BeeAthletica

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23. November 2016

A 'MOMazing' Gastbeitrag zum Thema Kinderyoga

Kathrin ist Mama, Journalistin und Lehrerin für Prä- und Postnatal-Yoga – alles aus ganzem Herzen. Auf ihrem Blog MOMazing schreibt sie über ihr Leben zwischen Kacka, Kriya und Karma und interviewt inspirierende Yoga-Mamas und Papas. Für Beeathletica berichtet sie über Kinderyoga. Ein Traumjob, den sie ihren zwei größten Gurus (3) und (1) zu verdanken hat.

Mehr über Kathrin: www.momazing.de

kathrin

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Drei Kinderyoga-Übungen, die Dich und Deinen Co-Yogi glücklich machen

„Wenn Du Deinen Kindern Yoga beibringen möchtest, dann sprich bloß nicht mit ihnen darüber“, hat mir letzte Woche mein Yogalehrer-Kollege Arun aus Varkala in Süd-Indien bei einem Chai Latte ans Herz gelegt. Recht hat er! Anstatt darüber zu sprechen, wird bei uns zuhause lieber gemacht. Seit ich vor drei Jahren zum ersten Mal Mama geworden bin, ist  bei uns irgendwie alles Yoga. Windelwechseln, Waschen, Aufräumen: reines Bhakti-Yoga, also die Hingabe an etwas, das größer ist als man selbst. Mama im Kopfstand, Mama meditierend im Lotussitz, Mama Mantra singend, alles Alltag für meine Zwerge. Genau wie diese drei Übungen:

1. Mini-Dankbarkeits-Meditation

Wenn ich meinen großen Zwerg (3) ins Bett bringe, haben wir es zur Gewohnheit werden lassen, drei Dinge aufzuzählen, für die wir heute dankbar sind. Von Keksen über den Kindergarten bis zur kleinen Schwester ist alles dabei. Ich finde, diese Übung ist wundervoll, um Dankbarkeit für die großen und kleinen Dinge des Lebens zu etablieren und die Fülle zu erkennen, die jeden von uns umgibt. Dankbar bin ich übrigens Meditations-Lehrerin Maite, von der ich dieses zauberhafte Ritual in ihrem Online-Meditationskurs für Mamas lerne durfte. (www.maitewokoeck.de)

2. Mini-Kirtan

Singen ist bei uns das Zaubermittel Nummer eins, wenn es darum geht, Ruhe einkehren zu lassen oder die Laune zu heben. Am liebsten hören wir die CD Feeling Good Today! von Snatam Kaur Khalsa. Das Lieblingslied meines großen Zwergs ist Adi Shakti. Vielleicht als Hommage an seine Mama … Das Mantra verbindet uns mit der weiblichen Ur-Kraft und bringt uns in unsere Kreativität (nicht nur die schöpferische!). Der Klang der Mantren wirkt nebenbei auch noch sehr beruhigend und ausgleichend auf mein Mama-Gemüt.

3. Mini-Yucca-Palme

Obwohl der Baum nicht gerade die leichteste Asana für Kinder ist – Stichwort: Gleichgewichtssinn – liebt mein großer Zwerg sie. Also üben wir den Baum gerne zusammen. Mir hilft die stehende Haltung dabei, mich zu verwurzeln, zu zentrieren und zu fokussieren. Und mein kleiner Co-Yogi hat einen Mordspaß daran, aus der Haltung zu purzeln. So lehrt der Knirps mich immer wieder, wie wichtig es ist, im Hier und Jetzt zu sein und die Sache mit dem Yoga nicht so ernst zu nehmen …

  • Wer mehr zur Theorie und Praxis des Kinderyoga erfahren möchte, dem empfehle ich als Einstieg das Ratgeber-Buch „Yoga für Kinder“ von Thomas Bannenberg.
  • Als Geschenk für kleine und große Yogis ist das fantasievolle und farbenprächtige Bilderbuch „Little Gurus – Ein Yoga-Entdeckungsbuch“ ein echtes Highlight.
  • Kinderyoga ausprobieren kann man ganz unkompliziert mit dem Online-Studio yogaia. Mit dem Gutscheincode MOMAZING kannst du das Portal 30 Tage kostenlos testen. Kinderyogalehrerin Andrea Helten aus Berlin unterrichtet dort samstags Live-Klassen für Eltern und Minis ab drei, bzw. sechs Jahren.

 

kinderyoga

Mamasté,

Deine Kathrin

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