UPDATE - Größenauswahl ♥

Ihr Lieben! BeeAthletica hat ein technisches Update bekommen und ich habe die Größenauswahl ein wenig verändert. Bei den Sport-BHs müssen nun BEIDE Auswahlkriterien angeklickt werden, um den entsprechenden Artikel in den Warenkorb zu legen. Bitte lasst mich wissen, was ihr denkt. Besser? Unverständlicher? Ich freue mich über jede konstruktive Kritik. DANKE, Eure Bee 

Botschafterinnen

BeeVeraBotschafterinnenKatjaSusann

Motivation entsteht meistens nicht einfach nur so, sondern oft aus dem heraus, was wir an Anderen beobachten. Solche Vorbilder aus dem Alltag sind Expertinnen wie du und ich. Sie lieben was sie leben und zeigen so, dass positive Erlebnisse im Sport auch für andere Bereiche des Lebens motivieren. Einige dieser besonderen Frauen berichten hier nun regelmäßig gemeinsam mit Bee als Markenbotschafterinnen über ihre Motivation und ihre Liebe, denn sie verkörpern den ursprünglichen Gedanken hinter BeeAthletica: Lebe was du liebst - teile was du lebst.

  • 15
    Jun

    2013

    Bee

    Avocado-Salat mit Kichererbsen und Pesto

    HoHo... es ist schon Mitte Juni und gerade scheint es mir, als schaffe ich es wirklich nur noch einmal pro Monat ein Rezept zu posten... nicht gut, wo das Thema Ernährung mir doch so am Herzen liegt und ich für meine Rezepte von euch schon soviel tolles Lob bekommen habe. Ein riesen DANKE dafür auch nochmal an dieser Stelle. Ihr seid wunderbar.

    Dieses kleine Schätzchen habe ich nicht einfach selbst zusammengeschnippelt, sondern bereits vor ein paar Wochen auf Pinterest entdeckt. Es war aber entweder draußen nicht sommerlich genug oder meine Avocados hatten gerade nicht den richtigen Reifegrad. Also warten. Auf den richtigen Moment. Genau wie im richtigen Leben... und der war heute.

    Ich liebe einfache Rezepte, bei denen die Zutatenliste so kurz ist, dass ich ohne Einkaufszettel in den Supermarkt gehen kann und nachher nicht feststellen muss, dass ich die Hauptzutat doch vergessen haben... tadaaaa... kennt ihr, oder :-)?

    Also, zurück zum Salat: Was ist drin, was kann er, wie schmeck er?

    Zutaten: 

    - 1 Glas Kichererbsen, abgetropft (ich nehme Bio)
    - 1 Hass Avocado, gewürfelt
    - 3 Frühlingszwiebeln, in Scheiben geschnitten
    - ca. 50g Rucola oder anderen Blättersalat
    - 2 EL grünes Pesto
    - 1 Stk. gewürfelte Salatgurke (war nicht im Rezept, ich mag es aber crunchy)
    - Zitronensaft, Himalayasalz, Pfeffer

    Zubereitung:

    In einer großen Schüssel Avocado, Gurke, Frühlingszwiebeln und Kichererbsen mit Zitronensaft beträufeln und das Pesto vorsichtig unterheben. Wer den Salat sofort servieren und/oder essen möchte, kann die Salatblätter gleich untermischen, wenn es aber zuviel ist, einfach die Blätter portionsweise hinzufügen und den Rest abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.

    Fit-Food-Faktor: 

    Avocados liefern neben den ungesättigten Fettsäuren jede Menge Vitamine (A,B, E und K) und Mineralstoffe (Kalium, Magnesium und Eisen), die sie zu einer echten Powerfrucht für sportliche Menschen machen. Ausserdem werden ihr wahre Anti-Aging-Künste nachgesagt, da die Vitamine A, C und E Haut und Haare glänzen und dich strahlen lassen.

    Die Kichererbsen sind für den Eiweiss-Anteil des Salats verantwortlich und bieten durch den hohen Gehalt an Eisen eine wunderbare Alternative zu Fleisch.

    VERY YUMMY. ENJOY. 

    Tags: Gemüse, vitaminreich, Omegas, vegetarisch, Protein

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  • 08
    Jun

    2013

    Bee

    Ich lebe meinen Traum

    Heute möchte ich euch gerne Dagmar Spremberg vorstellen. Eine ganz bezaubernde, herzenswarme Frau, von deren Geschichte ich so fasziniert bin, dass ich sie hier gerne teilen möchte. Madhavi hat auf "Kaerlighed" bereits von ihren aussergewöhnlichen Yogastunden geschwärmt und alle, die im Norden Deutschlands leben, haben die Chance sie in diesem Monat persönlich zu erleben (Termine weiter unten).

    Get carried away... ♥

    von Dagmar Spremberg

    Schon mit 15 Jahren habe ich von der “grossen weiten Welt” und einem Leben in der Sonne und unter Palmen getraeumt. Natürlich schien es sehr weit weg und nie dachte ich daran, dass es vielleicht tatsächlich einmal klappen könnte…..aber wie es so ist mit Träumen und Visionen, man behält sie irgendwie doch im Unterbewusstsein und sie haben ihre eigene Energie…..

    1991 reiste ich dann zum ersten Mal in ein fernes tropisches Land, was diesem Traum entsprach: Costa Rica. Ich wohnte in einem kleinen Hotel am Meer in Montezuma, was einer deutschen Frau mit ihrer Familie gehoerte und es hat mich sehr berührt und inspiriert, zu sehen, dass es tatsächlich Leute gibt, die diesen Traum leben…..aber natürlich dachte ich weiterhin nicht, dass ich mal so leben wuerde.

    Ich kehrte zurück nach Hamburg in mein Leben mit Ehemann und Karriere in der Musikbranche, was durchaus spannend, abwechslungsreich und erfüllend war, aber tief in mir drinnen wollte ich irgendwie noch mehr….

    Um meinen 30. Geburtstag herum wusste ich plötzlich “jetzt oder nie”. Es war einfach so ein Gefühl im Bauch und ich musste ihm folgen….somit liess ich mein Leben in Deutschland hinter mir und begab mich auf die Reise nach Los Angeles. Dort gab es immerhin schon mal Palmen, Strand und Sonne… Ich startete eine kleine Agentur fuer Fotografen und Produktion. Es dauerte nicht lange bis ich zum ersten Mal mit Yoga in Beruehrung kam und meine wunderbare Yogalehrerin Christi fand. Anfangs noch eher skeptisch hörte ich ihren Erzaehlungen und Philosophien zu und dass die Dinge sich im Leben doch oftmals einfach fügen, wenn man loslassen lernt……nicht gerade dass, was ich in Deutschland gelernt hatte, ich war eher der Typ der alles selbst anpackt und nach vorne treibt anstatt loszulassen und zu warten was passiert……aber irgend etwas hat mich auch hier wieder tief berührt und mir Kraft und Vertrauen gegeben und so lernte ich bald wirklich mehr loszulassen und noch mehr auf meine Intuition zu vertrauen…..

    Ich lernte zu atmen, das Schöne zu finden und zu sehen, wurde sanfter und weicher, und plötzlich gingen tatsächlich immer mehr Türen fuer mich auf…nach 3 ½ Jahren in Los Angeles zog ich dann im Frühling 2000 nach New York, wo ich weiterhin für Fotografen arbeitete und mein Yoga vertiefte. Ich fand zum ersten Mal Anusara Yoga und es hat mich so begeistert, dass ich 4-5 mal pro Woche zum Yoga ging.

    Und dann kam meine Reise nach Costa Rica, die alles veränderte…..ich kehrte zurück an den Ort, der mich schon 1991 so fasziniert und berührt hatte: Montezuma. 9 Jahre später lag es immer noch da wie ein kleines Fischerdorf , ruhig und verschlafen, es hatte sich nicht viel verändert…..und wie es dann im Leben so geht, verliebte ich mich in den Besitzer vom Hotel Los Mangos. Auf dem Grundstück gab es einen offenen Pavillion der zuvor als Restaurant genutzt wurde, aber gerade 2 Monate vorher geschlossen wurde…..offen, mit Holzboden und Blick aufs Meer….ein perfekter ruhiger Ort für Yoga!!! So dachte ich erstmal daran Yogareisen mit Lehrern aus den USA zu organisieren und buchte das erste Retreat mit meiner Lehrerin Elena Brower aus NY für den November 2001. Nach September 11 packte ich meine Koffer in NY und beschloss den Sprung nach Costa Rica zu wagen…und hier war ich also, 20 Jahre später, in meinem Traum vom Leben am Meer angekommen…..alles schien sich problemlos zu fügen fuer mich, ich brauchte nur Ja zu sagen…..ein unglaubliches Glücksgefühl!!!

    Als dann meine Lehrerin zum Retreat kam ermutigte sie mich selber Yogalehrerin zu werden und ich begann mit einer Ausbildung zur Yogalehrerin in New York. Seit 12 Jahren lebe ich meinen Traum und es ist das Yoga, was mich immer wieder ermutigt hat das Gute zu sehen, an meine eigene Kraft und Intuition zu glauben und durch schwierige Situationen einfach durchzuatmen…….

    Yoga hat mich gelehrt weicher zu werden und Raum zu geben. Mir selbst und damit dann auch jedem Anderen. Ich habe gelernt bei mir selber anzufangen Dinge zu verändern und gesehen wie sich damit auch alles mit Dir verändert.

    Es ist für mich das schoenste Geschenk meine Leidenschaft fuer Yoga mit anderen Menschen in meinen Klassen teilen zu koennen und zu sehen, wie sich bei allen die Dinge verändern, Menschen ruhiger, glücklicher, strahlender werden. Es ist für mich nicht wichtig, dass man den Fuss hinter den Kopf bringt und in schwierige Asanas kommen kann, sondern dass man sich gut fühlt mich sich selbst, dass man Klarheit und Ruhe und Kraft findet und sich selbst vertrauen lernt. So kann jeder auch seine Träume leben.

     

    Dagmar Spremberg lebt mit ihrem Freund, dem Schweizer Künstler und Hang Musiker Daniel Gautschi, in Montezuma, Costa Rica. www.montezumayoga.com

    Jedes Jahr im Sommer reist sie nach Europa wo sie zusammen Vinyasa Yoga & Hang Music Kurse anbieten.

    Termine fuer 2013:

    07. Juni Hamburg Jyoti- Yoga

    14. Juni Hamburg Yogaraum

    16. Juni Bremen Vinyas Loft

    22.-29. Juni Ibiza Yoga Retreat

     

    Es gibt ausserdem ganz aktuell Dagmar’s Online Yoga Retreat, ein Kurs mit 8 kurzen Videos zu Meditation, Atemübungen und Ausrichtungstips zu verschiedenen Asanas wie Rückenbeugen oder Kopfstand und einen 50 min. Sunrise Flow.

    Mehr dazu hier:

    MY New Online Video Course:

    http://montezumayogaonlineretreat.kajabi.com/sp/19928-presentation

    Tags: Asana, Bee loves, Auftanken, Yoga, Balance

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  • 02
    Jun

    2013

    Bee

    Yoga Conference Köln

    „There is a field beyond right and wrong, we will meet us there.“ Rumi 

    Mit diesem Zitat endet Vishnus Couchs Vorankündigung der 9.Yoga Conference Germany und öffnet damit zugleich sämtlichen Yogastilen, Anschauungen und Erwartungen das Tor zu einer wahrhaft einzigartigen HEART CONFERENCE - das Motto der diesjährigen Veranstaltung. 50 Kurse an zwei Tagen bei den berühmtesten Yogalehrern der Welt bedeuten einen unglaublichen Reichtum an Inspiration, Motivation und vielleicht lebensverändernden Worten, denn oftmals ist es ja wirklich nur ein einziger Satz zur richtigen Zeit, der solch eine Kraft besitzt, dass man nicht mehr so weitermachen kann wie bisher.

    Einige der Lehrer, wie zum Beispiel Jason Crandell, kenne ich schon, andere wollte ich schon immer mal kennenlernen und somit fällt meine Wahl auf Kino McGregor, Cameron Shayne und Keith Borden. Die ersten beiden als großartige Lehrmeister auf meinem mühsamen Weg der Armbalancen und Keith für einen fließenden und sanften Abschluss meiner Yoga Conference.

     

     

    Kino McGregor unterrichtet Ashtanga Yoga und besitzt weltweit fast einen Yogi-Celebrity-Status, denn der Symbiose ihrer Eleganz, Kraft und Ausstrahlung auf der Matte kann man sich einfach nicht entziehen >>> hier klicken für ihre atemberaubenden Videos. 'Armbalances for everyone' lautet das Thema ihrer Stunde und ich erhoffe mir technische Tipps und mentale Tricks, um endlich meinen übergroßen Respekt vor Bakasana, Tittibhasana und Co. zu verlieren. Kino ist kleiner und noch muskulöser als erwartet und ihre unglaublich lockere und herzliche Art über ihre Anfänge zu erzählen, nehmen jede Angst, motivieren nicht aufzugeben und bilden einen wunderbaren Einstieg in 100 Minuten Konzentration, Anstrengung, Umfallen, Lachen, Neubeginn und inneren Frieden. Wie gut es doch tut von ihr zu hören, dass nicht die perfekte Pose, sondern der Weg dorthin das Ziel darstellt und es wird genau dieser Satz sein, den ich mir von nun an immer und immer wieder sagen werde, wenn ich morgens im Halbdunkel nach 2 Sekunden Krähe wieder auf die Matte falle :). Kinos Unterricht ist eine tolle Mischung aus Theorie - witzig vermittelt- und anspruchsvollem Üben, was die Zeit mit ihr viel zu schnell vorbei sein lässt. Christina vom Yogablog HappyMind Magazin lag übrigens drei Matten neben mir und ich bin sehr gespannt bei ihr zu lesen, wie sie die Stunde mit Kino empfunden hat. Für mich war es ein wichtiger Schritt, um meiner Praxis in diesem Bereich neue Ruhe zu geben und sie damit auf ein nächstes Level zu bringen.

     

     

    Mit leicht müden Armen geht es zu Cameron Shayne, einem Yogalehrer der ganz anderen Art. Er ist Begründer des Yogastils 'Budokon', einer Mischung aus Yoga, Kampfkunst und Meditation und hat damit im Jahr 2000 eine damals völlig neuartige Yogarichtung geschaffen. Seine Stunde 'Floating + Inverting', die nicht klassisch Budokon ist, stellt er unter das Motto 'Let's Play' und anstelle von langwierigen Erklärungen und anatomischen Ausführungen geht es direkt zur Sache. Kein Om, kein Chanting, sondern üben, üben, üben. Unser gemeinsames Ziel ist der Handstand und ich bin völlig begeistert darüber, wie spielerisch er es schafft Grenzen zu verschieben, Mut zur eigenen Courage zu vermitteln und dem Ganzen philosophische Tiefe zu geben. Das ist für mich 'Yoga at it's best' und lebendiger Beweis für Rumis einleitende Worte. Zum alleine gehaltenen Handstand hat es bei mir noch nicht ganz gereicht, aber dank tatkräftiger Unterstützung meiner lieben Mattennachbarin Annette und Camerons Motivation bin ich weiter gekommen als jemals zuvor. DANKE an euch beide, auch wenn ich meine Arme danach fast nicht mehr spüre.

    Keith Bordens 'Float like a Butterfly' bringt Ruhe in meinen Tag voller Inspiration und neuen Ideen für BeeAthletica und mich selbst. Wie wunderbar doch gemeinsames Chanten sein kann, denke ich zum ersten Mal, als er seine Stunde mit Kirtan beginnt. So sanft, so schön und gleichsam warm, dass es mir fast die Tränen in die Augen treibt. Vor allem über das Bewusstsein, dass ich es ohne Scheu und Scham einfach annehmen kann und mitsinge. Auch seine Stunde ist anders als alle anderen Yogastunden, die ich bis jetzt besucht habe. Viel viel langsamer, mit unglaublicher Beachtung des bewussten Atmens und sehr liebevoller Ausführung jeder einzelnen Pose. Für mich nicht ganz das Richtige, aber alleine das Singen der Mantren war so erhebend, dass ich glücklich bin, dies durch ihn erfahren zu haben.

    Ein riesengroßes Danke an Lord Vishnus Couch für die Organisation dieser tollen Yoga-Konferenz. Ich komme gerne wieder und kann es von Herzen empfehlen.

    NAMASTÉ!

    Tags: Asana, Auftanken, Motivation, Yoga, Balance

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  • 28
    Mai

    2013

    Bee

    Color your Sport

    2013 ist im Farbrausch. So richtig und auf allen Ebenen. Ob das wohl die optimistisch-trotzige 'Jetzt-erst-recht-Ansage' an das zweite Nichtfrühjahr in Folge ist? Die Farbexperten von Pantone hatten Emerald Grün als Farbe des Jahres 2013 gewählt, aber Macher, Mode und Menschen haben sich einfach anders entschieden. Für das komplette Farbspektrum in all seiner Fülle und Tiefe, denn Farben machen glücklich und genau das ist es doch, wonach wir alle streben... COLOR YOUR LIFE HAPPY!

    Der in Deutschland erstmalig stattfindende Reebok Color Run lädt zu 5km fröhlich buntem Laufen ein und das Holi Farbrausch Festival zelebriert das heilige indische Fest bereits zum zweiten Mal in Deutschland mit einem grandiosen Farbspektakel in verschiedenen Städten. BeeAthletica hat mit der Einführung von Onzie Yogawear endlich bunte Beine auf die Matten gebracht und kann sich der Faszination Farbe einfach nicht entziehen. Daher... Tadaaa...Tusch... :))

    BeeAthletica proudly presents: PRISMSPORT

    Das neue Label aus New York, dessen Gründerinnen es sich zum Ziel gesetzt haben bunte Fröhlichkeit in die traurigen Regale der schwarzen Sporthosen zu bringen. Wir finden es ist ihnen großartig gelungen.

    Happy Shopping!

    Eure Bee

     

    Tags: Fitness-Trend, Bee loves, Just Run

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  • 09
    Mai

    2013

    Bee

    Good Vibrations #2

    Ich liebe Yoga. Ich mag die Powerplate für einen Fitness-Quickie zwischendurch. Beides in Kombination hatte ich allerdings noch nie vorher gesehen, geschweige denn selbst getestet. Gestern war es nun soweit. 90 Minuten Private-Session mit Wayne Léal, einem unglaublich charismatischen und achtsamen Yogalehrer, den ich eher zufällig am vergangenen Samstag bei einer Community-Yogastunde in der Kirche um die Ecke kennengelernt hatte. Stellt sich natürlich die Frage, ob man Menschen überhaupt zufällig begegnen kann, oder ob wir nicht immer alle eine ganz besondere Bedeutung -in dem jeweiligen Moment- für den anderen haben.

    Anyway...boy, ich war aufgeregt. Schließlich war es das erste Mal war, dass ich auf einer sanft vibrierenden Yogamatte, sprich der von Wayne entwickelten VibePlate, meine teilweise noch wackeligen Posen ausführen durfte und ausserdem habe ich mich auch noch nie unter solch genauer 'Beobachtung' beim Yoga gefühlt. In einer normalen Klasse kann man sich rechts und links mal Twists und Korrekturen abschauen und 'faken', wenn man müde ist. In 1-2-1-Sessions keine Chance und schon gar nicht mit ihm. Meine Vorstellung aus dieser Stunde Tipps+Tricks für Armbalancen mitzunehmen oder vielleicht sogar die Krähe mal länger als 3 Sekunden ordentlich halten zu können, muss einem Moment energetischen Größenwahnsinns entsprungen sein, denn nach dem ersten gemeinsamen Sonnengruß war klar, dass hier erstmal an den Grundlagen gearbeitet werden muss.

    "Perfektioniere die einfachen Dinge und übertrage es aus deiner Praxis in den Alltag" lautet sein Credo und beim gefühlt siebzehnten Sonnengruß (mit geschlossenen Augen) angekommen, verstehe ich langsam was er meint mit "Repeat, repeat, repeat... you need to feel things and NOT just do them." Es ist diese unglaubliche, selbstverständliche Sicherheit, die man durch das ständige Wiederholen, In-sich-hinein-horchen und fast marginale Justieren erlangt. Dieses Gefühl von 'etwas im Schlaf zu beherrschen' schenkt Ruhe und Selbstvertrauen und gibt dem Kopf wieder Raum, um sich mit neuen Aufgaben zu beschäftigen. Meine Hausaufgabe bis zur nächsten samstäglichen Community-Stunde ist klar, oder? Darüberhinaus haben sich aber noch eine Reihe neuer Aufgaben ergeben, die es nun anzugehen gilt, um Kopf und Körper in eine Balance aus Kraft und Koordination, Geschmeidigkeit und Entschlossenheit zu führen.

    Die VibePlate finde ich eine großartige Ergänzung der Yogapraxis, denn durch die Vibration wird der Lymphabfluss noch stärker angeregt und die gesamte Session anspruchsvoller, da es zusätzliche Balance erfordert, sich auf der Platte 'sauber' zu halten.

    DANKE an Wayne - Namasté.

     . ................

     

    Tags: Training, Bee loves, Yoga, London, Balance, Powerplate

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  • 07
    Mai

    2013

    Susann

    Blackroll once again

    Wie baue ich alles inhaltlich und praktisch so auf, dass alle Teilnehmer/-innen gleichermaßen gefordert sind, Spaß haben und dazu noch etwas lernen? Mit welchen Tools und Übungen?
    ..
    Die Rede ist von einem Workshop für eine Triathlon Betriebssportgruppe, die sehr gern Lauftechnik und Rumpfstabi in einem dreistündigen Workshop-Format elegant, locker und flockig kombiniert haben möchten. Eine hochmotivierte, super fitte, sympathische Truppe wartet auf mich - wie gestalte ich das Programm, um aus den drei Stunden möglichst viel herauszuholen? Hin- und her überlegt, ein paar Bücher gewälzt und irgendwann steht der Plan! Wir starten mit dem Klassiker aller Laufrunden (hier in Hamburg zumindest): der Alster-Runde, die wir mit Lauf-ABC Übungen auf einer der Alsterwiesen und einem Steigerungslauf aufpeppen. Die kleine Anstrengung tut der lockeren Stimmung keinen Abbruch, alle freuen sich so auf den Saisonstart, dass sich niemand erst bitten lässt, um Dynamik zu entwickeln. So macht Training Spass!
    ...

     

    Gut aufgewärmt folgen nach einem kleinen Theorieblock ("Was sind denn eigentlich tiefliegende Muskeln?" und "Wie trainiere ich die denn nun?") jetzt die einzelnen Balance-Übungen, zu denen es meist noch Varianten gibt, damit Einsteiger nicht überfordert und Profis nicht gelangweilt sind. Statisch und dynamisch, mit Rotation oder ohne - auch auf den ersten Blick so locker wirkende Stabi-Übungen können schweisstreibend sein, das war uns allen abschliessend mehr als klar. Spätestens bei den Kniebeugen aus einem tiefen Ausfallschritt mit Rotation des Oberkörpers zum aufgestellten Knie wird es konzentriert, ruhig im Raum. Die Arme dann auch noch seitlich auf Schulterhöhe bei der Rotation zu öffnen, das ist echt fordernd, vor allem weil der Oberkörper ja ganz ruhig und schön stabil bleiben soll.

    Ob die Blackroll-Massage zum Schluss, für die man auch den Manduka Body-Roller aus Bees Shop nehmen kann, Entspannung oder doch mehr "Wohlweh" war, da bin ich mir nicht so ganz sicher. Gewiss ist nur, dass sie etwas bringt.

     

    In diesem Sinne, sportliche Grüsse von Susann

     

    Tags: Training, Produkttest, Triathlon

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  • 01
    Mai

    2013

    Bee

    Bees Bircher-Boot

    Zum Start in den Sonne-Wonne-Monat Mai (... wird noch! wir müssen alle nur fest daran glauben) habe ich mein geliebtes Bircher-Müsli (Rezept gibt es hier) mal ein wenig aufgehübscht. Das heisst: Chia-Seeds übernacht mit einweichen und am Morgen anstelle des klassischen Keramikschüsselchens  einfach mal eine Papaya auslöffeln und das Müsli -mitsamt dem Fruchtfleisch- in die Vertiefung geben. Bananen und Himbeeren oder Erbeeren als schmackhafte Dekoration nett platzieren und fertig ist das Gute-Laune-Bootchen für strahlende Gesichter am Frühstückstisch! Whatever the weather...

    Enjoy + Happy 1st of MAY ♥

    Tags: Kohlenhydrate, Comfort Food, Frühstück

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  • 27
    Apr

    2013

    Katja

    Yoga-Pose des Monats #3

    Der gestreckte seitliche Winkel, auf Sanskrit Utthita Parsvakonasana, dehnt eine Seite des gesamten Körpers vom Außenknöchel bis zur gleichseitigen Hand und öffnet die Hüfte sowie den Brustkorb. Diese stehende Haltung bewirkt eine kraftvolle Erdung und Weitung zugleich, kräftigt die Beinmuskulatur und verbessert die Atmungskapazität.

    Diese körperlich recht anstrengende Haltung erfordert viel Konzentration und Aufmerksamkeit. Versuche ruhig und tief zu atmen und in der Dehnung zu spüren, wie sich dein geistiger Horizont erweitert und befreit.

    So geht es in den seitlichen Winkel:

    ♥ Beginne im herabschauenden Hund -tief einatmen-, mache einen großen Schritt mit rechts nach vorne und stelle dein Bein -mit der Ausatmung- zwischen deinen Hände ab.

    ♥ Stelle deinen Fuß so auf, dass Knie und Knöchel in einer Linie sind.

    ♥ Drehe deinen hinteren Fuß parallel zu deinem hinteren Mattenende und bringe deinen Fuß mit der Innen- und Außenkante komplett auf die Matte.

    ♥ Bringe deine rechte Hand an die Innenseite deines vorderen Beins ( Fortgeschritten ) oder lege den Unterarm auf deinen vorderen Oberschenkel ( Anfänger ).

    ♥ Drehe dabei dein Becken zur Seite und schiebe deine Schultern Richtung Wirbelsäule, so dass sich dein Brustkorb weit öffnet.

    ♥ Strecke nun deinen linken Arm weit über den Kopf und achte darauf, dass die Schultern weg von deinen Ohren sind. Den Blick zur Decke richten.

    ♥ Nun atme ruhig und bewusst, beuge dein vorderes Bein so tief wie möglich (max 90°), strecke dein hinteres Bein und öffne den Brustkorb noch ein wenig mehr. Darauf achten, die hintere Fußkante tief in den Boden zu drücken.

    ♥ Nach 3-5 Atemzügen den Oberkörper mit einer Einatmung aufrichten, die Hände in die Taille und mit der Ausatmung den hinteren Fuß nach vorn bringen. Nun die andere Seite üben.

    Viel Spaß im seitlichen Winkel. Namasté.

    Eure Katja

     

    Variante für Beginner mit stützendem Arm auf dem Oberschenkel

     

    Variante für Geübte mit fortgeschrittender Dehnung

    ....

    Tags: Asana, Yoga

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  • 21
    Apr

    2013

    Bee

    Reis + Avocado - Salat

    4 Portionen | ca. 440 kcal pro Portion | 35 Minuten

    Spring has finally sprung. In der Natur, in meinem Kleiderschrank und nun auch in meiner Küche. Augen und Gaumen verlangen nach Frische und Leichtigkeit und der Körper nach einem  Vitamin+Nährstoff-Boost der Extraklasse, um endlich die Trägheit und deprimierende Farblosigkeit der letzten Monate aus den Zellen zu vertreiben. Als ein wunderbarer Einstieg in die leichte Frühlingsküche (und mein Wiedereinstieg in die Rezeptewelt...) erscheint mir dieser Salat, der mehr ist als nur Blätter, alleine satt macht und dank seines scharfen Wasabi-Dressings den Stoffwechsel schonmal 'auf action' trimmt.

    Er kann aber noch mehr: Die Wunderfrucht Avocado strotzt geradezu vor Vitaminen (A, B, E und K) sowie Beta-Carotin, welches durch den hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren optimal vom Körper aufgenommen werden kann. Und in Kombination mit der antibakteriellen Wirkung der Radieschen und der entwässernden Kraft aus Gurken und Reis wird daraus eine echte 'Kick-Start'-Komposition, die dich gesund in die sonnigen Jahreszeiten starten lässt.

     

     

     Zutaten

    200g Basmati / Wildreis-Mischung
    100g gefrorene Erbsen
    1 reife Avocado, gewürfelt
    1 Bund Radieschen, in feinen Scheiben
    1 Salatgurke, halbiert, entkernt und in Scheiben
    2 EL gemischte Saaten
    100g Ziegenkäse, zerbröckelt
    2 TL Wasabi Pulver
    3 EL Reisweinessig
    2 EL Sesamöl

    1. Reis ca. 20 Min kochen, dann die Erbsen hinzugeben und weitere 3-5 Min köcheln lassen. In einem Sieb abtropfen lassen und mit kaltem Wasser übergießen, damit die Erbsen schön grün bleiben und der Reis kalt wird.

    2. Reis und Erbsen in eine große Schüssel geben. Avocados, Radieschen, Gurken, Saaten und Ziegenkäse hinzufügen und vorsichtig mischen.

    3. In einem kleinen Schüsselchen Wasabi Pulver mit 2 TL kaltem Wasser anrühren und ca. 2 Min stehenlassen, damit sich das Aroma intensiviert. Mit Reisweinessig, Sesamöl und eventuell ein wenig Himalaya-Salz und Pfeffer ein sämiges Dressing mischen.

    4. Dressing über den Salat geben, sanft unterheben und sofort servieren und geniessen. Schmeckt für den großen Hunger auch mit gegrilltem Wildlachs.

    Tags: Gemüse, vitaminreich, vegetarisch

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  • 14
    Apr

    2013

    Bee

    Gettin' deeper

    Gefühlte hundert Workshops waren am Wochenende @TriYoga, London mit Jason Crandell zur Auswahl (what a BLISS :))... aber mein Bauchgefühl hat sich im wahrsten Sinne ohne große Umschweife für 'AWAKENING, STRENGTHENING + INTEGRATING YOUR CORE' entschieden. Vielleicht weil schwimmfahrlaufend eine ausgeprägte Rumpfstabilität viele Bewegungsmuster erleichtert und Verletzungen zu verhindern hilft, vielleicht aber auch, weil 'core training' soviel mehr bedeutet als nur an einem wohl definierten Sixpack zu arbeiten. Tiefer gehen... den Kern erkennen und verstehen lernen, dass wahre Stärke nur erreichen kann, wer grundlegend von Innen nach Außen arbeitet, anstatt im Sinne von 'cosmetic training' an der Oberfläche zu polieren - körperlich UND mental.

     

    Im Triyoga Studio Soho angekommen, legt sich langsam meine vorfreudige Nervosität und während ich mir MEINE unter 50 bereits für uns ausgerollten lilafarbigen Matten aussuche, beginne ich wirklich anzukommen. Es riecht nach Räucherstäbchen, die Sonne scheint warm durch bunt beklebte Fenster und im 'hustle+bustle' bekomme ich fast nicht mit, wie sich Jason unter uns Yogis mischt. So fein, so leise und ohne jegliches Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, das mir ihn sofort sympatisch macht. Als er sich auf seiner Teacher-Matte niederlässt, wird es still und ohne OM und spirituelle Worte geht es straight to the core of things...

    Es folgen zweieinhalb Stunden, in denen Jason "the energetic center of the body" zunächst anatomisch und praxisbezogen erklärt, bevor er die Region der inneren Oberschenkel, Hüftstrecker, Beckenboden und Bauch-und Lendenmuskulatur zum Brennen bringt. Seine Posen entsprechen nach eigener Aussage in diesem Workshop oft nicht der lehrbuchhaften Ausführung, aber gerade darin liegt der besondere Reiz für die Muskulatur. Er arbeitet ebenso fein an den Asanas, wie es seine Ausstrahlung vermuten lässt und es sind diese kleinen 'twists', die dazu zwingen ganz tief in sich zu horchen, um zu verstehen und ausführen zu können.

    Heute spüre ich, wo ich gestern räumlich, gedanklich und körperlich war und bin froh, dass mein Trainingsplan nur eine Stunde Radfahren vorsieht. Jason kommt auch nach Deutschland und Workshops mit ihm können bei Inside Yoga in Frankfurt oder auf der Yoga Conference in Köln besucht werden. Einen super Guide zu tollen Yoga-Studios in deiner Nähe findest du übrigens auf dem Yogablog Happy Mind Magazin.

    Happy SUNday,

    Eure Bee

    P.S. Das hübsche Bananenblatt-Päckchen, gefüllt mit Fisch und Plantain, gab es anschließend hier: http://cevicheuk.com/

    Tags: Yoga, London

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