Maren

Seit sie denken kann liebt Maren es, sich zu bewegen: Tanzen und Sport gehörten einfach immer schon zu Ihrem Leben wie die Luft zum atmen. Seitdem sie vor mehr als 15 Jahren das erste Mal mit Yoga in Berührung gekommen ist, ist bei ihr eine große Leidenschaft entfacht, die sie seit 2007 auch als Yogalehrerin weitergibt.  

Neben Ihrer mal fordernden, mal sanften Yogapraxis liebt sie es, sich auf Ihr Rennrad zu schwingen und den Kopf frei zu kriegen. Sie probiert immer wieder gern neue Bewegungsarten aus. Außerdem reist sie regelmäßig in der Welt umher, gibt Yogaretreats in der Wüste und an anderen besonderen Orten. Hier im Blog lässt sie uns an Ihren Erfahrungen und Reisen teilhaben.

„BeeAthletica überrascht mich immer wieder aufs Neue mit tollen, neuen Yogalabels. Mein Yogakleiderschrank wächst mit Lieblingsteilen, seitdem ich die herzliche Bee und diesen Shop kennengelernt habe. Die hochwertigen, super bequemen und einzigartigen Klamotten begeistern mich bei jedem Tragen. Es ist mir eine große Freude als Botschafterin an Board zu sein.“ 

Mehr Informationen über Maren findest du hier: marenbrand.de

 

Maren

18. November 2018

SELF-CARE

Was gibt dir Kraft? Was schenkt dir Energie? Wie kommst du in Balance? Die Antworten auf diese Fragen sind essenziell, wenn es um das Thema Self-Care geht. Wenn du dir darüber bewusst bist, welche Ressourcen dir zur Verfügung stehen, kannst du immer dann, wenn du einen Ausgleich benötigst, darauf zurückgreifen.

„You can not give from an empty cup“ heißt es so schön im Englischen. Dies bedeutet so viel, dass wir nur dann für andere da sein können, wenn wir uns gut um uns selbst kümmern. Aus einem Mangel heraus lässt sich schwer geben. Wenn wir uns im Mangel befinden, scheint uns alles, was wir geben, noch leerer zu machen. Es ist daher wichtig, regelmäßig darauf zu achten, wie es um den eigenen Energiehaushalt steht. Du kannst dir vorstellen, dass es mit der Energie wie mit einem Konto ist, dass du jeden Tag checkst. Am Ende des Tages möchtest du immer im positiven Bereich sein. Das wird dir vielleicht nicht immer gelingen, aber das Energiekonto im Auge zu halten, ist besonders für YogalehrerInnen wichtig. Wir beschäftigen uns im Unterricht so viel mit den Energien von unseren SchülerInnen und unterstützen sie dabei, ihre Energien ins Fließen zu bringen. Das dürfen wir bei uns selbst nicht vergessen.

Wenn wir jeden Abend mit unserer Energie im “Minus” sind, wird es irgendwann schwer sein, das wieder aufzufüllen. Gesünder ist es, jeden Tag eine gute Balance zu finden und ihn mit Fülle abzuschließen. An Tagen, wo du abends das Gefühl hast, mit deiner Energie im Minus zu sein, stell dir selbst die folgenden Fragen: welche Situation oder welcher Mensch hat mich so viel Kraft gekostet? Was hat mir meine Energie raubt? Versuche die Menschen und Situationen so gut es geht zu meiden, die dir nicht gut tun. Das ist total in Ordnung und richtet sich nicht gegen den Anderen, sondern für dich. Vielleicht schließt du aus der Erkenntnis die Konsequenz, lieber einmal mehr NEIN zu sagen. So kannst du dann wieder aus deinem vollen Potential heraus JA sagen und wirklich präsent sein.

Es ist wichtig, klare Grenzen zu setzen. Die Kenntnis über dein eigenes Energielevel führt direkt in die Fülle. Selbstfürsorge hat viel damit zu tun, die eigenen persönlichen Ressourcen zu kennen. Durch die Yoga-Praxis lernen wir uns selbst immer besser kennen, Sva-Vidya. Gerade auch als YogalehrerInnen gilt es, dieses Wissen und die Kenntnis deiner Selbst auch im Alltag und im Leben anzuwenden.

Das wichtigste Self-Care-Ritual für mich persönlich ist, neben meiner eigenen Yoga-und Meditationspraxis, auf die Stimme meines Herzens und den Ruf meiner Seele zu hören.

Self-Care ist ein wichtiger Schlüssel für Yogalehrer.

In dem Buch YOGA LEHREN von Christina Lobe und Maren (erschienen im Oktober 2018) dreht sich alles um die sieben Schlüssel für einen guten Yogaunterricht.

Bildcopyright DHAVIDESIGN

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