Tag: Powerplate

  • Bee

    09. Mai 2013

    Good Vibrations #2

    Ich liebe Yoga. Ich mag die Powerplate für einen Fitness-Quickie zwischendurch. Beides in Kombination hatte ich allerdings noch nie vorher gesehen, geschweige denn selbst getestet. Gestern war es nun soweit. 90 Minuten Private-Session mit Wayne Léal, einem unglaublich charismatischen und achtsamen Yogalehrer, den ich eher zufällig am vergangenen Samstag bei einer Community-Yogastunde in der Kirche um die Ecke kennengelernt hatte. Stellt sich natürlich die Frage, ob man Menschen überhaupt zufällig begegnen kann, oder ob wir nicht immer alle eine ganz besondere Bedeutung -in dem jeweiligen Moment- für den anderen haben.

    Anyway...boy, ich war aufgeregt. Schließlich war es das erste Mal war, dass ich auf einer sanft vibrierenden Yogamatte, sprich der von Wayne entwickelten VibePlate, meine teilweise noch wackeligen Posen ausführen durfte und ausserdem habe ich mich auch noch nie unter solch genauer 'Beobachtung' beim Yoga gefühlt. In einer normalen Klasse kann man sich rechts und links mal Twists und Korrekturen abschauen und 'faken', wenn man müde ist. In 1-2-1-Sessions keine Chance und schon gar nicht mit ihm. Meine Vorstellung aus dieser Stunde Tipps+Tricks für Armbalancen mitzunehmen oder vielleicht sogar die Krähe mal länger als 3 Sekunden ordentlich halten zu können, muss einem Moment energetischen Größenwahnsinns entsprungen sein, denn nach dem ersten gemeinsamen Sonnengruß war klar, dass hier erstmal an den Grundlagen gearbeitet werden muss.

    "Perfektioniere die einfachen Dinge und übertrage es aus deiner Praxis in den Alltag" lautet sein Credo und beim gefühlt siebzehnten Sonnengruß (mit geschlossenen Augen) angekommen, verstehe ich langsam was er meint mit "Repeat, repeat, repeat... you need to feel things and NOT just do them." Es ist diese unglaubliche, selbstverständliche Sicherheit, die man durch das ständige Wiederholen, In-sich-hinein-horchen und fast marginale Justieren erlangt. Dieses Gefühl von 'etwas im Schlaf zu beherrschen' schenkt Ruhe und Selbstvertrauen und gibt dem Kopf wieder Raum, um sich mit neuen Aufgaben zu beschäftigen. Meine Hausaufgabe bis zur nächsten samstäglichen Community-Stunde ist klar, oder? Darüberhinaus haben sich aber noch eine Reihe neuer Aufgaben ergeben, die es nun anzugehen gilt, um Kopf und Körper in eine Balance aus Kraft und Koordination, Geschmeidigkeit und Entschlossenheit zu führen.

    Die VibePlate finde ich eine großartige Ergänzung der Yogapraxis, denn durch die Vibration wird der Lymphabfluss noch stärker angeregt und die gesamte Session anspruchsvoller, da es zusätzliche Balance erfordert, sich auf der Platte 'sauber' zu halten.

    DANKE an Wayne - Namasté.

     . ................

     

    Tags: Training, Bee loves, Yoga, London, Balance, Powerplate

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  • Bee

    20. Oktober 2012

    Good Vibrations

    Vor ziemlich genau einem Jahr (muss irgendwie mit der Jahreszeit zusammenhängen...) habe ich hier schon einmal über eines meiner liebsten Fitness-Geräte für Stabi, Bauch-Beine-Po und was man sonst noch alles festigen, kräftigen und straffen kann berichtet. Schon interessant, so denke ich gerade, dass manche Dinge, ungeachtet aller Vorhersagen, das Trendsein locker überstehen und sich als feste Größe etablieren. Das sind dann wohl die richtig Guten. Ich jedenfalls komme einfach nicht runter von der Plate-o-Mania und versuche nach wie vor mindestens 30 Minuten Powerschütteln pro Woche in meinen Trainingsplan einzubauen. So auch gestern... und es gibt sogar Beweise :-).

    Danke an die Mädels der lifeline Aßlar für das tolle Training mit euch und die Unterstützung in Sachen Fotos.

    Halten-halten-halten.... ganz so wie in kritischen Situationen auf dem Rad.

     

    Bauch und Ball gesellt sich gern.

     

    Balance is king.

     

    Meine beiden Lieblingsübungen. 

     

     Vorher und nachher im Vergleich: vorfreudiges Lächeln versinkt in der Abschlussdehnung. 

     

    P.S. Dass die Bilder teilweise so unscharf sind liegt an der Vibration :-))))... das habt ihr euch aber sicher schon gedacht, gell? Schließlich war es ja kein fake Foto-Shooting.

    Tags: Bee loves, Powerplate

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  • Bee

    18. Oktober 2011

    Geschüttelt, nicht gerührt...

    Dauerinteressiert an sämtlichen neuen Fitness-Trends, die aus den USA über UK nach Deutschland herüberschwappen, habe ich meine ersten Erfahrungen mit der PowerPlate® schon vor 5 Jahren in London gemacht. Damals zwar nur als Mini-Gruppentraining im exklusiven Shopping-Tempel 'Harrods' möglich, aber da ich zu der Zeit nur 10 Doppeldeckerbus-Minuten von dem Objekt der Begierde entfernt wohnte, musste ich das unbedingt antesten. Schliesslich machten es Madonna und Claudia Schiffer auch. Trends haben in London eine ganz eigenwillige Dynamik. Sobald ein Celebrity irgendwo mit irgendwas von irgendeinem Paparazzo 'gespottet' wird, ist es binnen kürzester Zeit 'all the hype'. Vor allem in den Bereichen Fashion, Restaurants, Fitness und Beauty. Auch in dieser Reihenfolge würde ich sagen.

    Die Powerplate-Class war trotz ihres stolzen Preises für Wochen ausgebucht und man könnte es bereits Sport nennen, überhaupt einen Termin zu bekommen. Aber an Wartelisten war ich ja gewöhnt.... Ich konnte mir kaum vorstellen, dass 30 Minuten auf dieser Rüttelplatte mich auch nur ansatzweise zum Schwitzen bringen würden, geschweige denn an irgendwelche Grenzen. How wrong I was..... Nach meiner ersten Session, in der sich die Trainerin in erster Linie auf statische und leichte Stabilitäts-Übungen konzentrierte, wusste ich nicht, wie ich halbwegs gerade durch dieses Kaufhaus nach Hause kommen sollte. Meine Beine, meine Arme, ja alles an mir fühlte sich an wie Pudding. Geschüttelter Pudding! Da musste also doch etwas dran sein an der Behauptung der Erfinder, dass die Beschleunigung Muskelreflexe erzeuge, die um ein vielfaches intensiver sind als herkömmliches Krafttraining und zudem tiefer liegende Muskeln besser erreicht werden könnten. Keine weitere Trainingseinheit war je wieder so anstrengend wie die erste, obwohl ich mich langsam an komplexere Übungen herantastete, aber richtig easy-peasy wurde es nie. Irgendwie fand diese Maschine immer wieder Muskeln, die vorher noch nie gereizt wurden und somit prompt mit Muskelkater reagierten. Auch noch nach 15 Trainingseinheiten über einen Zeitraum von 8 Wochen, wenngleich ich schon vor allem am Bauch eine deutliche Muskelverbesserung fühlen UND sehen konnte. Eine Verlängerung bei Harrods, um den Punkt zu erreichen, an dem ich es einfach nicht mehr spürte, war mir aber schlichtweg zu teuer..... also: back to the roots! Und zwar im wahrsten Sinn des Wortes.

    In meinem Heimatort stehen nämlich seit sechs Monaten auch zwei dieser Power-Dinger und lachen mich nach jedem Schwimmtraining aus dem eigens dafür eingerichteten Studio an. Ein paar Monate war ich standhaft, zumal ich während der Triathlon-Saison schlichtweg Angst hatte, meinen Muskeln noch mehr Reize zuzumuten, denn ich konnte mich noch gut an den Pudding erinnern. Jetzt im Herbst aber, wo Grundlagentraining angesagt ist, kann es doch eigentlich nur gut sein, die Rumpfmuskulatur zu stärken, den Stoffwechsel zu verbessern und dem Körper mal etwas anderes abzuverlangen als Swim-Bike-Run und Pilates, was mein üblicher Ausgleich zum Triathlon ist. Ob ich mich jetzt danach immer noch wie aus dem Mixer fühle, werde ich hier berichten. Dieses Mal vielleicht ja nur noch gerührt, nicht geschüttelt.

    Tags: London, Balance, Powerplate

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