Vera

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08. April 2013

Vera loves...

In meinem Trainingsraum befinden sich viele funktionelle Fitnesstools. Von verschiedenen Bällen, Bändern und einem Step über ein Trampolin, Balance Pads und Kissen hin zu Tubes, einer Ballettstange, Hanteln und einem Schlingentrainer. Ich mag die Abwechslung und probiere auch gerne Neues aus, um es zu testen, ob es für mein Trainingszubehörsortiment in Frage kommt, da ich meinen Klientinnen und Klienten gerne Neues anbiete. Weil ich oft um Tipps gebeten werde, welche Trainingskleingeräte meiner Meinung nach besonders gut fürs Training, auch zuhause, geeignet sind, möchte ich euch heute meine Favoriten verraten.

Eine absolute Empfehlung für alle Sportlerinnen ist definitiv die Blackroll. Diese unscheinbare Rolle sorgt für ein gutes Fasziengewebe. Vorzugsweise greift man nicht nur zur großen Rolle, sondern auch zur kleinen (für die Fußsohle) sowieso zum Piriformis Ball, der sich um Verhärtungen in der Gesäßmuskulatur kümmert. Auch wenn das sogenannte Myofasziale Release meist nicht ohne größere oder kleinere Schmerzen absolvierbar ist, so ist es dennoch extrem hilfreich und nicht zu unterschätzen. Aber zugegeben: mehr Spaß als Ausrollen macht zB Trampolin springen auf einem richtig guten Trampolin. Ich habe mich damals für die Marke Bellicon entschieden, ein medizinisches Swing-Trampolin, das nicht nur gut für die Bandscheiben ist, ein angenehmes, gut in den Alltag integrierbares Cardio-Training ermöglicht und das Gewebe strafft, sondern auch für sehr gute Laune und ein Lächeln im Gesicht sorgt. Wirklich ein besonderes Fitnesskleingerät, das sich absolut bewährt hat.

Ebenso spielerisch lässt sich das Casall U-Shape ins Training einbauen. Ein witziges Tool, das ich bereits hier (https://www.beeathletica.com/blog/vera-blog/2012/11/shape-it/ ) ausführlich vorgestellt habe.

 

 

Nicht bei allen meinen Klienten beliebt ist der Equalizer – wobei man hier eher von Hass-Liebe sprechen kann ;-). Denn ja, der hat es, je nach Übung, wirklich in sich und ist nicht selten wesentlich am Muskelkater nach dem Training mitverantwortlich. Ich persönlich mag ihn sehr gern und beziehe ihn nach wie vor immer wieder in meine eigenen Trainingseinheiten ein.

Eine meiner absoluten Lieblinge ist außerdem meine Plyobox. Genial für Step Ups, Sprünge (hinauf wie hinab), ebenso für Dips oder zum Auflegen der Fersen beim Bridging, also dem Heben des Beckens, während man rücklinks am Boden liegt, um die Oberschenkelrückseite und den Allerwertesten zu trainieren. Ich frage mich ehrlich gesagt, was ich früher ohne meine Box gemacht habe.

 

 

Wer es lieber ganz klassisch mag, dem empfehle ich das Standard-Equipment: beispielsweise eine Matte, ein großer Gymnastikball, ein Medizinball, ein kleiner Redondo Ball, Therabänder, Minibänder (total unterschätzt, dabei sind sie wirklich grandios!), Freihanteln in zwei bis drei Gewichtsklassen, ein Balance Kissen oder Pad, ein Sprungseil, eine Klimmzugstange – alles simpel, aber wirklich gut.

Wenn jemand offen für Neues ist, gibt es natürlich noch mehr Möglichkeiten:
den Bosu Ball, der sich multifunktional einsetzen lässt, allerdings auch etwas Kreativität erfordert, wenn man nicht nur Standardübungen absolvieren will. Valslides, die sich auch gut für Hotelzimmer-Workouts eignen und ordentlich herausfordernd sein können, weil man mit ihnen am Boden entlang gleitet und somit sehr präzise arbeiten muss.
Kettlebells, die vielseitig einsetzbar sind, toll in der Hand liegen und einen kräftiger wie ausdauernder machen können.
Und nicht zuletzt natürlich auch ein Schlingentrainer wie beispielsweise der TRX Suspension Trainer, der sich unkompliziert und so gut wie überall einsetzen lässt und eines der besten Trainingstools überhaupt ist, wenn man ein effektives Training mit wenig Zeitaufwand wünscht.

 

 

Ihr seht, es gibt für jeden Geschmack das Richtige. Ich würde euch auf jeden Fall raten, auch Dinge auszuprobieren, die euch gar nicht liegen. Denn, wenn wir ehrlich sind, sind das meist jene, die unsere Schwächen offenbaren. Daher ist es generell empfehlenswert, gerade auch Übungen, die einem schwer fallen, in das eigene Training zu integrieren, auch wenn es mühsam ist. Meist sind es genau sie, die uns besser machen.

Vera

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