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16. Dezember 2014

Yoga-Workshop mit David Regelin aus NYC

WORKOUT.YOGA.LOVE.

 

Dies ist nicht nur das Credo des gastgebenden Studios Turnraum München, sondern gleichzeitig eine sehr treffende Beschreibung des 2-Tages Workshop mit David Regelin am vergangenen Wochenende. Wer unseren Blog schon ein wenig länger verfolgt, hat ja schon einige meiner Lobeshymnen auf David Regelin gelesen, aber noch nie zuvor hatte ich Gelegenheit, ihn so intensiv (2x 5h) und in so angenehmer Atmosphäre zu erleben.

 

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Der Turnraum ist ein herrlich frisches und modernes Studio für den urbanen Warrior mit Liebe für Stil UND Schwitzen. Und das mitten in der City. Also genau meins :)... und der Workshop sowieso - aufgeteilt in 4 klare Themen: Aufbau und Rythmus des Sonnengruß, Physical Origami (mein Favorit), Handstand und Architektur der Vor-und Rückbeuge. Das es anstrengend und zum Teil auch mental richtig fordernd würde war offensichtlich und somit das Wort WORKOUT auch fix geklärt.

 

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Und nun zum YOGA: Davids Unterrichtsstil ist besonders. SEHR besonders. Er turnt nicht in Yogaklamotten mal mit und mal nicht, sondern steht und geht in Jeans und T-Shirt durch den Raum und führt mit einer Präzision in, durch und aus den Asanas, die ihresgleichen sucht. Ich frage mich ja schon lange, warum ich gerade IHN als 'meinen' Yogahelden ausgewählt habe und am Wochenende ist dieses eine Puzzleteil zur Antwort hinzugekommen. Man ist nie überfordert durch die Tatsache zuschauen UND gleichzeitig zuhören zu müssen, sondern kann sich auf das eine ODER das andere konzentrieren. Wenn die Gruppe die Asanas relativ einfach meistert wird geübt, wenn er aber Probleme sieht, wird demonstriert. Und zwar an einem Schüler, damit er erklären und ausrichten und die Gruppe sehen und verstehen kann. Ich liebe das.

Der PHYSICAL ORIGAMI Workshop ist meine Lieblings-Session. Dieses präzise Aufrichten und wieder Zusammenfalten in Anlehnung an Leonardo da Vinci gibt Licht im Dunkel der Körperproportionen und macht mir einfach unglaublich viel Spass, da es so aufgeräumt und logisch ist.

 

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Die HANDSTAND-Session hingegen ist meine Angststunde. An Kraft fehlt es nicht, aber an Mut. Und zwar ordentlich. Ich habe solch eine Panik mir die Schulter zu verletzen und dann nicht mehr schwimmen zu können, dass ich schon verkrampfe bevor es überhaupt losgeht. Diesen Workshop hatte ich mit David noch nie gemacht und war demnach mehr als gespannt, wie er sein 'Schweben anstatt Drücken' vermitteln würde. Mit einem Wort: RUHIG. Ich kriege ja schon Herzklopfen, wenn ich Dinge wie #handstand-club, #instahandstand und #30days handstand-challenge nur lese, aber mit ihm ist es anders. Die Vorarbeit bildet eine richtig gute Basis - auch für den Kopf - und die Tatsache, dass er es ok findet erstmal an der Wand zu üben, macht es um einiges einfacher. Lange Rede - kurzer Sinn. Ich kam hoch an der Wand und habe es tatsächlich eine volle Minute geschafft oben zu bleiben. Mit der richtigen Beinarbeit... denn das die auch eine unglaublich große Rolle dabei spielt, war mir bis dahin nicht bewusst.

Insgesamt war es, wie nicht anders erwartet, ein tolles Workshop-Wochenende mit vielen Aha-Momenten und einer neu geschriebenen To-Do-Liste. Ein ganz herzliches DANKE an Angéla Sirtlan vom Turnraum und David. Namasté!

 

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Eine very LOVE-ly Begegnung gab es eher am Rande. Schön länger liebäugel ich damit für euch und mich Malaketten einer sehr besonderen kleinen Marke zu kaufen und wollte es nach dem Wochenende angehen. Aber es kam anders. Eine sehr liebe Kundin und mittlerweile Fast-Freundin trug eine der Ketten und sagte mir auf meine Begeisterung hin, dass es ihre Freundin ist, die hinter dem Label steht... ist das Zufall?? Ich glaube nicht, denn am Sonntagabend hatte ich MEIN Modell schon in den Händen und ihr dürft euch auf Ende der Woche freuen.

Alles Liebe!

Eure Bee

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