authentisch bleiben :).

    Wir werden die Berge und Täler ums wunderschöne mama thresl Hotel mit der ehemaligen Profisportlerin Larissa Kleinmann erlaufen, restoratives Yin-Yoga mit Tanja Seehofer praktizieren und vielleicht for fun ein bisschen Modenschau mit 'real people' machen.

     

    collage-retreat-1 Die Mädels Tanja, Larissa, Claudia und Bee

     

    Wir alle sind mega gespannt auf unsere Frauen-Power-Combo, bei der geballte Leidenschaft und Liebe für den gesunden Lifestyle zusammenkommt.

    Wann: 22. - 25. Oktober 2015

    Wo: mama thresl Hotel, Leogang/Österreich

     

    collage-retreat-2 Foto-Credit: mama thresl Hotel

     

    Weitere Infos und Buchung über Yogadelight unter folgendem folgendem Link: http://www.yogadelight.de/690-yoga-und-laufen-im-mama-thresl-mit-larissa-kleinmann-und-tanja-seehofer-im-oktober-2015.html

    Magst du mitkommen? Wir würden uns sehr freuen.

    Namasté.

    Bee mit Claudia, Tanja und Larissa

    Tags: Retreat, Asana, Yoga, Balance, Just Run

  • Bee

    19. März 2015

    Clemens Frede: Schlechte Angewohnheiten loswerden

     

     clemens

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    Schluss damit. Rauchen. Andere unterbrechen. Dinge aufschieben. Jeder hat so seine schlechten Angewohnheiten, die er lieber abgeben würde. Und irgendwie hängt man auch an ihnen. Sie sind so vertraut. In meinem letzten Beitrag habe ich erklärt, wie man Vorsätze umsetzt. Dinge, die man gerne tut. Lagerfeld hat angeblich mit dem Rauchen aufgehört, weil seine Mutter gesagt habe, es lenke die Aufmerksamkeit zu sehr auf seine hässlichen Finger. Was macht man, wenn man nicht so eine Mutter hat? Wie wird man schlechte Angewohnheiten los?

     

    Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung

     

    Der erste Schritt ist immer, Bewusstsein zu entwickeln. Ist man sich der Angewohnheiten, die man ablegen möchte, erstmal bewusst, kann man sie auch verändern. Klar, merkt man, wenn man eine Rauchen geht. Klar, weiß jeder, dass Rauchen krank macht. Dann versucht man aufzuhören; klappt nicht - auch egal. Damit ist der Drops gelutscht. Vielleicht gehört zur Einsicht aber mehr.
    Ein wichtiger Schritt ist, die Aufmerksamkeit auf den Moment zu legen bevor man diese Dinge tut,  nicht auf die Schuldgefühle und Frustration danach.
    Zur Einsicht gehört, die Entschuldigungen aufzudecken, die man sich zurechtlegt. Es gehört die Achtsamkeit dazu im Moment der Schwäche, wenn man zu den Zigaretten greift. Genau wie bei dem Vorsatz etwas neues anzufangen gehört zu dem Vorsatz ein Verhalten abzulegen eine verbindliche Verpflichtung sich selbst gegenüber.
    Wenn man ein Verhalten ablegen möchte hat man leider oft wenig, worauf man sich freuen kann. Statt eine zu rauchen macht man… nichts? Statt jemanden zu unterbrechen… muss man seine Meinung für sich behalten?

     

    Strategien

     

    Eine Strategie ist Ablenkung. Ich glaube nicht an das Kaugummi als Alternative zum Rauchen, denn wie geil ist schon Kaugummikauen? Allerdings will man ja auch nicht die eine Sucht mit der nächsten ablösen. Am besten hält man sich zwei bis drei Alternativen bereit, die Spaß machen und nicht gesundheitsschädlich sind. Wir lieben Belohnungen. Also belohne Dich mit etwas, wenn Du eine schlecht Angewohnheit umgehst.
    Eine weitere Strategie schlechte Angewohnheiten abzulegen – wenn man das Vorhaben ernst nimmt – ist es wie ein Spiel zu sehen. Wenn man es als eine unterhaltsame Herausforderung betrachtet, geht es einem viel leichter von der Hand. Ist Rauchen wirklich sooo wichtig? Muss ich dem Gegenüber jetzt wirklich ins Wort fallen? Oder kann ich mit einem inneren Grinsen schauen, ob mein Wille nicht doch etwas stärker ist? Wer gewinnt?
    Die dritte Strategie ist für Könner. Wer echt gut drauf ist, kann sich einfach mit seinem Verlangen hinsetzen und die Gedanken beobachten. Es ist schon sehr faszinierend, was sich da so abspielt. Als Menschen sind wir schon extrem konditioniert. Ich bin nervös, also muss ich Nägel kauen oder eine Rauchen. Ist das wirklich so? Natürlich nicht.

     

    Wie stark ist dein Wille?

     

    Letztendlich ist die Frage: Kann ich es aushalten? Kann ich es aushalten nicht zu rauchen? Kann ich jemanden ausreden lassen? Kann ich es aushalten, die Arbeit anzugehen und sie nicht aufzuschieben? Die Antwort ist eigentlich immer: Ja, du kannst.
    Also: Schluss. Jetzt.

     

    ein_aus

     

    Clemens Frede
    Clemens Frede ist Berater und Yogi. Seine Erfahrung in der Berufswelt, im Yoga und im Sport ermöglichen ihm, diese Themen bedachtsam zu kombinieren. In seinem Studium der Performance Psychology befasst er sich eingehend mit Motivation, Selbstvertrauen, Attribution, und Achtsamkeit. www.clemensfrede.com

     

    Dies ist der zweite Teil einer Serie von vier Beiträgen, die erklären, wie man sportliche und andere Ziele mittel- und langfristig umsetzen kann.
    1) Los geht’s. - Vorsätze fassen und umsetzen.
    2) Schluss damit. - Schlechte Angewohnheiten loswerden.
    3) Dran bleiben. - Geduld und Ausdauer kultivieren.
    4) Feiern. - Erfolge und Misserfolge anerkennen.

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    02. Februar 2015

    CLEMENS FREDE: Gute Vorsätze für’s neue Jahr

    Clemens Frede
    Clemens Frede ist Berater und Yogi. Seine Erfahrung in der Berufswelt, im Yoga und im Sport ermöglichen ihm, diese Themen bedachtsam zu kombinieren. In seinem Studium der Performance Psychology befasst er sich eingehend mit Motivation, Selbstvertrauen, Attribution, und Achtsamkeit.
    www.clemensfrede.com

    Clemens_Frede

    (Foto von Yvonne Schmedemann - http://yvonneschmedemann.com)

    Der Januar ist gerade vorbei und die meisten guten Vorsätze wurden inzwischen schon wieder über Bord geworfen: Das Schwimmbad wird wieder leerer, genauso wie die Yoga Klassen und Fitness Studios. Dafür sieht man wieder mehr Leute auf der Straße mal eben kurz eine Zigarette rauchen. Und spätestens ab Februar geht alles wieder seinen gewohnten Gang. Lang vergessen, der rauschende Silvesterabend, an dem man sich hoch und heilig geschworen hat: dieses Jahr!

    Ziele beinhalten ein Ereignis in der Zukunft. Man möchte x Kilo abnehmen oder einen Marathon laufen. Nach zwei, drei Wochen merkt man dann, dass das alles nicht so einfach ist, wie man sich das vorgestellt hat, verliert das Interesse und wird wieder bequem.
    Tatsächlich ist das, was eigentlich verändert werden soll, der Weg zum Ziel - nämlich ein Verhalten. Zum Beispiel soll die Ernährung umgestellt oder regelmässig Sport getrieben werden. Zu einem langfristigen Ziel mit einem bestimmten Ergebnis gehört eine Verhaltensänderung und mehrere kleine Ziele auf dem Weg. Es sind die einzelnen Schritte, die einen von Köln zum Challenge nach Roth oder auf dem Laufband bzw. der Waage das gewünschte Ergebnis bringen.

    Ein verbindliches Versprechen

    Man sagt es dauert drei Wochen um eine Gewohnheit zu entwickeln. Und doch braucht es nur einen einzigen Augenblick, um ein Verhalten zu ändern. Im Yoga wird dies Sankalpa genannt. Es ist der Entschluss, sich auf diese Reise zu begeben. Es ist die willentliche Verpflichtung sich selbst gegenüber, eine Veränderung umzusetzen. Dieser Wille ist der Antrieb. Manchmal reicht ein einziger Augenblick der Realisierung aus. Manchmal muss man sich den Vorsatz immer wieder bewusst machen.

    Der Unterschied liegt darin, ob ein Entschluss oberflächlich vom Kopf („ich sollte“) oder vom Herzen („ich will“) gefasst wird. Der Verstand findet genauso viele Gründe etwas zu tun, wie etwas nicht zu tun. Je nachdem in welchem Muster man steckt, hat er sich schon entschieden - im Zweifelsfall für das Gewohnte, für die Bequemlichkeit.

    Was begeistert dich?

    Mein Tipp: suche Dir in dem, was Du tun möchtest, etwas das Dich begeistert. Es mag schwer fallen, morgens um 6:30 Uhr aus dem Bett zu rollen und zur kalten Schwimmhalle zu radeln. Aber wenn man erstmal im Wasser ist, hat man das alles vergessen. Ich liebe es, morgens im Freibad meine Bahnen zu ziehen, während ein Nebel über dem Becken liegt und langsam die Sonne aufgeht. Dafür lohnt es sich aufzustehen.
    Es kann das wohlige Kribbeln im Körper nach dem Sport sein, oder die Gesellschaft, die man durch einen Sportpartner hat. Die Anreize können so unterschiedlich sein, wie Kaffeebecher im Küchenregal.
    Vielleicht hilft es, sich eine Erinnerung an das positive Gefühl - ein Bild oder ein Wort - irgendwo hinzuhängen, wo man oft daran erinnert wird. Nicht als Mahnung sondern als Motivation. Als nächstes nimm den Druck raus - geh’ es entspannt an und habe Geduld. Denn dann gehen die drei Wochen los, die es dauert, bis es einfacher wird.

    Der Februar ist übrigens auch eine hervorragende Zeit für Veränderungen. Also: Los geht’s.

    collage-clemens

    Dies ist der erste Teil einer Serie von vier Beiträgen, die erklären, wie man sportliche und andere Ziele mittel- und langfristig umsetzen kann.
    1) Los geht’s. - Vorsätze fassen und umsetzen.
    2) Schluss damit. - Schlechte Angewohnheiten loswerden.
    3) Dran bleiben. - Geduld und Ausdauer kultivieren.
    4) Feiern. - Erfolge und Misserfolge anerkennen.

    Tags: Ziele, Gastbeitrag, Motivation, Yoga

  • Bee

    08. Januar 2015

    Homemade Falafel

    Gestern war so ein unglaublich ambivalenter Tag. Einerseits die Freude über total positive mediale Aufmerksamkeit für BeeAthletica und andererseits die Trauer über den unfassbaren Hass auf unserer Welt. Wenn es dann näher kommt, fühlt man es ja doch irgendwie noch ganz anders. Stärker.

    Zur Beruhigung und auch um mich irgendwie abzulenken, habe ich mir erstmal was gekocht. Etwas arabisches. Als klitzekleines Zeichen. Gekaufte Falafel sind nicht so mein Ding, denn ich frage mich immer in welchem und in wieviel Fett die frittiert wurden, aber hausgemacht hat man dies ja schön selbst unter Kontrolle. Klassischerweise aus Kichererbsen, aber da ich sie nicht vertrage, habe ich weisse Bohnen genommen, was sich als perfekte Alternative herausgestellt hat. Vegan, Low GI und mit einer beachtlichen Portion an pflanzlichem Protein sind sie das perfekte Topping für einen Berg Grünzeug oder auch ein prima Snack on it's own wenn es schnell gehen  muss.

     

    Falafel

    Zutaten:

    - 1 400g Dose Weisse Bohnen / Kichererbsen, abgetropft
    - Saft einer halben Zitrone
    - 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
    - 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
    - 1 TL gemahlener Koriander
    - 1/2 TL Cayennepfeffer
    - 1 rote Chillischote
    - 1 EL Tahini
    - 1/2 TL Salz
    - 1 TL Backpulver
    - 50g Buchweizenmehl (anderes geht auch)
    - 2 EL gehackte Petersilie
    - 1 EL gehackte Minze
    - Öl nach Belieben ( ich habe Kokos und Raps gemischt)

    Zubereitung:

    1. Bohnen, Zitronensaft, Knoblauch, Gewürze, Chili, Tahini und Salz im Mixer pürieren. Geht mit Blender, Vitamix oder Thermomix.

    2. Mehl, Backpulver und die Kräuter hinzufügen und mit einem Löffel vermengen.

    3. Aus dem Püree mit feuchten Händen ca. 3 cm große Bällchen formen und diese 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen.

    4. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Bällchen vorsichtig anbraten und ein wenig flachdrücken. Nach ca. 5 Minuten von jeder Seite sollten sie eine goldene Kruste haben.

    5. Auf Küchenpapier legen und das überschüssige Öl abtupfen.

    6. Von nun an ist alles deiner Kreativität überlassen. Sie schmecken mir am besten laufwarm mit einem grünen Salat mit schlichtem Essig-Öl-Dressing in das du noch ein wenig Tahini geben kannst.

    HappBee Appetit.

    Tags: veg, Comfort Food, vegetarisch, Protein

  • Bee

    17. Dezember 2014

    (Last-Minute) Laufgeschenke

    In Sachen Eigenwerbung bin ich ja bekanntermaßen nicht so begabt, aber wenn es darum geht coole Dinge von anderen zu promoten, bin ich vorne dabei. Also... los geht's.

     

    laufgeschenke

     

    Ich habe nämlich einen richtig lässigen Online-Shop entdeckt, der nur Geschenke für Läufer und die, die es noch werden wollen, führt. Wie cool ist das? Da gibt es von kleinen Helferlein über Motivatoren bis hin zur Belohnung wirklich alles, was du dir nicht hättest denken können.

    Mir hat es vor allem der RunRunRun Kalender angetan, auf dem du wie bei einem Adventskalender an jedem Tag, an dem du gelaufen bist, ein Feld freirubbeln kannst. So entsteht DEIN einzigartiges Muster und du siehst gleichzeitig was du geschafft hast. Wenn das mal keine Motivation ist :).

    Ausserdem mag ich das Poster City Runs total, weil es so schön gestaltet eine wunderbare Infografik zu sämtlichen bedeutenden City-Läufen liefert.

    Noch ganz viel mehr für's Läuferherz findest du unter www.laufgeschenke.de

    Na, schon jemanden im Kopf, den du damit glücklich machen könntest? Dann renn am besten gleich los :)...

    Run happy,

    Eure Bee

    Tags: Marathon, Motivation, Just Run, Triathlon, Halbmarathon

  • Bee

    16. Dezember 2014

    Yoga-Workshop mit David Regelin aus NYC

    WORKOUT.YOGA.LOVE.

     

    Dies ist nicht nur das Credo des gastgebenden Studios Turnraum München, sondern gleichzeitig eine sehr treffende Beschreibung des 2-Tages Workshop mit David Regelin am vergangenen Wochenende. Wer unseren Blog schon ein wenig länger verfolgt, hat ja schon einige meiner Lobeshymnen auf David Regelin gelesen, aber noch nie zuvor hatte ich Gelegenheit, ihn so intensiv (2x 5h) und in so angenehmer Atmosphäre zu erleben.

     

    W_MUC_1

     

    Der Turnraum ist ein herrlich frisches und modernes Studio für den urbanen Warrior mit Liebe für Stil UND Schwitzen. Und das mitten in der City. Also genau meins :)... und der Workshop sowieso - aufgeteilt in 4 klare Themen: Aufbau und Rythmus des Sonnengruß, Physical Origami (mein Favorit), Handstand und Architektur der Vor-und Rückbeuge. Das es anstrengend und zum Teil auch mental richtig fordernd würde war offensichtlich und somit das Wort WORKOUT auch fix geklärt.

     

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    Und nun zum YOGA: Davids Unterrichtsstil ist besonders. SEHR besonders. Er turnt nicht in Yogaklamotten mal mit und mal nicht, sondern steht und geht in Jeans und T-Shirt durch den Raum und führt mit einer Präzision in, durch und aus den Asanas, die ihresgleichen sucht. Ich frage mich ja schon lange, warum ich gerade IHN als 'meinen' Yogahelden ausgewählt habe und am Wochenende ist dieses eine Puzzleteil zur Antwort hinzugekommen. Man ist nie überfordert durch die Tatsache zuschauen UND gleichzeitig zuhören zu müssen, sondern kann sich auf das eine ODER das andere konzentrieren. Wenn die Gruppe die Asanas relativ einfach meistert wird geübt, wenn er aber Probleme sieht, wird demonstriert. Und zwar an einem Schüler, damit er erklären und ausrichten und die Gruppe sehen und verstehen kann. Ich liebe das.

    Der PHYSICAL ORIGAMI Workshop ist meine Lieblings-Session. Dieses präzise Aufrichten und wieder Zusammenfalten in Anlehnung an Leonardo da Vinci gibt Licht im Dunkel der Körperproportionen und macht mir einfach unglaublich viel Spass, da es so aufgeräumt und logisch ist.

     

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    Die HANDSTAND-Session hingegen ist meine Angststunde. An Kraft fehlt es nicht, aber an Mut. Und zwar ordentlich. Ich habe solch eine Panik mir die Schulter zu verletzen und dann nicht mehr schwimmen zu können, dass ich schon verkrampfe bevor es überhaupt losgeht. Diesen Workshop hatte ich mit David noch nie gemacht und war demnach mehr als gespannt, wie er sein 'Schweben anstatt Drücken' vermitteln würde. Mit einem Wort: RUHIG. Ich kriege ja schon Herzklopfen, wenn ich Dinge wie #handstand-club, #instahandstand und #30days handstand-challenge nur lese, aber mit ihm ist es anders. Die Vorarbeit bildet eine richtig gute Basis - auch für den Kopf - und die Tatsache, dass er es ok findet erstmal an der Wand zu üben, macht es um einiges einfacher. Lange Rede - kurzer Sinn. Ich kam hoch an der Wand und habe es tatsächlich eine volle Minute geschafft oben zu bleiben. Mit der richtigen Beinarbeit... denn das die auch eine unglaublich große Rolle dabei spielt, war mir bis dahin nicht bewusst.

    Insgesamt war es, wie nicht anders erwartet, ein tolles Workshop-Wochenende mit vielen Aha-Momenten und einer neu geschriebenen To-Do-Liste. Ein ganz herzliches DANKE an Angéla Sirtlan vom Turnraum und David. Namasté!

     

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    Eine very LOVE-ly Begegnung gab es eher am Rande. Schön länger liebäugel ich damit für euch und mich Malaketten einer sehr besonderen kleinen Marke zu kaufen und wollte es nach dem Wochenende angehen. Aber es kam anders. Eine sehr liebe Kundin und mittlerweile Fast-Freundin trug eine der Ketten und sagte mir auf meine Begeisterung hin, dass es ihre Freundin ist, die hinter dem Label steht... ist das Zufall?? Ich glaube nicht, denn am Sonntagabend hatte ich MEIN Modell schon in den Händen und ihr dürft euch auf Ende der Woche freuen.

    Alles Liebe!

    Eure Bee

    Tags: München, Yoga-Workshop, David Regelin, Asana, Yoga

  • Bee

    24. November 2014

    Von Plank bis Party

    Am Samstag hat mich eine sehr liebe Kundin auf Facebook gefragt, ob ich nicht mehr Outfits posten könnte, die zeigen wie verwandlungsfähig Sportleggings sind. Ihr fehle da einfach die Idee...

    Ich gehe ja immer gerne mal ein bisschen overboard und fange daher direkt mit dem an, was man sich am wenigsten vorstellen kann: Dem Party-Outfit. Leggings zum Shoppen, zum Lunch oder zum Chillen sind ja irgendwie offensichtlich, weil meeeega bequem, aber wenn es ans Aufhübschen geht, denkt man wahrscheinlich eher nicht an die Legging, die man gestern noch zum Yoga getragen hat.

    Ich immer, denn ich habe verständlicherweise fast gar keine anderen Hosen mehr. Mit den richtigen Tops und/oder Schuhen kann man sämtliche Onzies, CMarias und Tonic-Leggings ( ich trage auf den Fotos die Modo von Tonic) auf Glam trimmen, hat aber auf der Party bedeutend mehr Spass, da nix zwickt, rutscht oder gar die Luft abschnürt.

     

    Bee_Party

     

    Probiert es einfach mal aus, seid kreativ... und mailt mir, wenn ihr euch nicht sicher seid. Ich habe fast alle BeeAthletica-Leggings auch schon unsportlich getragen und an Fantasie mangelt es mir meistens nicht.

    Have Fun. Rock on.

    Bee

    Tags: Outfits, Shopping, Bee loves, Yoga

  • Bee

    23. November 2014

    BeeWell-Suppe

    Ende November und endlich ist so kalt, dass man den Herbst nicht mehr nur auf dem Kalenderblatt sieht, sondern auch fühlen kann. Zeit für eine ordentlich wärmende und gesunde Suppe also.

    Und an was denke ich da zuerst? An Linsen natürlich, denn ich liebe sie in allen Formen und Farben und bin für jede neue Variante dankbar. Hier in London läuft es komischerweise meistens auf die orange-roten hinaus. Ich glaube das liegt an dem starken Einfluss der Multi-Kulti-Küche, der auch das eigene Home-Cooking unwillkürlich prägt. Man isst ein Gericht im Restaurant, findet es gut und tüfelt dann zuhause solange rum, bis es ungefähr so schmeckt, wie man es in Erinnerung hat.

    So auch mit meiner BeeWell-Suppe, die ich so getauft habe, weil sie eben keine klassche Linsen-Suppe ist, sondern eine Gesund-Suppe, da sie vor grünem Gemüse und Vitaminen nur so strotzt.

     

    BeeWell Suppe

     

    Zutaten:

    1-2 EL Olivenöl
    1 Zwiebel, fein gewürfelt
    2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
    1 cm frischer Ingwer, gerieben
    1 TL Himalaya-Salz
    1/2 TL Chillipulver
    1 EL Cayennepfeffer
    1 EL Kurkuma
    1 Bäumchen Broccoli, in Stückchen
    2 Stangen Sellerie, in Scheiben
    1 kleiner Zucchini
    1 Handvoll grüne Bohnen
    2 Dosen Tomaten
    125g rote Linsen
    500 ml Wasser
    1 Dose weisse Bohnen (400g)
    1 Handvoll Koriander oder Petersilie
    Joghurt nach Geschmack

    Olivenöl in einem großen Topf (ich liebe meinen Creuset) erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Alle Gewürze hinzugeben und aufpassen, dass sie nicht anbrennen. Wenn sie anfangen zu duften, Linsen, Tomaten, Wasser und Salz hinzufügen. Topf zudecken und ca. 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Dann das Gemüse zugeben und nochmals ca. 10 Minuten weiterköcheln. Am Ende der Kochzeit die Bohnen hinzufügen.

    Zum Servieren einen kleinen Klecks Joghurt und klein gerupfte Kräuter auf die Suppe geben.

    ENJOY,
    Bee

    Tags: Linsen, Comfort Food, vitaminreich, vegetarisch

  • Bee

    29. September 2014

    European Yogi Nomads in London

    Ich habe gestern mal die Gunst der Stunde genutzt und eine Yoga-Session bei den European Yogi Nomads, die sich am Wochenende in London getroffen haben, besucht. Feiner kann ein Sonntag in einer Recovery-Woche mitten im Marathon-Training wirklich kaum sein: Strahlend blauer Himmel, Marathon-Weltrekord in Berlin (den ich natürlich erst noch am Fersehen bejubeln musste) und die von mir so verehrte Tina Lobe als Teacher der EYN Closing Practise.

    EYN_1

     

    Host der Session war das in London als übercool bekannte, aber am anderen Ende der Stadt gelegene :(, Indaba YogaStudio. Eine wunderbare Gelegenheit also, um auch das endlich mal kennenzulernen. Kaum in der Tür, kommt mir die strahlende Madhavi von Kaerlighed entgegen, obwohl wir uns nicht verabredet hatten. Aber genau SO soll es mit den Yogi Nomads sein. Ein entspanntes Zusammenkommen von gleichgesinnten Yogis aus allen Teilen Europas, um neue Freundschaften zu schließen und bestehende zu vertiefen.

     

    Indaba Yoga Studio

     .

    Das Indaba Studio ist für Londoner Verhältnisse wirklich groß und - was mir viel wichtiger ist - lichtdurchflutet und aufgeräumt. Wenn alles hell ist und ich irgendwo ein Stück Himmel sehe, fühle ich mich wohl und kann mich in der Practise sortieren und einlassen. Tina Lobe und Jana Töpfer, die Co-Gründerin der Nomads, haben gemeinsam durch diese letzte Stunde des Yogi-Get-Togethers geführt und den Fokus auf Loslassen und Neubeginn gelegt. Schliesslich hieß es für die meisten nach einer sehr intensiven gemeinsamen Zeit räumlich wieder auseinander zu gehen und mit neuen Eindrücken und aufgeladenen Batterien den eigenen Weg weiterzugehen. Yoga ist frei und für mich war es der restorative Abschluss einer Trainingsphase, um heute mental unbelastet und fokussiert in den finalen Trainingsblock für den Marathon Frankfurt starten zu können.

     

    Recharge

     

    A very happBee Week to all of you.

    Eure Bee

    Tags: Marathon, Asana, Training, Auftanken, Yoga

  • Bee

    14. September 2014

    Hoka One - ein beevolutionäres Lauferlebnis

    Ich hatte nie vor über den Hoka One zu berichten, aber nachdem auf mein erstes Facebook-Foto hin so viele Fragen zu diesem doch recht ungewöhnlichen Schuh gestellt wurden, habe ich es mir nach einigen Läufen anders überlegt. Den technischen 'Blurb' zu dem Schuh findet ihr hier und meine Review ist keinesfalls eine sachliche, auf fundierten Studien getragene, sondern ein emotionaler Hands-on-Erfahrungsbericht einer Hobbyläuferin mit zu großem Herz für den neuesten Schnick-Schnack in Sachen Sports-Gear.

     

    Hoka One on test

     

    Gesehen habe ich diese 'Surfbretter' zum ersten Mal im Trainingscamp am Fuschlsee Ende Mai und dachte nur 'OMG... damit kann man laufen??' Schön sind sie auch nicht wirklich und damit fielen sie erstmal durch mein Raster, zudem man so kurz vor einer Langdistanz wohl eh besser keine Experimente mehr in Sachen Schuhe macht. Zumindest nicht solch krasse. Meine Laufschuhwahl für Frankfurt hieß New Balance Fresh Foam, der sich so butterweich läuft wie Ugg-Boots und auch immer wieder mein Go-To-Trainer war, sich aber auf der langen Strecke als ein bisschen  zu ungestützt für mich erwiesen hat. Schmerzen hatte ich keine, aber ein Trainer meines Vertrauens meinte ein paar Wochen später: "... beim Laufen auf den letzen 10 Kilometern hing dein Knöchel fast auf dem Boden :(. Du brauchst einen anderen Schuh für die Marathon-Distanz. Probier' doch mal die Hokas. Sind auch fluffig... Das magste doch". Yep, Mario Schmidt-Wendling, das hast du gut erkannt - fluffig ist ganz wichtig, denn alles andere tut meinem Knie nicht gut.

    Dass ich sie mir kaufen würde war klar, die Frage war nur welches Modell. Ein kurzer Anruf bei 'Wat Läuft' in Bochum und die Conquests waren am nächsten Tag da. Super... ich hatte eh einen 1h Lauf auf dem Programm. Das aber war der Fehler, denn am übernächsten Tag hatte ich Schmerzen im unteren Rücken wie nie, obwohl das Laufgefühl auf der Strecke sensationell war. Ein Freund hatte mich schon bereits genau davor gewarnt. Nach zwei weiteren Läufen immer wieder Rückenschmerzen und eigentlich war ich schon soweit sie zur Tafel zu bringen, wenn ich nicht nochmal mit unserer Botschafterin Vera in Zell am See darüber gesprochen hätte. Sie sagte, dass man sich an jeden neuen Schuh ganz vorsichtig herantasten muss und nicht 'raus aus dem Karton und hau-ruck auf die Laufstrecke', sondern sich erstmal im Alltag daran gewöhnen sollte. Ok, die Hokas waren ja nun nicht meine ersten neuen Schuhe und ich hatte noch nie irgendwelche Probleme, aber Hokas sind eben nicht irgendwelche neuen Schuhe. Sie sind anders, bringen den Körper in eine völlig neue Position und daran muss er sich eben erst anpassen. Zurück aus Zell habe ich nochmal neu mit ihnen angebändelt... erstmal 30 Min locker... keine Rückenschmerzen, dann 45 Min GA1... keine Rückenschmerzen... nach 1:15h auch noch nicht.... und heute bin ich nun 90 Min locker flockig damit gelaufen und fühle mich gut. Ich glaube wir sind jetzt Freunde. Vielleicht dürfen sie doch mit zum BMW-Marathon in Frankfurt... Stay tuned.

    Deine Bee

    Tags: Marathon, Training, Motivation, Just Run

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