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  • Susann

    31. August 2015

    „Lockeres Bodenturnen mit gutem Sound“ – das Sommer-Yoga-Festival in Hamburg

    Yoga-Wasser-Klang hört sich schon sehr einladend an. Und dann noch der Slogan „Lockeres Bodenturnen mit gutem Sound“ – wer möchte da nicht mit dabei sein?

     

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    Samstag-Nachmittag, eine kleine Ameisen-Kolonie wandert emsig über meine Yogamatte, über mir strahlend blauer Himmel, von „nebenan“ höre ich leise Musik, rhythmisches Klatschen & fröhlichen Gesang. Das Sommer-Festival „Yoga-Wasser-Klang“ findet mit anderen Worten komplett outdoor statt, in „Planten un Bloemen“, dem großen Park & Botanischen Garten mitten in Hamburg. Eine grüne Oase mit unglaublich Sträuchern, Blumen, ausgefallenen Pflanzen UND viel Wasser, das sich leise plätschernd in Form von kleinen Seen, Bächen und einem Mini-Wasserfall durch die Parkanlage zieht. Genau dieses Idyll ist also die perfekte Location für ein gelungenes Yoga-Festival im Sommer. Wenn dann auch noch das Hamburger-Wetter mitspielt, steht einem großartigen Yoga-Erlebnis nichts mehr im Weg…

     

    Kurse

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    Mit weißen, wehenden Stoffen sind die „Räume“ abgeteilt. Jeder Raum hat dann aber noch eine nostalgische Eingangstür – schön gemacht! Fuchs, Igel, Hase – so heißen die Outdoor-Räume, in denen zwischen Yin-Yoga und dynamischen Stunden im Flow, zwischen Meditation und Yivamukti-Yoga ein großes Spektrum an unterschiedlichen Yoga-Klassen geboten wird. Nebenan gibt es einen kleinen, liebevoll gestalteten Markt mit leckerem Essen, Kaffee, Tee, Süßigkeiten, Yoga-Zubehör etc. pp. Ein wenig über den Markt zu bummeln, dabei nett zu klönen und viele nette Menschen zu treffen, die „natürlich“ auch alle hier sind, das ist auch ein (sehr wesentlicher) Teil des Festival-Gedankens. Es geht schließlich nicht nur um reine Yogastunden, die man ja sonst auch ganz einfach im Studio besuchen könnte.

    Neben dem Markt befindet sich eine der einladenden Wiesen, auf denen sich die bunte Community trifft, die Matten ausrollt, miteinander klönt und lacht, sich ausruht und die Sonne genießt. Das hatte dann fast den Charakter eines Hippie-Events, bei dem sich alle Welt traf, sich freute liebe alte/neue Bekannte zu sehen und über dies & das aus dem (Yoga-)Leben zu schnacken.

     

    Schnack

     

    Um erst mal etwas zur Ruhe zu kommen und die Stimmung zu wahrzunehmen, habe ich mir die Gong-Klänge in der Klang-Muschel angehört. Wahnsinn, was für einen Sound solch ein Gong hervorrufen kann. Einige riesige Exemplare standen dort und wurden zum Schwingen gebracht. Ein echtes Erlebnis, das so auch nicht oft zu hören ist. In der Klang-Muschel fanden stündlich zu unterschiedlichen Themen echte Sound-Erlebnisse statt, so dass der Begriff „Klang“ im Festival-Namen allein dadurch mehr als gerechtfertigt war.

     

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    Weiter ging es zu einer kraftvoll-fließenden Yogastunde, deren Schwerpunkt das Thema Hüfte war. Unter freiem Himmel turnten ungefähr 40 Yogi und Yoginis auf den Matten auf dem Rasen, ein kleiner Bach gurgelte nebenan, Spaziergänger blieben immer wieder (staunend?) stehen und beobachteten das fröhliche Festival. Yoga an der frischen Luft ist sowieso immer ein schönes Erlebnis, ob nun mit Ameisen oder ohne. Hinzu kommt, dass durch die offene Gestaltung der „Räume“ immer sicht- und hörbar ist, was nebenan gerade passiert. Ob dort gesungen, meditiert oder eine kraftvolle Yogastunde geboten wird – die einzelnen Räume sind so miteinander verbunden, dass die Eindrücke auch aus den Kursen nebenan dabei sind.

    Klar, ich hätte vielleicht mit meinen Gedanken mehr auf meiner Matte bleiben sollen, aber das ist nicht immer leicht, wenn man ein wenig neugierig ist und gerade viele spannende Dinge sieht und hört. Das Yoga-Wasser-Klang Festival kann ich somit nur sehr empfehlen und freue mich jetzt schon auf das nächste Jahr.

    Sportliche Grüße von Susann

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  • Vera

    25. August 2015

    Was macht dich stark?

    Wir alle haben sie. Kräfte, die in uns schlummern. Talente, die gelebt werden wollen. Energie, die nur darauf wartet, freigesetzt zu werden. Aber wir alle haben auch eines: den lieben Alltag, der so gerne mit kleinen und größeren Überraschungen aufwartet, unseren Plänen und Vorhaben einen Strich durch die Rechnung macht und manchmal ordentlich an unseren Kraft- und Energievorräten nagt, weshalb wir uns nicht mehr energiegeladen und strahlend, sondern müde und geschafft fühlen. Stichwort Hamsterrad. Erzählt uns dann jemand, wir sollten unsere Talente leben, fragen wir uns nur, wie sich um Himmelswillen auch das noch zeitlich ausgehen soll.

     

    Bäume

     

    Dabei hat dieser jemand mit etwas Abstand zu unserem vollen Terminplan vielleicht mehr Recht, als uns lieb ist. Denn es ist wirklich so: wir haben unser Leben selbst in der Hand. Wir dürfen selbst entscheiden, wem wir die Macht geben uns in vorgeformte Bahnen zu pressen und ob wir das zulassen. Wie heißt es so schön? Wir müssen nur zwei Dinge: Steuern zahlen und sterben. Auch wenn das natürlich sehr spitz formuliert ist, so sollten wir uns diese Erkenntnis wirklich einmal mehr vor Augen halten. Wir haben nicht „keine Wahl“, nein, wir haben im Gegenteil sogar sehr viele Wahlmöglichkeiten. Selbst in schwierigen Phasen lässt sich Gutes finden. Weil auch Probleme und Herausforderungen gute Seiten haben. Ich halte es hier gerne mit Anthony Robbins, der die sogenannten Problemlösungs-Fragen sehr hilfreich formuliert hat:

     

    „1. Welche guten Seiten hat dieses Problem?
    2. Was ist noch nicht perfekt?
    3. Was bin ich zu tun bereit, um die Problemlösung zu erreichen, die ich mir wünsche?
    4. Was bin ich aufzugeben bereit, um die Problemlösung zu erreichen, die ich mir wünsche?
    5. Wie kann ich erreichen, dass die Lösung des Problems für mich möglichst angenehm und erfreulich ist?“

     

    Bei Schwierigkeiten und inneren Widerständen während der Beantwortung empfiehlt Robbins übrigens das Wort „könnte“ zu verwenden. Also „was könnte eine gute Seite sein, die dieses Problem mit sich bringt?“ Außerdem stellt er sich morgens und abends einer Reihe von „Power-Fragen“, die ihn in eine gute Stimmung versetzen und fit für den Tag bzw. positiv gestimmt einschlafen lassen (alle Fragen findet ihr in seinem Buch „Das Prinzip des geistigen Erfolgs“, das sich schnell und leicht lesen lässt und einen kleinen Leseabend wert ist.

     

    Kick

     

    Abgesehen von dem richtigen Mindset ist es aber auch unser Körper, der einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere innere wie äußere Haltung hat. Deshalb bin ich eine große Verfechterin, Sport und Bewegung gezielt zur Unterstützung unseres Wohlbefindens einzusetzen. Yoga für innere Ruhe und Gelassenheit und zum Verbinden mit der eigenen Intuition, Ausdauersportarten zum Nachdenken und zur Ideen- & Lösungsfindung, Trampolinspringen für Balance und augenblickliche Freude, Krafttraining für starke Muskeln, Power und eine Haltung, die dafür sorgt, dass uns nichts umhaut, Tanzen, um Freude & Leichtigkeit zu spüren und ins Fließen zu kommen, und Kampfsportarten, um Durchsetzungskraft & Selbstvertrauen zu stärken. Denn es ist wirklich so simpel, wie es sich hier anhört: Bewegungen und Haltungen rufen bei uns Gefühle hervor und beeinflussen uns damit nachhaltig.

    Mit unserer mentalen Einstellung und bewusst gewählter körperlicher Aktivität können wir uns nicht nur eine tägliche Freude, sondern uns sogar richtig stark machen. Wir sehen Probleme dann als Herausforderungen, die wir geschickt zu meistern im Stande sind. Wir können Wichtiges von Unwichtigem mit einem Blick unterscheiden und danach handeln. Und wir geben uns Raum, in uns hineinzuhören und bedacht, behutsam und liebevoll mit uns selbst umzugehen. Damit wir so leben können, wie wir es wirklich wollen. Und uns dabei stark und gut fühlen.

     

    Handstand

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    Wie fühlst du dich im Moment? Wie zufrieden bist du mit deinem privaten und beruflichen Leben? Wie geht es deinem Körper? Was würdest du gerne nur für dich tun? Was macht dich stark? Was hat dich in der Vergangenheit wesentlich unterstützt und ist leider in Vergessenheit geraten oder dem Alltagswahnsinn zum Opfer gefallen? Was möchtest du ändern? Dann beginne nicht erst in der berühmten nächste Woche oder „am Montag“, sondern setze den ersten kleinen Schritt innerhalb der nächsten 48 Stunden. Geh es an. Und gib auch bei Rückschlägen nicht klein bei. Thomas Edison sagte einst: „Ich bin nicht entmutigt, denn jeder Fehlschlag ist ein weiterer Schritt nach vorne.“ Also hab keine Angst, sondern komm ins Tun und beobachte, welche spannenden Entwicklungen geschehen werden.

  • Maren

    13. August 2015

    Mein perfekter Sommersalat

    Sommerzeit ist Grillzeit. Was ich als Veggie persönlich am Grillen ja am Tollsten finde, sind –neben gegrilltem Gemüse natürlich- die Salate… Niemals im Jahr schmeckt gesund so gut. Mit steigenden Temperaturen liegt die Herausforderung in der Variation. Immer nur Kopfsalat mit Essig-Öl-Dressing ist ein bißchen langweilig.


    Mein Lieblingssalat des Sommers entstammt dem Ratgeber & Kochbuch
    „Genuss trotz Verzicht“ : ein Gurkensalat mal ganz anders!

     

    Sommersalat

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    Durch die Kombination von Gurke & Cashewmus entsteht eine ungewöhnliche und super köstliche Geschmackskomponente. Gurkensalat ist sonst nicht so meins, aber diese Variante ist total erfrischend und hat mich so sehr überzeugt, so dass ich das Rezept gerne mit Euch teilen möchte, bevor sich der Sommer wieder dem Ende zuneigt:

    - 1 Gurke
    - 2 EL Cashewmus oder Sonnenblumenkernmus
    - Olivenöl
    - Salz & Pfeffer
    - Cashewkerne oder Sonnenblumenkerne

    Die Gurke mit einem Sparschäler schälen und die grünen Schalen in die Ökotonne befördern. Statt sie in Scheiben zu schneiden, die Gurke nun weiter in längliche Streifen „schälen“, bis Sie zu den Kernen kommen, die ebenfalls im Kompost landen. Sollten die Streifen zu lang geraten, einfach kürzen –

    ... fast fertig!

    Die Vinaigrette ist schnell zubereitet: Cashewmus mit etwas Wasser, Salz und Pfeffer zu einer schön flüssigen und homogenen Mischung verrühren. Wenn Sie Sonnenblumenkerne verwenden, könnte man eventuell noch etwas Olivenöl hinzufügen. Für die säuerliche Komponente einen Schuss erlaubten Essig oder Essigersatz hinzufügen. Die Vinaigrette über die Gurkenstreifen gießen, gut miteinander vermischen. Auf einem Teller oder Schüssel anrichten und mit zerkleinerten angerösteten Cashews garnieren.

    Dieser Salat passt natürlich nicht nur zu Gegrilltem, auch im Büro weckt er zur Mittagspause die Lebensgeister und ist obendrein noch super schnell zubereitet.

    Für alle, die mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leben, hier noch der
    Therapeutinnentipp von Ulrike Bron:

    Cashews bzw. Cashewmus sind ziemlich köstlich und auch gesund, kein Zweifel. Aber da sie gerade ein „Renner“ der veganen (Kochbuch)Szene sind, erlebe ich immer wieder, dass sie bei zu häufigem Genuss ins Gegenteil kippen und Symptome hervorrufen.

    Sollte dies der Fall sein, weichen Sie auf Sonnenblumenkerne aus. Diese bestehen aus 22 Prozent Protein und enthalten Spurenelemente, Antioxidantien, sowie verschiedene Vitamin, besonders Vitamin E. Und sie sind sehr verträglich. Aber auch hier gilt: nicht täglich, sondern am besten im 3-Tages-Rythmus.

  • Luisa

    05. August 2015

    Die Mala – ein Statement-Piece mit inneren Werten

    Meditationshilfe, Schmuckstück oder Quelle der Inspiration: als Symbol des Mitgefühls ist die magische Mala mittlerweile zu einem stylishen Accessoire avanciert, das yogischen Lifestyle kunterbunt versprüht. Ich mag sie aber nicht nur als Guru für um den Hals, sondern auch einfach nur wegen ihrer wunderbaren Anmutung. Ihre natürlichen Farbtöne und Materialien sorgen nicht nur auf der Yogamatte für jede Menge good vivbes, sondern machen sie auch zum Must-Have für Fans des angesagten Ethno-Looks (Ich oute mich hiermit!).

     

    yoga aktuell 04/2015 yoga aktuell 04/2015

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    Ob aus Holz, Samen, Mineralien oder Kristall gefertigt, ein ganz besonderes Element aus der Natur ist vielen Malas gemeinsam: Rudrakshas, die Kerne der blaubeerähnlichen Frucht des Eleocarpus Baumes. Sie wiederum schmücken die Kette selbst mit einer zauberhaften Geschichte aus der hinduistischen Mythologie. „Rudrakshas“ heißt so viel wie „die Tränen Shivas“. Der Sage nach soll der Gott der Zerstörung und des Umbruchs über das Wohl der Menschheit meditiert und dabei Tränen des Mitgefühls geweint haben. Als diese Tränen die Erde berührten, wuchsen aus ihnen jene besagten Bäume – sein Mitgefühl hatte sich für immer manifestiert.

     

    Rudrakshas Rudrakshas / Foto-Credit: mala collective

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    Auch beim Aufbau folgt jede Gebetskette einem akribischen Muster, dem spirituelle Gedanken innewohnen. Hinsichtlich Anzahl der Perlen gehorcht die Mala den heiligen Zahlen 72 und 108, zu denen jeweils noch eine Guru-Perle kommt. Diese wird verwendet, um das Zählen der Mantras während der Meditation zu vereinfachen, dient also nicht als Gebetsperle. Außerdem symbolisiert sie das Kronen-Chakra und markiert den Beginn-, Wende- und Endpunkt.

     

    Malas Malas / Foto-Credit: mala collective

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    Mit der Einarbeitung von unterschiedlichen Materialien lässt sich jede Mala garantiert individuell personalisieren. Dabei können nicht nur Lieblingsfarben und -texturen berücksichtigt werden, sondern auch die heilende Wirkung, die den unterschiedlichen Steinen oder Samen zugesprochen wird. Rudrakshas beispielsweise verleihen ihrem Träger Ruhe, Klarheit und Richtung. Sie kühlen den Körper und schützen vor negativen Kräften und Gedanken.

    Doch wie finde ich im farbenfrohen Kosmos der Malas meinen persönlichen Schatz? Während die Numerologie und Astrologie mit Sicherheit spirituelle Möglichkeiten bieten, um die für die eigene Konstitution förderlichen Heilsteine zu ermitteln, hilft bei der Auswahl auch immer die eigene Intuition: anschauen, anfassen, hinspüren, welcher Stein sich für diesen Moment richtig anfühlt. Denn, so habe ich mir sagen lassen, nicht ich suche die Mala aus – sondern sie findet mich. Und zwar jene, die ich in meiner aktuellen Situation mit allen Umständen am meisten brauche. Die mich heilt, die mir gut tut, die mich weiterbringt. Im hektischen Alltag soll sie sicherer Begleiter und mobiler Ruhepol sein, der mich, ihren Besitzer, immer wieder in den gegenwärtigen Moment zurückholt.

    Ich habe mich so gefreut, diese besonderen Accessoires auch im Shop von Beeathletica vorzufinden. Mit Mala Collective und NINTAANZI hat die liebe Bee Partner gewonnen, die mit ihrer Philosophie Hand in Hand gehen. Die atemberaubend schönen Schmuckstücke beider Anbieter werden traditionell von Hand gefertigt und ebenso fair hergestellt wie bezogen. Damit steckt in jeder einzelnen Perle das, wofür das Gesamtkunstwerk steht: ganz viel Mitgefühl.

    Apropos Gefühl. Dieses Jahr werde ich 30. Zum besonderen Geburtstag möchte ich mir ein besonderes Geschenk machen. Es könnte eine Mala werden. Blau. Alles andere kommt zum richtigen Zeitpunkt.

    Viel Freude beim Finden eurer persönlichen Mala wünscht,

    Eure Luisa

  • Bee

    02. August 2015

    Be(e)auty-Boosting Summer Salad

    Mein neuer Lieblingssalat ist ein echter grüner Alleskönner. Erstens kommt er in meiner Lieblingsfarbe daher, was schonmal ein Smiley in mein Gesicht zaubert, zweitens wirken Avocados wie ein Schönheitselixier und drittens ist er ratz-fatz gemacht. Einfachheit in Einkauf und Zubereitung ist immer wichtig, aber an heissen Sommertagen doppelt, denn es gibt 1000 andere schöne Dinge ausserhalb der Küche zu erleben und erledigen. Also werde ich euch auch nicht mit unnötigem Blurb ( aka Seo-optimierter Text ;)...) beschallern, sondern einfach das Rezept posten.

    Habt einen tollen Sonntag und genießt das Leben. Life is full of Beauty :)

    Herzlichst, Eure Bee

    Sommerlicher Broccoli-Avocado Salat Sommerlicher Broccoli-Avocado Salat

     

    Zutaten für 1 Portion 

    Für den Salat

    - 1 reife Avocado
    - eine gute handvoll Broccoli-Röschen
    - frisches Koriander

    Für das Dressing

    - 1 Limone
    - 1 EL Olivenöl
    - 1 TL Tahini
    - 1 TL Tamari oder leichte Sojasauce
    - 1/2 TL Honig oder Ahornsirup
    - Himalaya-Salz nach Geschmack

     Zubereitung

    Broccoli putzen, in kleine Röschen brechen und ca. 7 Min im Steamer dämpfen. Darauf achten, dass er crunchy bleibt.

    Avocado halbieren, entkernen und in Würfel schneiden. Koriander waschen, Blätter abzupfen und zusammen mit den Avocado-Würfeln und dem abgekühlten Broccoli in einen tiefen Teller geben. Dressing drüber, vorsichtig mischen und genießen.

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  • KatrinS

    24. Juli 2015

    Manchmal musst du einfach vertrauen

    Seit meinem letzten Beitrag ist so einiges passiert.
    Ich habe hart und viel trainiert. Es ging viele Höhenmeter nach oben und auch wieder nach unten. Kilometer um Kilometer haben die Beine weggesteckt. Es lief gut. Ich fühlte mich bestens vorbereitet. So ging es für mich auf zu meinem 2. A-Wettkampf in diesem Jahr.

    Der Zugspitz Basetrail. Knappe 36 Kilometer mit 2000 Höhenmetern. Von Mittenwald nach Grainau. Lange habe ich auf diesen Tag hingefiebert. Die Athmosphäre war großartig, die Menschen, die Stimmung. Das ist Trail. Das ist Liebe. Niemand von uns hat einen Gedanken daran verschwendet, dass einer von uns nicht über die Zielline läuft.  Das lag nicht im Bereich des Möglichen. Es denkt auch niemand darüber nach. Man läuft nicht los um aufzuhören.
    Es war klar. Wir alle laufen los und wir alle kommen an.

     

    Start

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    Dass ich diejenige sein würde, die nicht ankommt, damit hätte ich nicht gerechnet.
    Bei KM 17, einstelligen Temperaturen und Dauerregen war für mich Schluss. Zum ersten Mal. Die Hälfte der Strecke habe ich nicht geschafft. Mein Körper hat mir gezeigt, dass wir nicht stark genug waren für den Berg. Und so ein Berg verzeiht nichts so schnell. Hier gibt es immer nur 2 Optionen. Entweder duldet er dich und lässt dich gewähren, oder er zeigt dir deine Grenzen. In einer solchen Situation weißt du sehr schnell was zu tun, welche Entscheidung zu treffen ist.

    Im Nachhinein betrachtet, war es einer meiner weniger guten Tage. Im Hotel angekommen wollten die Tränen nicht mehr aufhören zu laufen und ich war mir 4 Stunde lang nicht sicher, ob ich je wieder Laufschuhe anziehen würde. Wenn ich 36 Kilometer nicht laufen kann, wie soll ich dann 52 Kilometer laufen im August.

    Aber dann fällt dir ein: Manchmal musst du einfach Vertrauen.
    Vertrauen, dass es einen Grund gab, warum das Ziel nicht greifbar war. Auch wenn du den Grund vielleicht nie erfährst.

    Vertrauen, dass es für etwas gut war.
    Vertrauen, dass es eine Lektion war, die es zu lernen galt.
    Vertrauen, dass sich durch eine zugeschlagene Tür, eine andere öffnet.
    Vor allem aber vertrauen in dich selbst, weil du weißt, dass du es kannst.

     

    Vertrauen

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    Die Tür, die sich für mich geöffnet hat heißt Zugspitz Trailrun Challenge und wartet am Sonntag.
    Ich vertraue einfach darauf, dass dieses Rennen anders ausgeht.

    In diesem Sinne: Manchmal musst du einfach vertrauen.

    Alles Liebe, Katrin

    and was tagged with Training, Wettkampf, Just Run

  • Daniela

    23. Juli 2015

    3, 2, 1...ROTH 2016

    Nach meinem Zieleinlauf 2014 in Roth habe ich nicht lange darüber nachgedacht und wusste: das mache ich irgendwann nochmal! Dieses Gefühl über die Ziellinie zu laufen und es geschafft zu haben...das ist unbeschreiblich toll! Und jeder, der das schonmal erlebt hat, weiß, was ich meine. Gänsehaut pur!

    collage_Roth
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    Nach einem Jahr Pause von längeren Wettkämpfen, habe ich mit dem Gedanken gespielt: wie wäre es wohl 2016 in Roth zu starten? Kurzerhand habe ich meine Gastfamilie von 2014 angeschrieben, ob denn vielleicht ein Zimmer frei wäre. Die liebe Antwort, dass natürlich eins frei sei und ich aber Bescheid geben solle, wenn ich überhaupt einen der begehrten Startplätze bekommen sollte. Stimmt, ich erinnere mich. Da fing ja der Wettkampf eigentlich schon an....

    Gesagt, getan: Am 20.07. punkt 10 Uhr öffnete die Onlineanmeldung und die Anspannung war da! Hoffentlich geht es schnell und ich vertippe mich nicht oder der Rechner fällt aus einem Grund aus...egal. Es hat geklappt!!! Ich habe einen der begehrten Startplätze bekommen. Die Freude war und ist riesig.

    Jetzt heißt es für die grobe Planung : Marathon im Herbst / viel Schwimmen und Laufen und natürlich Radfahren bzw. Spinning im Winter und dann eine Mitteldistanz ein paar Wochen vor Roth. Und einen Trainingsplan schreiben. Damit man die Entlastungswochen nicht vergisst ;-) Und natürlich steht die mentale Stärke auch im Vordergrund. Das ist immer die Herausforderung der besonderen Art. Aber dabei helfen mir die Yoga-Botschafterinnen selbst virtuell schon ganz wunderbar.

    Ich freue mich mit neuen Zielen unter Euch zu sein und hoffe, dass ich nächstes Jahr am 17.07. gesund an den Start gehen kann.

    Alles Liebe,

    Eure Daniela

    and was tagged with Training, Wettkampf, Motivation, Yoga, Triathlon

  • Susann

    10. Juli 2015

    Yoga on tour, spannende Neuentdeckungen und Motivation für den Alltag

    Ich denke, ich muss es gar nicht explizit erwähnen: Sport ist immer mit im Gepäck, egal auf Reisen, bei einem kleinen Kurztrip oder einer beruflichen Fahrt. Die Laufklamotten lassen sich schließlich schnell und (fast) federleicht im Gepäck unterbringen. Und eine schöne, neue Laufstrecke in einer anderen Stadt zu entdecken, hat richtig viel Charme. Jenseits der festen Gewohnheiten, losgelöst von den Vertrauen erweckenden Routinen, Neues im wahrsten Sinne des Wortes zu erlaufen, bietet so vielfältige neue Impressionen, dass aus dem Laufen vielleicht ein Sight-Run wird.

    Ich packe meinen Koffer, und nehme mit…. Neben den Laufschuhen gern meine „Yoga-Ausrüstung“, denn neue Yogastudios zu erkunden, ist etwas Besonderes.

    Zu „Yogatribe“ in Berlin zum Beispiel nahm Sarah mich mit. Ihr Vorschlag, das Anusara-Studio, ganz in der Nähe der Hackeschen Höfe in Berlin-Mitte gemeinsam zu besuchen, erwies sich als wunderbare Idee. Mitten im Auge des Sturms, in dem lebendigen Trubel der hippen, touristischen, bunten Berliner-Mitte liegt ruhig, fast schon idyllisch in einem Hinterhof „Yogatribe“, wo großzügige, klare und helle Räume allein die Ruhe ausstrahlen, die sich später noch in der Yogastunde selbst manifestiert.

    Anusara-Yoga kannte ich bis dahin noch nicht, hatte nur davon gehört. Ich erlebte aber mit Joanna eine hervorragende, klare Lehrerin, die das herzöffnende Yoga einfühlsam vermittelt. Lange nicht habe ich eine solche Präzision in der Anleitung der Asanas erlebt und dadurch manch eine Asana in einem neuen Licht entdeckt. „Ach sooooo soll das also sein…“

    Schon nach dieser einen Stunde konnte ich nachempfinden, dass Anusara-Yoga den Schwerpunkt darauf legt, den von Stress und Rückenschmerzen geplagten Großstadt-Hektikern ein Yoga anzubieten, dass hierauf ganz besonders eingeht. Entschleunigung, Kraft für den Rücken, präzise angeleitet Asanas, all das fand sich in dieser Stunde.

     

    collage_Susann

     

    Zunray“ in Palma de Mallorca wiederum entdeckte ich beim Spaziergang durch die kühlen, schattigen Gassen der Altstadt, die hip, touristisch, trubelig sind, in denen sich aber ganz überraschend kleine Oasen der Ruhe auftun. Solch eine Oase ist Zunray wirklich. Das Studio liegt verborgen in einem sonnigen Hinterhof, in dem sich früher wohl einmal Garagen oder vielleicht ganz kleine Werkstätten befanden. Ohne das Schild an der Toreinfahrt hätte ich das Studio gewiss nicht entdeckt. Und das wäre in der Tat sehr schade gewesen, denn mir wäre etwas entgangen. Der Stundenplan las sich sehr vielseitig. Eine Anusara-Klasse gab es auch hier – was für ein schöner Zufall. Ich dachte, bei der Wärme draußen täte mir eine stark dehnende Yogaklasse, fast im Stil von Yin-Yoga, besonders gut.

    Die großartige Yogalehrerin Zaira leitet die Stunde aber fröhlich damit ein, dass heute unser Schwerpunkt der Handstand sei, den wir dann in verschiedenen Herangehensweisen so geübt haben, dass ich auch hier einige Aha-Erlebnisse durchlief.

    Allein eine Hilfestellung beim Handstand, bei der der Übende mit gebeugten Beine (und viiiiiel Bauchmuskelspannung) in die Handstandposition geht und der Übungspartner eine Hand nur unter den Fußspann und die andere Hand unter das Knie legt, war sehr erhellend, denn zwei so kleine Unterstützungen können so viel im Ergebnis bewirken.

    Und so finde ich es großartig, die eigene sportliche „Routine“, den meist festen Wochen-Rhythmus durch so schöne neue Inspirationen zu ergänzen und neu zu beleuchten. Ein Traum!

  • Vera

    03. Juli 2015

    Träume

    Ich habe vor kurzem einen Teil meines Urlaubs in meiner alten Heimat verbracht. Obwohl ich bereits in mehreren Städten gewohnt und dabei tolle Orte kennengelernt habe, ist es immer wunderbar wieder nach Hause zu kommen und die Schönheit Tirols zu erleben.

     

    Träume

     

    Ich komme ursprünglich aus einem 700 Einwohnerdorf im Herzen Osttirols. Und auch wenn ich bereits früh wusste, dass ich später wohl nicht in meiner Heimat leben und arbeiten werde, so war es wirklich eine schöne Kindheit und Jugend mitten in den Bergen, ohne Fernweh, weil wir da wohnten, wo andere auf Urlaub hinfahren. Im Winter hieß es deshalb von Kindesbeinen an Skifahren und Snowboarden ohne Ende und mit möglichst wenig Pausen, weil man ja keine Abfahrt versäumen wollte. Im Sommer wurde dagegen fleißig Beachvolleyball im Freibad oder am Bergsee gespielt. Die Schule machte Spaß, man konnte sich einbringen, Zusatzkurse wie Literatur belegen oder im Leichtathletikteam aktiv sein und kam dank engagierter LehrerInnen auch immer wieder ganz nett herum. Ich könnte wirklich nicht sagen, dass mir groß etwas gefehlt hätte.

    Als ich nun neulich zuhause auf ein altes Buch stieß, das Eltern in den ersten Lebensjahren für ihre Kinder so anlegen - mit Bildern, handschriftlichen Aufzeichnungen über die ersten Worte inklusive witziger wortwörtlicher Anekdoten aus dem Alltag der ersten Jahre - musste ich schmunzeln über meine, demnach, fünf Lebens- und Berufswünsche im zarten Alter von vier oder fünf Jahren (ich dachte immer, es wären nur drei gewesen ;-)). Natürlich damals mit dem Gedanken, dass sich alle diese Berufe parallel ausgehen würden. Offenbar war ich schon als Kind ein echter Scanner. Interessanterweise hat sich bis heute aber sehr vieles davon erfüllt, nicht nur in Sachen Job. Da wären: eine großartige, herzliche Familie, die immer für mich da ist, eine seit Studienbeginn stabile Beziehung, mittlerweile über ein Jahrzehnt hinweg, in der ich ganz ich selbst sein kann, einen kleinen Zoo, der täglich mein Herz erwärmt, ein eigenes Unternehmen, das ein eigenständiges, facettenreiches Arbeiten ermöglicht, ein wunderbares Eigenheim, welches Ruhe- und Kraftort in einem ist, den Luxus nach dem Studium fast permanent berufsbegleitend lehrreiche Ausbildungen zu absolvieren, weil ich gerne lerne und unterschiedliche Bereiche miteinanderverknüpfe. Ich bin dankbar für die Erfüllung dieser Wünsche und Träume, für all die wunderbaren Menschen, Tiere und Dinge in meinem Leben (und ich rate übrigens jedem, gedanklich oder schriftlich ebenso regelmäßig alles aufzählen, wofür man dankbar ist, weil es nachweislich noch glücklicher macht).

    Aktuell fühle ich sowohl in meinem Umfeld als auch in der „Online-Welt“ sehr stark, wie viele auf der Suche sind, nach ihrer Berufung, ihrer Erfüllung, nach Zufriedenheit im Leben, nach ihren eigenen Zielen und dem Erreichen dieser. Obwohl sie rennen, tun und machen, „hart arbeiten“ wie es so schön heißt, sind sie trotzdem nicht angekommen oder können nicht das leben, was sie eigentlich ausmacht. Sehr oft werden fremde Ziele verfolgt, Ziele, die als „angesehen“ gelten, die einem selbst beim Erreichen aber gar keine besondere Erfüllung bringen. Was dann entsteht ist vielmehr Leere. Oft wird sich dann erst recht noch mehr in die Arbeit und Zielverfolgung geworfen. Denn es kann ja nicht sein, dass es einen nicht mit Stolz und Glück erfüllt, wenn es so viele andere toll finden. Genau hier liegt der Hund begraben, denn wir sind alle unterschiedlich. Unser persönlicher Traum kann für jemand anderen der absolute Albtraum sein. Ich habe beispielsweise von Klein auf immer viele Haustiere haben wollen, bin mir aber sicher, dass mein wahr gewordener Traum von derzeit drei Katzen und einem großen Hund nicht nach jedermanns Geschmack ist. Ganz zu schweigen von meinem – nicht ganz heimlichen – Traum von einem Dobermann oder besser gesagt einer Doberfrau. Und ach ja, von dem chinesischen Schopfhund. Spätestens jetzt würden nahezu alle aussteigen, während meine Augen zu leuchten und mein Herz zu hüpfen beginnen . Genauso ist es im Job, mit Freundschaften, Urlauben, Wohnorten... Was dem einem das Herz aufgehen lässt, muss für einen anderen bei weitem nicht erstrebenswert sein. Auch wenn es die Eltern, Freunde, Verwandte, Bekannte, die Gesellschaft – whoever, anders sieht.

    Warum ich das überhaupt hier schreibe? Weil ich das Gefühl habe, dass in unserer Welt oft ein Einheitsbrei vorherrscht. Etwas wird erstrebenswert, weil es jemand anders hat oder will, ein Ziel wird verfolgt, welches eben nicht mal das eigene ist und deshalb auch nie erfüllen wird. Das gibt es in sämtlichen Bereichen, ob es das Essverhalten, eine Sportart, die Studienwahl oder der Job ist. Man will dazu gehören, was ja ganz menschlich ist, aber vergisst und vernachlässigt dabei seine echten Ziele. Seine eigenen Werte. Das, was einen selbst zum Strahlen bringt, Spaß macht, Zufriedenheit und Freude schafft. Möglicherweise ist das so, weil man Angst hat, dass die eigenen, echten Träume vielleicht weniger cool sind, weniger toll, weniger *bittehiereinfancyworteinsetzen*. Man will am liebsten gleich sein, so wie die anderen. Vielleicht einen kleinen Tick cooler. Auf jeden Fall will man zu den „Gewinnern“ zählen. Und trotzdem wirkt das Gras auf der anderen Seite irgendwie immer eine Spur grüner, dichter und schöner...

    Früher habe ich kategorisch ausgeschlossen, je in meine Heimat zurückzukehren. Mittlerweile würde ich das aber nicht mehr bis in alle Ewigkeit so sehen. Weil ich neulich dort, in meiner alten, wunderschönen Heimat etwas spüren und wahrnehmen konnte, was ich in der vermeintlich „großen weiten Welt“ oftmals vermisse und möglicherweise genau deshalb so zu schätzen und lieben weiß: Echtheit. Leeres Eigen-Marketing, Vorgeben von XY, Verstellen, verzweifeltes Jagen von fremden Zielen, das schlichte Kopieren von anderen, leere vermeintlich schöne Worte – erlebe ich dort wesentlich seltener. Dafür gibt es wie von Natur aus viele freundliche, zufriedene Menschen, die das sind und leben, was sie sind. Die nicht das eine predigen und dann selbst anders handeln. Authentizität. Das ist es, was ich dort spüre. So vieles wunderbar pur. Typisch tirolerisch vielleicht mit einer leichten Prise Sturheit. Aber dafür echt und von Herzen.

    Schlussendlich hat sich mit dieser Erkenntnis ein weiterer, ganz neuer Traum in mir aufgetan. Mal schauen, ob er weiter wächst und was aus ihm wird.

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  • Maren

    29. Juni 2015

    Yogaglück in der Wüste

    Wenn man einen Ort gefunden hat, der einem ganz besonders gut gefällt, dann kann man ihn ruhig ein zweites Mal besuchen. Mittlerweile liebe ich es an solche besonderen Orte zurückzukehren und sie noch einmal ganz neu und mit anderen Augen zu entdecken. Es ist alles Andere als langweilig, denn beim zweiten Besuch nimmt man noch ganz andere Facetten und Nuancen wahr und lernt diesen Ort noch ein bisschen besser kennen.
    So ging es mir auch mit Marokko und besonders mit dem Wüstencamp von Sahara Yoga. Hier habe ich den Jahreswechsel 2015 verbracht (siehe vorheriger Blogbeitrag) und kam total verzaubert nach Hause. So lag es nah, dass ich zurückkehren werde. Als mich Barak, der Reiseveranstalter von Sahara Yoga, dann fragte, ob ich im Mai Zeit hätte, als Yogalehrerin bei der Reise zu unterrichten, musste ich nicht lange überlegen.
    Schneller als gedacht, kehrte ich  wieder in die magische Wüste zurück. Dieses Mal im Sommer - bei ganz anderen Temperaturen, mit einer anderen Gruppe und somit eine gänzlich andere Reise und neue Erfahrung!

    Es ist so faszinierend, wie schnell man in einer so ganz anderen Welt landet: gerade mal ca. 4 Stunden Flugzeit und man landet in Marrakesch mit ihrer faszinierenden Medina (Altstadt) und den labyrinthartigen Gassen. Der Ruf des Muezzin erklingt. Die Händler laden  in Ihren kleinen Shop ein. Gewusel überall: Esel, Roller, Araber in ihren Kaftans. Knallige Farben, wo man nur hinschaut. Für mich fühlte es sich wunderbar vertraut an. Ein sehr angenehmes Gefühl.

     

    Wüste_1
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    Nach und nach trudeln alle Reiseteilnehmer im schönen Riad (traditionelles marokkanisches Haus mit einem Innenhof, was immer einer Oase gleicht) ein. MERHABA. Herzlich Willkommen! Die Reise kann beginnen. Es ist tatsächlich eine Reise, die uns über das hohe Atlasgebirge zu einer Oase und schließlich nach einem weiteren Reisetag an den Rand der Sahara bringt. Die meisten Yogaretreats finden an ein und demselben Ort statt: das hat natürlich den Vorteil, dass man dort richtig gut ankommen kann und sich voll und ganz ausschließlich auf die Yogapraxis konzentrieren kann.

    Wir machen aber eine Yogareise und praktizieren Yoga an den unterschiedlichsten Orten auf dem Weg: auf einer Dachterasse über Marrakesch und im Atlasgebirge, am Pool oder auf einem großen Balkon mit Blick in die Dünen, auf einer Sanddüne mitten in der Wüste, barfuß ohne Yogamatte im Kreis…Diese Art zu reisen hat den Vorteil, dass man unglaublich viel vom Land sieht. Die Yogapraxis hilft dabei, all die gewonnen Eindrücke zu verarbeiten und unterstützt dabei, an all diesen Orten wirklich anzukommen und Ihre ganz eigene Energie zu spüren. Die Reisetage sind eine Art Vorbereitung auf die Wüstenzeit, denn man landet nicht einfach so in der Wüste - es ist schon ein Weg, den man dorthin zurücklegen muss. Und das macht die Wüstenzeit dann noch einmal besonderer. Die Abwechslung an Yogaorten empfinde ich als große Bereicherung, denn es verdeutlicht, dass man überall Yoga praktizieren kann. Gleichzeitig fördert und fordert es die geistige Flexibilität, sich auf eine neue Umgebung einzulassen. Wundervoll ist, dass wir jeden Tag draußen unter freiem Himmel üben können und uns so ganz stark mit der Natur verbinden können.

     

    Wüste_2

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    Auch das Kameltrekking in die Wüste ist eine Art Yogapraxis: ein paar Stunden schweigend auf so einem Tierchen zu sitzen entspannt total. Dabei zieht ein dramatischer Wolkenhimmel über uns her, ein leichter Wind weht und wir traben in den Sonnenuntergang hinein. Nach einer Weile spürt man jedoch seine Sitzhöcker und so ist unbeschreiblich wohltuend im Wüstencamp anzukommen, wo die Berberzelte einen Kreis bilden und in der Mitte abends stets ein Lagerfeuer brennt. Für mich fühlte sich das Ankommen wie nach Hause kommen an. Die Einfachheit, die Stille, der herzliche Empfang von Baraks Familie, das liebevoll zubereitete Essen machen diesen Ort zu einem unbeschreiblich schönen und berührenden Ort. Das Schweigen verbindet. Die Trommeln und Berbergesänge am Lagerfeuer erden und bringen so viel Freude. Das muss man einfach mit eigenen Ohren hören! Der funkelnde Sternenhimmel in der Nacht lässt einen staunen…das muss man einfach mit eigenen Augen sehen!

    Was auch ganz besonders an unseren Yogaeinheiten in der Wüste war, dass wir hier inmitten der Weite nach dem Yoga oft einfach auf der Matte sitzen geblieben sind, in die Weite geschaut haben und die Stille und das Glücksgefühl nach der Praxis geniessen konnten. Manchmal ergab sich nach dem Yoga so auch ganz natürlich eine spontane Meditation oder auch eine „Spieleinheit“, wo wir noch ein paar Armbalancen oder ähnliches ausprobiert haben. Jedenfalls war es so schön, dass es nach dem Yoga keine Eile gab und wir so so richtig im Post-Yogabliss in der Natur verweilen konnten. Magisch!

     

    Wüste_3
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    Letztlich sind es immer auch die Menschen, die einem begegnen, die eine Reise unvergesslich machen.
    So möchte ich allen lieben Menschen danken, die diese Reise so besonders gemacht haben! Ihr wisst, wer ihr seid.
    Danke für magische Momente und Verbundenheit.

     

    Night
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    Auf bald. Inshallah.

    Wüste_4

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    Neuer Reisetermin 2016 mit mir in die Wüste folgt.
    Weitere Informationen: www.sahara-yoga.com

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