Bessima

Sportbegeisterung wurde Bessima nicht unbedingt in die Wiege gelegt. Aber die Lust, sich zu bewegen und auszuprobieren, war eigentlich immer da. Beruflich und privat viel in der Weltgeschichte unterwegs, wurde vor allem das Joggen für sie zu einem festen sportlichen Bestandteil: „Dafür braucht man einfach nur ein Paar Schuhe im Gepäck“. Bis Bessima vor sieben Jahren in ihre neue Wohnung zog. Dort stolperte sie quasi aus der Haustür direkt in ein Yogastudio. Und aus erster Neugierde wurde schnell große Begeisterung, weswegen sie vor zwei Jahren neben ihrem Vollzeitjob eine Lehrerausbildung begann.

Heute freut sich Bessima über jede Yogastunde, die sie gibt. „Anfangs ging es mir vor allem um 90 Minuten mit mir und meinem Atem. Mittlerweile liebe ich die körperlich fordernden Übungen. Dabei finde ich es großartig, dass Yoga wirklich für alle ist. Und damit meine ich auch für alle Körperformen. Für den Einklang von Körper und Geist braucht es keine Modelmaße!“. „Während ich zu Beginn meiner Yoga-Geschichte einfach irgendwelche alten Sportklamotten angezogen habe, befindet sich mittlerweile – uuuuups – fast die ganze beeathletica-Seite in meinem Kleiderschrank. Es macht einfach Spaß und hebt die Stimmung, wenn man seine Asanas in rundum bequemen und echt schönen Teilen macht“. Ihre Lieblingsstücke hat sie immer im Gepäck, wenn sie ihrer zweiten Leidenschaft folgt, dem Reisen. „Es gibt nichts Schöneres, als neue Leute, neue Kulturen, interessante Orte und tolles Essen zu entdecken“. In der wirklichen Welt arbeitet Bessima als persönliche Assistentin in einer Hamburger Werbeagentur und beweist täglich, dass man Yoga auch in einen vollgepackten Tag integrieren kann.

In diesem Sinne: rauf auf die Matte mit Euch! Einen kleinen Einblick in Bessimas Welt erhaltet Ihr hier: https://www.instagram.com/bessima_agha/

  • Bessima | 14 . Juli 2019

    No retreat, no meat!

    Jiva-was? Jivamukti! Das ist Sanskrit („Yoga-Sprache“) und lässt sich unterteilen in Jiva = individuelle Seele und mukti = Erlösung. Ich bin jetzt also eine Yogalehrerin, die auf Erlösung ihrer Seele während ihres noch jungen Lebens hofft. Schöner gesagt: mein Weg zur Erleuchtung durch Mitgefühl allen Lebewesen gegenüber. Die letzten vier Wochen waren eine sehr intensive Zeit. Denn: Ein 300h Teacher Training ist kein Retreat. Das sage ich nur so deutlich, weil ich in den letzten vier Wochen fast täglich gefragt wurde, wie denn mein Retreat so sei. Ja, ich war jeden Tag mindestens 2x im Meer und die Location ist natürlich ein Traum. ABER so ein Erleuchtungs-Training ist schon ein holpriger Weg, bis man am Ende den Lichtschalter findet. Die zweite Frage, die ich mindestens genau so oft gestellt bekommen habe, ist, warum ich denn noch eine Ausbildung mache – ich sei doch schon Yogalehrerin. Dazu kann ich genau zwei Dinge sagen: 1. zum Glück bin ich schon Yogalehrerin und 2. COSTA RICA.

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  • Bessima | 10 . April 2019

    Carpe Diem und so...

    Kennt Ihr das? Wenn man mit irgendetwas im Kopf heftig beschäftig ist, ist man dem im Alltag viel bewusster gegenüber. Bist Du frisch getrennt, siehst Du natürlich nur glückliche Paare, überlegst Du ein Baby zu bekommen, läufst Du nur noch Schwangeren über den Weg, wenn man abnehmen möchte, bekommt man nur noch Kuchen-Einladungen – you get the picture.

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  • Bessima | 04 . Oktober 2018

    Always a student

    Dieser Satz traf in den letzten Wochen wieder besonders intensiv zu. Während Ihr wahrscheinlich bei dem super Sommer irgendwo mit mindestens einem Eis am Wasser wart, saß ich in verschiedenen Yoga-Studios und habe viel gelernt.

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  • Bessima | 11 . Juli 2018

    Yogisch - oder so...

    Es gibt eine Menge vorgefertigter Meinungen, die die Welt über Yoga hat. Und während ich gut damit klar komme, von „Nicht-Yogis“ damit konfrontiert zu werden, sind es oft die anderen Yoga-Lehrenden und Praktizierenden, die mich irritieren.

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  • Bessima | 25 . April 2018

    Ich liebe Rituale – in der Regel.

    Noch nie gehörte ich zu den Menschen, die wieder und wieder auf Snooze drücken, schnell duschen, irgendwas überschmeißen, mit nassen Haaren das Haus verlassen und das Frühstücksbrot im Bus essen. Nein. Ich bin schon immer 2 – 3 Stunden vor Verlassen der Wohnung aufgestanden. Einfach weil ich es genieße, morgens Zeit zu haben. Joggen (äh... nicht immer – klar), in Ruhe duschen, Frühstück vorbereiten, etwas lesen, meine Fingernägel frisch lackieren... aber auch Dinge wie bügeln, ein wenig aufräumen oder das Bett frisch beziehen sind durchaus Sachen, die ich vor der Arbeit erledige.

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  • Bessima | 14 . März 2018

    Goa ist nicht Grömitz

    Mein Bruder war neulich mit seiner Familie für einen Kurztrip in Grömitz. Und meine Mutter – sehr besorgt um ihre einzige Tochter – fragte mich daraufhin, ob ich nicht auch lieber nach Grömitz statt nach Goa reisen könne.

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