Tag: Rohkost

  • Vera

    22. Mai 2015

    Von Säften und intuitivem Essverhalten – Rezept inklusive

    Ich mag grüne Smoothies & Säfte. Ich habe immer wieder Phasen, in denen ich sehr viel mixe, dann wieder mehr entsafte, und dann doch wieder zurück zum Standmixer kehre. Derzeit herrscht seit langem in etwa Gleichstand. Entsafter und Mixer wechseln sich schön ab. Mal schauen, wie lange das anhält.

    Auf jeden Fall ist mir ein Saft oder Smoothie am Tag genauso wichtig wie ein großer Salat, weil mir beides sehr gut tut und es mir direkt abgeht, wenn eines davon oder beides ausfällt. Grün ist zwar nicht generell meine Lieblingsfarbe, aber wenn es ums Essen geht, hat es eine tolle, beruhigende, reinigende, stärkende Wirkung auf mich. Wobei das nicht heißt, dass ich nichts anderes esse (Brot & Co lassen grüßen  ). Ich bin generell eine, die gerne isst. Bereits vor Jahren habe ich mich von sämtlichen Labels freigemacht. Nach einer langen Zeit als Vegetarierin während meiner Jugend bis ins frühere Erwachsenenalter esse ich heute das, was mir gut tut und schmeckt. Ich bin auch heute kein Fleischtiger, aber ab und an kommt Fleisch auf den Teller. Ich esse auch gerne Fisch, ebenso wie Eier oder Ziegenkäse. Ich verbiete mir außerdem nichts, auch keine Süßigkeiten, weil ich weiß, dass das nur ins Gegenteil umschlagen würde, zumindest ist das bei mir so. Ich gehe vielmehr nach meinem Gefühl und esse dann ohne schlechtes Gewissen. Ich weiß, was mir gut tut und was nicht. Ich spüre, wann ich nach einer Belohnung oder Trost im Essen suche. Es ist mir bewusst und das halte ich persönlich für das Allerwichtigste, denn so kann ich entscheiden, ob ich dem Verlangen nachgebe oder eben nicht. Was mir dabei sehr hilft, ist die tägliche grüne Basis, denn diese schmeckt mir extrem gut und sorgt dafür, dass ich mich gut und fit fühle. Und hier sind neben Blattsalaten für mich v.a. grüne Smoothies & Säfte Gold wert. Möglicherweise mag ich sie einfach auch deshalb so gern, weil die Zubereitung schnell und unkompliziert ist. V.a. das Mixen ist deshalb wie für mich gemacht. Nehme ich mir etwas mehr Zeit, wird entsaftet.

     

    Saft

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    Heute möchte ich euch deshalb das Rezept von meinem meiner aktuell liebsten Säfte verraten, der wie ein erfrischender Snack zwischendurch fungiert, aber sich auch als morgendlicher Frühstücksdrink bewährt hat. Er sorgt bereits nach wenigen Schlucken dafür, dass ich mich gut fühle. Falls ihr bereits ebenfalls gerne entsaftet und mixt, probiert es mal aus. Falls ihr Einsteiger in dieses Thema seid, habt keine Scheu. Es ist wirklich keine Hexerei (sagt euch eine, die selbst nicht gerne ewig in der Küche steht), abgesehen davon ist dieser Juice nicht zu gemüsig und ideal zum Herantasten. Dieser leckere, fruchtig-frische Drink mit frischem Brokkoli, Äpfeln, Orangen und Zitronen ist auch nicht vollkommen grün, sondern eine gelb-grüne Mischung Ihr könnt entweder Saft pressen ODER das ganze im Mixer verarbeiten. Die vorgestellte Mengenangabe bezieht sich aufs Entsaften, aber schaut einfach, wie es euch am besten schmeckt, ob saurer, schärfer oder mit mehr Wasser. Fortgeschrittene Entsaftungskünstler können auch noch mehr Brokkoli verwenden. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden ;-)


    Hier mein Basis-Rezept für zwei große Gläser für mich und meinen Liebsten:

    * 2 große, säuerliche Äpfel
    * 2 Orangen
    * 2 Zitronen
    * 1 ganzer Brokkoli
    * 1 daumengroßes Stück frischer Ingwer
    * 1 Glas frisches Wasser (ich verwende Leitungswasser)
    * OPTIONAL Eiswürfel

     

    Juicing_vera_1

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    Und so geht’s:

    Die Äpfel und den Brokkoli waschen.
    Äpfel, Orangen, Zitronen, Brokkoli und Ingwer kleinschneiden (die Größe richtet sich auch nach eurem Entsafter).
    Alle Zutaten nacheinander in den Entsafter geben und mit Spaß & einer guten Prise Liebe entsaften.
    Zu dem frischen Saft das Wasser hinzufügen und verrühren.
    Je nach Entsafter kann es Sinn machen, den Saft nun noch einmal durch ein Sieb laufen zu lassen, damit das Ergebnis noch feiner wird. Wie man mag. Ich trinke ihn so.
    Nun das Ganze in schöne Gläser füllen. Wer mag, Eiswürfel hinzufügen oder mit einer Orangenscheibe das Glas dekorieren (ja, auch „nur“ für dich allein ;-))

     

    Juicing_vera_2

     

    Den Saft genießen. Er enthält viel Vitamin C und stärkt dein Immunsystem. Magst du es gerne schärfer, erhöhe beim nächsten Mal den Ingwer-Anteil. Bist du eher Mixer-Fan und willst auch die vielen Ballaststoffe aus dem Mix aufnehmen oder nicht so viel Abfall beim Entsaften haben, dann halbiere die Menge an Äpfeln, Orangen & Zitronen und mixe das Ganze mit rund der doppelten Menge an Wasser. Der Drink ist sowohl entsaftet als auch gemixt superlecker.

     

    Saft_Vera

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    Lasst es euch schmecken und hört auf euren Körper!

    Und macht euch v.a. keinen Stress – weder beim Essen noch beim Zubereiten.

    Alles Liebe,
    Vera

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  • Bee

    08. Mai 2015

    Weizengras-Guacamole Superbowl

    Hand auf's Herz. Immer nur grüne Smoothies oder Weizengras in Wasser oder Juice gerührt ist auch keine Lösung, oder? Manchmal muss es eben doch herzhaft sein und wenn es sich dann noch als wahres Superfood entpuppt, ist das Healthfood-Junkie-Heaven.

    Avocados alleine sind ja schon rundherum gesund, denn ihr gesundes Fett senkt den Cholesterinspiegel und die Vitamine A, C und E wirken Wunder für Haut und Haare. In Kombination mit Basen bildendem Weizengrass aber ist es bombe. Eine echte Gesundheitsbombe sozusagen, denn Weizengras kann noch mehr als nur entsäuern. Es ist reich an Antioxidantien, hat viel Calcium und Magnesium und liefert das gerade für Vegetarier und Veganer so wichtige Eisen.

    Vereint in leckerer Guacamole, können die beiden grünen Stars vom Frühstück bis zum Dinner genossen werden und peppen so die Nährstoffbilanz ganz nebenbei mächtig auf.

     

    Foto_FitFood

     

    Was du brauchst:

    - 1 reife Avocado (ich nehme am liebsten Hass)
    - 1 kleine oder halbe rote Zwiebel
    - 1 kleine Tomate
    - 1 Esslöffel Weizengraspulver
    - ein paar Zweige Koriander
    - Saft 1/2 Zitrone oder Limette
    - 1/2 Knoblauchzehe, wenn du es magst (ich nicht)
    - Salz, Pfeffer, Chilli (getrocknet oder frisch)
    - Salat und Gemüse nach Saison und Geschmack / zum Dippen eignen sich Karotten, Bleichsellerie, Paprika, grüner Spargel

     

    Und so geht's:

    1. Avocado halbieren, entkernen und mit einem Löffel aus der Schale heben und in einem kleinen Bowl mit einer Gabel zerdrücken. Zitronensaft sofort hinzugeben, damit es nicht braun wird.

    2. Tomate, Zwiebel und Koriander sehr klein schneiden und unterheben, Knoblauch pressen und ebenfalls dazugeben.

    3. Beim Weizengras erstmal vorsichtig mit 1 Teelöffel anfangen, da nicht jedes Pulver gleich intensiv schmeckt. Für mich ist 1 Esslöffel perfekt.

    4. Mit Salz, Pfeffer und Chilli abschmecken und in ein kleines rundes Schälchen umfüllen (sieht einfach schöner aus :))

    5. Salat und Gemüse auf einem großen tiefen Teller drapieren, Schälchen in die Mitte und fertig.

    ENJOY...

    Deine Bee

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  • Maren

    13. November 2014

    Crazy sexy gesund

    Iss‘ Dein Gemüse, entfach‘ Dein Feuer und leb‘ aus ganzem Herzen!

    Es ist tatsächlich Kris Carr, die mich dazu inspiriert hat, grüne Smoothies zu trinken.
    Ich hatte sie bei Facebook abonniert und immer mal wieder schöne Fotos und Rezepte von diesem „Wundertrank“ gesehen – und nicht nur Kris Carr schwörte darauf, auch im Freundes- und Bekanntenkreis drehte sich plötzlich immer wieder das Gespräch um dieses gesunde, wohlschmeckende giftig grüne Getränk…
    Nachdem ich dann das Buch „Grüne Smoothies“ von der Begründerin Victoria Boutenko gelesen hatte, war ich total überzeugt, bestellte mir direkt einen tollen Hochleistungsmixer und legte los mit dem mixen. Für mich ist so ein grüner Smoothie die optimale Ergänzung für meine vegetarisch/vegane Ernährung und ist mittlerweile ein fester Bestandteil davon geworden.

    Crazy_Sexy_Gesund

    Als gesundheitsbewusster Mensch bestellte ich mir dann auch das Buch von Kris Carr „crazy sexy diet“ und war so begeistert, dass wir es übersetzt und in unserem Verlagsprogramm herausgebracht haben: „Crazy sexy gesund“, ein amüsanter Ratgeber mit vielen Tipps und praktischen Anleitungen rund um das Thema ganzheitliche Gesundheit, welches ich Euch hier gerne ans Herz legen möchte! Die New Yorkerin stellt darin ein vegetarisch/veganes Ernährungsprogramm vor, das vitalisiert und reinigt sowie den Säure-Basen-Haushalt des Körpers ausgleicht. Für ebenso wichtig hält Kris Entspannung und Bewegung, also z.B. Meditation und Yoga. So ist ein Rundum-Programm entstanden, das gesunde Rezepte, Tipps für jeden Tag und eine 21-Tage-Entgiftungskur anbietet, um auf dem Weg zu einem neuen Körper- und Lebensgefühl voll durchzustarten. Kris Carrs Buch kann man nicht nur als Ernährungsplan, sondern als Roadmap für ein selbstbestimmtes Leben ansehen und als einen Leitfaden, das Leben bewusst in seiner ganzen Fülle zu erfahren.

    Den Titel möchte ich gerne etwas genauer erklären: Crazy – damit meint Kris wagemutig, außergewöhnlich, den Konsens in Frage stellend. Sexy – damit meint sie selbstbewusst, in Kontakt mit sich selbst sein. „Endlich ist Schluss mit dem 'Ich-habe-das-Leid-für-mich-gepachtet'-Denken und du heißt den Gedanken willkommen 'Mir gebührt eine königliche Fürsorge!'“, so der Ansporn der Autorin. „Dieses Erwachen ist wie ein kosmischer Bewusstseins-Cocktail, der dich mit Selbstbehauptungsfähigkeit beschwipst macht.“

    Hier wird schnell klar: Gesundheit ist mehr als die bloße Abwesenheit von Krankheit, sie ist das Vorhandensein von Vitalität und Lebensfreude. Sie bedeutet, auf eine Weise harmonisch zu leben, die zu innerem und äußerem Frieden führt.

    „Du hast wirklich sehr viel Macht über deine Gesundheit, dein Glück und dein Leben – und alles beginnt mit deinem Mund. Was du hineinsteckst und die Worte, die aus ihm herauskommen, bestimmen dein Schicksal. Beschissene Ernährung und chemische Krücken laugen dich aus. Widerliche Gedanken und verbale Selbstverachtung amputieren deine Engelsflügel“, so die heute 43-Jährige.

    Die Crazy-sexy-Ernährung ist in erster Linie fettarm und vegetarisch (oder vegan). Sie ist darauf ausgelegt, Entzündungen zu reduzieren, den pH-Wert des Körpers auszugleichen und mit vollwertigen Nahrungsmitteln, die einen niedrigen glykämischen Indexwert aufweisen, zu stärken. Carr ermutigt, alle tierischen Produkte, raffinierte Zuckerarten und industriell verarbeitete Nahrungsmittel vom Speiseplan zu streichen.

    Der pH-Wert im Körper sollte immer leicht basisch sein. Wenn er sich in den sauren Bereich hineinbewegt, führt das zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen. Daher sind Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe aus pflanzlichen Nahrungsmitteln besonders wertvoll. Es gilt also: viel (möglichst rohes) Gemüse und grüne Salate essen, denn Grünes wirkt basisch.

    Tipps für den Anfang, die man jederzeit umsetzen kann, sind z.B. morgens als Erstes einen frisch gepressten Obstsaft zu trinken. Äußerst wertvoll ist auch Weizengrassaft, den es frisch in Flaschen oder als Pulver zum Einrühren gibt. Man kann Weizengras auch selber pflanzen und daraus Saft herstellen. Smoothies mit viel Blattgrün sind ebenso starke Fitmacher. Manchmal kann es helfen, ein 24-stündiges Saftfasten einzulegen. Außerdem: immer genügend stilles Wasser trinken!

    Auch das Thema Umwelt wird nicht außer Acht gelassen: Eine vorwiegend pflanzliche, regional orientierte und ökologische Ernährung ist immer auch nachhaltig. Der grausamen Massentierhaltung, dem Verlust riesiger Weideflächen für die Rinderverpflegung mittels Gen-Soja und der Belastung des Klimas aufgrund von Interkontinental-Flügen für importierte Ware setzt die Crazy-sexy-Einkaufsliste einiges entgegen: Sie ist vollgepackt mit Obst und Gemüse, Getreide, Nüssen und Kräutern, die biologisch angebaut und gut regional erhältlich sind.

    Ganzheitlich: Nicht nur der Körper, sondern auch der Geist und die Seele sollten von unnötigem Ballast befreit und mit „nährenden“ Energien versorgt werden. Dazu nimmt man sich am besten regelmäßig Zeit und erlernt Methoden, die helfen, mit alten Mustern und Erfahrungen umzugehen.

    Um wirklich etwas zu ändern, muss man am Ball bleiben. Dafür ist eine konsequent bewusste Haltung nötig. Ist diese einmal Gewohnheit geworden, erfährt man Ganzheit und Klarheit. Rituale am Morgen können solche Strukturen schaffen und über den ganzen Tag wirken. Bereits eine Viertelstunde Meditation oder Yoga am Morgen reichen oft aus. Eine liebevolle Haltung – besonders uns selbst gegenüber – gibt uns die Kraft, die wir brauchen, um neue Lebensweisen mit unserem ganzen Sein zu verwirklichen. Ganzheitlich eben!

    Ein unkonventionelles Gesundheitsbuch

    ♥ Ein amüsanter Ratgeber mit vielen Tipps und praktischen Anleitungen

    Mit 21-Tages-Entgiftungskur

     

    Link zum Shop http://shop.weltinnenraum.de/Autor/Kris-carr/Crazy-sexy-gesund.html

     

    Crazy sexy Grüße aus Beelefeld,
    Maren

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  • Bee

    08. Februar 2013

    42°RAW

    Royal rohköstlich isst, trinkt und loungt man im 42°RAW, dem neuen Stern am Londoner Rohkost-Himmel. Edel im natürlichen Shabby-Chic designt, versteckt sich das "cooking is so last year" Deli/Restaurant am hinteren Eingang der Royal Academy und setzt somit einen rohen und bodennahen Kontrast zur Fülle der extravaganten Kunstausstellungen... aber ach so STYLISH!

    Im Sommer gerne auch draussen, war ich gestern glücklich innen nach zehnminütigem Warten endlich einen der kleinen weiss getünchten Tischlein zu ergattern und es mir auf ungebleichten riesigen Leinenkissen gemütlich machen zu können. Raw Food scheint zumindest in London endlich keine geduldete Randerscheinung mehr zu sein. Nun aber endlich zu dem Wichtigsten: THE MENU...

    100% vegan und so naturbelassen wie möglich frühstückt man im Londoner Outpost des dänischen Konzepts 'Raw Muesli' oder 'Chia-seed Pudding' für den perfekten Start in einen gesunden Tag und kommt so ohne ein "morgens um 10 in..." energiegeladen bis zum Lunch. Das war auch meine gestrige (Mahl)Zeit hier und aus dem verlockenden Angebot von z.B. 'Thai noodles' (Nudeln aus Möhren- und Zucchinistreifen in scharfer Curry-Sauce) über 'Avocado Sandwich' (Brot aus gepressten Saaten mit Spinat, Avocado, roher Cashew-Mayo) und rohen Suppen habe ich mir eine kunstvoll arrangierte Lasagne ausgesucht, deren Nudelplatten aus gehobeltem Kürbis waren. Alleine die Optik ließ mich schon an meinen rohen Nichtkoch-Künsten zweifeln, aber viel mehr noch die köstliche Melange aus Pesto, Tomaten, Spinat und Cashew-Bechamel. Das krieg ich so einfach nicht hin und vor lauter Stauen habe ich dann auch glatt vergessen ein Foto zu machen... aber ich hoffe auch Seattle und St.Louis, die beiden farbenfrohen frisch gepressten Säfte, und das Setting machen euch Lust auf mehr RAW, mehr HEALTHY EATING und mehr LONDON!

    HAPPY WEEKEND,

    Eure Bee

     

    royal rohköstlich

     

    .....

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  • Bee

    26. Januar 2013

    Love Your Greens

    Grün ist zweifelsohne -neben grau- meine liebste Farbe. Sie symbolisiert Hoffnung und Zuversicht, strahlt Frische und Natürlichkeit aus und kündigt im Frühjahr neues Wachstum an. Schlichtweg, die Farbe des Lebens. Ich habe ihr ein eigenes Board auf Pinterest gewidmet, beeAthletica-Päckchen werden grün verpackt und die Farbexperten von Pantone haben Emerald zur Trendfarbe des Jahres 2013 gekürt. ENDLICH ... :-)!!

    Auch meine Ernährung versuche ich so grün wie möglich zu gestalten - im doppelten Sinne. Im Sommer kein Problem, stellt es mich im Winter aber manchmal vor schier unlösbare Aufgaben. Die Bio-Salate kommen allesamt aus fernen Ländern, mir ist es nicht nach kalten Blätter-Bergen und gekocht gehen Brokkoli & Co. leider nicht nur die satte Farbe, sondern auch einiges an Nährstoffen verloren, die der Körper gerade in der kalten Jahreszeit so dringend braucht. Also greife ich wieder vermehrt zu meinem Vitamix und mixe was das Grünzeug hält. Green Goddess... Wellness-Warrior... Rawolution - der Kreativität sind nicht nur in Sachen Namensfindung keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist was schmeckt!

     

    ....

    Ganz gleich für welche Mischung man sich entscheidet, wird der Körper immer mit einem hochkonzentrierten Vital- und Nährstoffpaket versorgt, denn grüne Smoothies sind unglaublich reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Ballaststoffen. Als allgemeine Regel gilt je grüner desto besser, denn der Farbstoff Chlorophyll wirkt entgiftend, bildet Blut, ist eisen- und magnesiumreich und unterstützt die Verdauung. Fortgeschrittene Fans verzichten völlig auf einen Obstanteil, ich finde aber ein kleines Stück Banane und eine halbe Birne machen den Smoothie soooo viel frohköstlicher, dass ich einfach nicht darauf verzichten möchte. Auch wenn ich mal in einem Rohkost-Kurs des Hippocrates-Instituts gelernt habe, dass man Obst und Gemüse nicht zusammen essen sollte, da es unterschiedliche Verdauungsenzyme benötigt.

    Hier meine "Green Smoothie-Shoppingliste", die je nach Saison und Laune variiert:

     Grüne Blätter: Spinat, Grünkohl, Römersalat, Rucola, Mangold
     Obst: Banane, Apfel, Birne, Mango, Pfirisch, Aprikose
     Handfestes: Bleichsellerie, Gurke, Brokkoli, Avocado
    ♥  Gewürze: Minze, Ingwer, Chilli
     Cremiges: Soja-Joghurt, Tofu
     Powerpulver: Spirulina, Maca, Chlorella, Chiasamen
    ♥  Sonstiges: Wasser, Zitronensaft

    Und nun heißt es: Mixer an, experimentieren bis es schmeckt und good-bye Winterblues!

    Stay healthy,

    Bee  

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  • Bee

    01. September 2012

    Veggie Love

    Dieses Wochenende steht das eher für glamouröse Mode-Messen und edle Shopping-Meilen bekannte Düsseldorf ganz im Zeichen von nachhaltigem und gesundem Genuss. Auf der 3. Veggie-World wartet am 1.+ 2.September von 10-18 Uhr eine bunte Mischung aus Infoständen, Kochshows, Vorträgen und Probierhäppchen auf bewusste Vegetarier und jene, die es vielleicht werden wollen.

     

    Natürlich 'musste' ich dorthin, denn fleischfreie Ernährung beschäftigt mich schon seit 20 Jahren und in dieser Zeit hat mein Körper sämtliche Höhen und Tiefen von roh-vegan über ovo-lacto Vegetarismus bin hin zu ganz bewusstem Verzehr von regionalem Biofleisch mit mir durchlebt.

     

    Meinen Weg aber habe ich noch immer nicht gefunden, denn wenngleich ich mich nie zuvor und nie mehr danach mental so gut gefühlt habe, wie in der Zeit als Rohköstlerin, stieß ich körperlich damit bei vollem Trainingspensum an meine Grenzen. Von den Wettkämpfen ganz zu schweigen, denn die angereichten Gels, Riegel und Isodrinks sind einfach nicht roh und mit (f)-rohköstlich gefüllter Satteltasche zu radeln, ist nicht ganz im Sinne des Erfinders, vielleicht auch gar nicht erlaubt... ;-).

     

    Ein weiterer Punkt, der vor allem für uns Frauen jeden Monat erneut im Raum steht und mich manchmal (vor allem, wenn ich im Wettkampf Grenzbereiche aufrufen soll) unsicher werden lässt, ist die Frage der ausreichenden Eisenversorgung. Reichen meine beet-it-Shots aus, um mich auch über die Tage an den Tagen zu bringen? Könnte ich schneller laufen, wenn mein Eisenspiegel im normalen Bereich und somit die Sauerstoffversorgung der Muskeln besser wäre? Fragen, die ich noch immer nicht abschließend für mich geklärt habe, denn Ärzte, Bücher, Ernährungswissenschaftler und mein gesunder Menschenverstand sprechen leider noch nicht die selbe Sprache.

     

    Auf der Suche nach Antworten schlenderte ich also heute - mein grünes Herz auf den Fingernägeln tragend -  durch die einladend hellen Messehallen und fand ein kleines Paradies für Veggie Lovers.

     

    Besonders gut gefallen und geschmeckt haben mir:

     

     der Stand von PURE mit den unverschämt leckeren Kakaonibs.

     die Vitamix-Vorführung von Keimling ... SO macht man Smoothies :-) und unglaublich viel mehr!

    die RainbowWay - Akademie, deren Gründerin Britta Diana Petri, nicht nur einen umfassenden Wissensschatz in Fragen der gesunden Lebensführung besitzt, sondern diesen gerne und begeistert weitergibt.

    die Aktion 'DONNERSTAG ist VEGGIETAG', die zu einem fleischfreien Wochentag in Deutschland aufruft. Ich bin in den meisten Wochen 7 Tage dabei ... Und ihr so?

     

    Fairliebte Grüße,

    Eure Bee

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  • Bee

    30. März 2012

    F(r)ohköstlich

    Hier nun, wie versprochen, das erste Rezept aus meinem Detox-Yoga-Retreat mit Sally Parkes. Ganz und gar nicht getreu dem Motto 'Save the best for last' kann ich die 'Goodness-Rolls' einfach nicht länger für mich behalten, denn ich liieeebe Sushi, vor allem OHNE Reis (muss dann wohl am Nori-Papier liegen), und freue mich über jede neue Variante. Zur Erklärung gleich vorneweg: Für die meisten Menschen sind es Rohkost-Sushi, aber wenn man es ganz genau nimmt, stimmt dies nicht zu 100%, da die Nori-Blätter getoastet sind (... deswegen nur 'almost'...:-))

     

    Zutaten:

    - Sushi-Matte (optional)
    - Frischhaltefolie
    - sehr scharfes Messer
    - Nori-Blätter
    - Rucola, Kopfsalat oder Blattspinat
    - Guacamole 'light'
    (Avocado mit Salz, Pfeffer+Zitrone pürieren)
    - in Juliennes geschnittene Salatgurke, Karotte,
    Paprika, Stangensellerie, Frühlingszwiebeln
    - Alfalfa oder andere zarte Sprossen
    - Tamari oder Soja-Sauce
    - Wasabi

     

    Zubereitung:

    - Frischhaltefolie auf die Sushi-Matte legen, darauf das Nori-Blatt mit der glänzenden Seite nach unten
    - 2 EL Avocadomus auf die untere Hälfte streichen
    - mit einer handvoll Salatblätter locker bedecken und darüber die Juliennes (6-8) und die Sprossen verteilen
    - ein bisschen Soja-Sauce darüber träufeln und vorsichtig, aber fest von unten aufrollen und darauf achten, dass sich die Frischhaltefolie nicht mit einrollt
    - mit der Spitze des Messers von oben ca. 6x einritzen und dann vorsichtig in Rollen scheiden (die erste und letzte ist immer ein bisschen freestyle:-)!

    Mit Soja-Sauce oder Tamari, Wasabi und einem Becher grünen Tee geniessen!

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  • Bee

    18. Dezember 2011

    Off-Topic

    Gestern bin ich beim Stöbern im Internet nach 'grün, gesund und gut' auf den Veggie Love Blog von Franziska Schmid gestoßen und BANG!! .... ich bin [wieder] 'hooked'. Ihre Freude und die stilvoll trendige Art, mit der sie über Themen wie 'raw living', Veganismus im allgemeinen und tierfreie, grüne Mode und Kosmetik im besonderen bloggt, hat mich so sehr begeistert, dass ich es einfach teilen muss. Keine Spur von Missionarstum oder verbissenen Thesen, sondern geliebte und gelebte Überzeugung, die inspiriert.

    Seit Jahren schon beschäftigt auch mich die Frage wie, wo und vor allem in welchem Ausmaß ich auf tierische Erzeugnisse verzichten kann und als logische Konsequenz habe ich es schon auf vielfältige Weise getestet. Zumindest in Sachen Ernährung: Von dem mittlerweile in der Gesellschaft respektierten Vegetarismus bis hin zum asketisch rohköstlichen Veganismus war alles dabei. Gescheitert bin ich aber immer wieder an der Tatsache, dass ich zuviel zu rigoros umsetze und mich dann wundere, dass mein Körper meinem Dickkopf nicht folgen kann und sich mit massivem Eisenmangel und anderen Schwächen vehement gegen alles wehrt. Vegane Rohkost und Triathlon scheinen bei mir einfach noch nicht kompatibel zu sein, wenngleich ich weiss, dass es funktioniert. Ist das vielleicht auch eine Frage des Trainings? Ich weiss es [noch] nicht, werde mich diesem Thema aber zu Beginn des nächsten Jahres erneut stellen, denn Franziska hat mich eingeladen mit ihr und anderen Bloggerinnen eine 21 Tage Detox-Kur zu machen, über die sie auf Facebook berichten wird. Wie gesagt: Ich bin hooked!!

    Passenderweise werde ich mich heute mittag mit Lunch bei 'Saf' schonmal auf Januar einstimmen:-).

    Einen schönen & sportlichen 4. Advent!

    Bee

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