BeeAthletica

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24. Mai 2014

Selbstgemachte Energieriegel

Superfood meets Lieblingsfood. Die neueste Kreation aus der beeathletischen Fitfood-Küche liefert gesunde Energie to go. Wer mir auf Facebook folgt, kennt bereits meine Obsession mit Milchreis als Recovery-Snack und was liegt da näher als die Idee diesen irgendwie tragbar auf die Straße zu bringen? Vor allem in der trainingsintensiven Vorbereitungszeit auf den Ironman.

Klar kann man mittlerweile unzählige Sorten von Energieriegeln kaufen, auch in bio, vegan oder sogar roh, aber irgendwann hat man sie alle getestet und sehnt sich nach 'was Richtigem'. Für viele mag das ein Nutella-Brötchen oder eine andere Form von Silberling sein, aber für mich ist es eben Milchreis :). Mit dem Gefühl die industriell gefertigten Sportleriegel einfach nicht mehr zu wollen, bin ich wohl auch nicht alleine, denn in dem englischen 220 Triathlon-Magazin gab es im März bereits einen ausführlichen Artikel zu dem Thema, da es vor allem in Profikreisen einen klaren Schritt 'back to real food' zu geben scheint. Selbstgemacht liefert einen höheren Wasseranteil und ist daher wesentlich leichter zu verdauen und belastet den Athleten weniger. Wenn dann noch andere Goodies wie Chia-Samen, Cranberries und Pistazienkerne hinzukommen, steht der Trainingsperformance ja eigentlich auch nichts mehr im Weg.

Energieriegel

 

Hier nun das Rezept meiner Milchreis-Chia-Riegel:

- 250g Milchreis
- 1 Liter Flüssigkeit (Wasser/Milch, Hafermilch, je nach Geschmack)
- 2 EL brauner Zucker
- 4 EL Chia-Samen
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Zimt
- 50 g Pistazien
- 150g Cranberries

1. Milchreis mit der Flüssigkeit, Zucker (schützt vorm Anbrennen) und Salz aufkochen lassen und bei kleiner Hitze ca. 25-30 Minuten köcheln lassen. Gleichzeitig den Herd auf 150 Grad vorheizen.

2. Chia-Samen, Pistazien, kleingeschnittene Cranberries und Zimt zu dem fertigen Milchreis geben und alles vorsichtig unterheben.

3. Ein kleines Backblech oder eine Buchtelform mit Backpapier auslegen, die Masse ca. 1,5 cm hoch aufstreichen und 30 Minuten backen.

4. Auskühlen lassen, vorsichtig in kleine Quadrate oder Riegel schneiden und in Alufolie packen.

Die Riegel kannst du entweder 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren. Dann einfach 1-2 Stunden vorher auftauen lassen oder gefroren mit aufs Rad nehmen.

Zur Abwechslung ruhig auch mal mit anderem Trockenobst, Nüssen und Saaten experimentieren.

Viel Spass in der Küche...

HappBee Weekend

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