Katja

Katja

16. März 2013

Yoga-Pose des Monats #2

 

Die stehende Vorbeuge, auf Sanskrit Uttanasana, ist eine hervorragende Übung, um den Blutfluss zum Kopf zu verbessern und gleichzeitg Ruhe und geistige Frische zu finden.

Je nach Beweglichkeit fällt dir die Haltung schwerer oder leichter. Wenn Du Yoga übst und starke Verkürzungen in den hinteren Oberschenkelmuskeln hast, ist es auf alle Fälle Pflicht für dich deine Beine zu beugen um deine Wirbelsäule speziell deinen Lendenwirbelbereich zu entlasten. Mit intensiverer Praxis bessert sich dies, es erfordert aber Geduld und Hingabe.

Eine tolle Asana um die Beinrückseite, den großen Gesäßmuskel sowie die Rückenmuskulatur zu dehnen. Hilfreich ist auf alle Fälle die Schwerkraft, durch sie kommst Du tiefer in die Position als im sitzen (Paschimottanasana).

Ab geht’s in die Vorbeuge:

♥ Beginne im Stehen und stelle deine Beine hüftbreit auf der Matte auf. Verteile zunächst dein Gewicht gleichmäßig auf deine Fersen und Zehen. Atme tief ein, bringe die Arme über die Seite nach oben und beuge dann deinen Oberkörper Richtung Boden.

♥ Wenn deine Beinrückseiten stark verkürzt sind und Du Dich nach unten beugst, dann lasse deine Beine auf alle Fälle immer gebeugt und nimm eventuell Blöcken zur Hilfe.

♥ Wenn Du beweglicher bist, dann kannst Du deine Fingerspitzen auf der Matte aufsetzen oder die komplette Handfläche auf den Boden bringen. Strecke deine Wirbelsäule in die Länge und komme dann tiefer.

♥ Wenn Du Bluthochdruck hast, dann halte diese Asana nur wenige Atemzüge und bei niedrigem Blutdruck gehe langsam wieder aus der Position um Schwindel zu vermeiden.

Viel Spaß beim Dehnen deiner Beinrückseite.

Namasté

Eure Katja

 

Für Beginner ist es völlig ok, wenn die Beine leicht gebeugt sind und Yoga-Blöcke zur Hilfe genommen werden.

 

Mit fortgeschrittener Praxis und Dehnungsfähigkeit kommst du dann langsam in den geraden Stand.

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